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Erzbistum Santarém

römisch-katholisches Bistum in Brasilien

Das Erzbistum Santarém (lateinisch Archidioecesis Santaremensis, portugiesisch Arquidiocese de Santarém) ist eine in Brasilien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Santarém im brasilianischen Bundesstaat Pará.

Erzbistum Santarém
Basisdaten
Staat Brasilien
Diözesanbischof Irineu Roman CSJ (ernannt)
Fläche 171.906 km²
Pfarreien 43 (2017 / AP 2018)
Einwohner 461.895 (2017 / AP 2018)
Katholiken 323.326 (2017 / AP 2018)
Anteil 70 %
Diözesanpriester 36 (2017 / AP 2018)
Ordenspriester 34 (2017 / AP 2018)
Katholiken je Priester 4.619
Ordensbrüder 47 (2017 / AP 2018)
Ordensschwestern 46 (2017 / AP 2018)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Portugiesisch
Kathedrale Kathedrale Nossa Senhora da Conceição, Santarém, Pará
Suffraganbistümer Bistum Óbidos
Bistum Xingu-Altamira
Territorialprälatur Itaituba
Territorialprälatur Alto Xingu-Tucumã
Kathedrale in Santarém

GeschichteBearbeiten

Das heutige Erzbistum wurde durch Papst Pius X. am 21. September 1903 aus dem Erzbistum Belém do Pará heraus als Territorialprälatur gegründet. Es erfolgten verschiedene Gebietsabtretungen zur Gründung der Prälatur Xingu (1934), Prälatur Macapá (1949) und Prälatur Óbidos (1957) sowie Prälatur Itaituba (1988).

Am 16. Oktober 1979 erfolgte durch Papst Johannes Paul II. die Erhebung zum Bistum als Suffragan des Erzbistum Belém do Pará. Papst Franziskus erhob das Bistum Santarém am 6. November 2019 zum Erzbistum und unterstellte ihm die Bistümer Óbidos und Xingu-Altamira sowie die Territorialprälaturen Itaituba und Alto Xingu-Tucumã als Suffragandiözesen. Zum ersten Erzbischof wurde zeitgleich der bisherige Weihbischof in Belém do Pará, Irineu Roman CSJ, ernannt.[1]

OrdinarienBearbeiten

Prälaten von SantarémBearbeiten

Bischöfe von SantarémBearbeiten

Erzbischöfe von SantarémBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ristrutturazione della Provincia Ecclesiastica di Belém do Pará (Brasile). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 6. November 2019, abgerufen am 6. November 2019 (italienisch).