Erzbistum Mariana

römisch-katholisches Erzbistum in Brasilien

Das Erzbistum Mariana (lateinisch Archidioecesis Marianensis, portugiesisch Arquidiocese de Mariana) ist eine in Brasilien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Mariana im Bundesstaat Minas Gerais.

Erzbistum Mariana
Basisdaten
Staat Brasilien
Diözesanbischof Airton José dos Santos
Emeritierter Diözesanbischof Geraldo Lyrio Rocha
Gründung 1745
Fläche 22.680 km²
Pfarreien 135 (2019 / AP 2020)
Einwohner 1.247.923 (2019 / AP 2020)
Katholiken 1.004.539 (2019 / AP 2020)
Anteil 80,5 %
Diözesanpriester 177 (2019 / AP 2020)
Ordenspriester 24 (2019 / AP 2020)
Katholiken je Priester 4998
Ständige Diakone 23 (2019 / AP 2020)
Ordensbrüder 39 (2019 / AP 2020)
Ordensschwestern 135 (2019 / AP 2020)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Portugiesisch
Kathedrale Catedral Metropolitana Basílica Nossa Senhora da Assunção
Website www.arqmariana.com.br
Suffraganbistümer Bistum Caratinga
Bistum Governador Valadares
Bistum Itabira-Fabriciano

GeschichteBearbeiten

Das Bistum Mariana wurde am 6. Dezember 1745 durch Papst Benedikt XIV. mit der Apostolischen Konstitution Candor lucis aeternae aus Gebietsabtretungen des Bistums São Sebastião do Rio de Janeiro als Bistum Mariana errichtet. Das Bistum Mariana wurde dem Erzbistum São Salvador da Bahia als Suffraganbistum unterstellt. Es war bei seiner Gründung die nach ihrer Fläche sechstgrößte Jurisdiktion Brasiliens.[1]

Am 6. Juni 1854 gab das Bistum Mariana Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Diamantina ab. Das Bistum Mariana wurde am 27. April 1892 dem Erzbistum São Sebastião do Rio de Janeiro als Suffraganbistum unterstellt. Am 4. August 1904 gab das Bistum Mariana Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Pouso Alegre ab.

Das Bistum Mariana wurde am 1. Mai 1906 durch Papst Pius X. mit der Apostolischen Konstitution Sempiternam humani generis zum Erzbistum erhoben. Am 18. Juli 1918 gab das Erzbistum Mariana Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Aterrado ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 11. Februar 1921 zur Gründung des Bistums Belo Horizonte, am 1. Februar 1924 zur Gründung des Bistums Juiz de Fora, am 28. März 1942 zur Gründung des Bistums Leopoldina, am 21. Mai 1960 zur Gründung des Bistums São João del Rei und am 14. Juni 1965 zur Gründung des Bistums Itabira.

OrdinarienBearbeiten

Bischöfe von MarianaBearbeiten

Erzbischöfe von MarianaBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Erzbistum Mariana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

FußnotenBearbeiten

  1. Fricot Milien: Transfert de l’archevêque de Campinas à l’archediocèse de Mariana. In: La Lettre de Saint-Jacques, Jg. 53 (2018), No. 210, S. 20.
Entwicklung der Mitgliederzahlen