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Erwin Biswanger

deutscher Schauspieler und Drehbuchautor

Erwin Biswanger (* 26. November 1896 in Berlin; † angeblich 1. Januar 1970[1] ebenda) war ein deutscher Schauspieler und Drehbuchautor.

Inhaltsverzeichnis

Leben und WirkenBearbeiten

Über Biswangers Karriere ist nur wenig bekannt. Er besuchte bis 1918 die Schule, will anschließend im Krieg noch gedient haben, wurde aber bereits 1918 von Richard Eichberg zum Film geholt. Bis 1926 stand der blonde Schauspieler mit dem markanten Mittelscheitel in einer Reihe von zumeist minder wichtigen Produktionen vor der Kamera, lediglich sein Giselher in Fritz Langs legendärem Nibelungen-Film und sein Arbeiter Nr. 11811, Georgy, in Metropolis desselben Regisseurs stechen heraus. Nebenbei stand Biswanger seit seiner Verpflichtung an das Berliner Lessing-Theater (Spielzeit 1920/21) auch auf der Bühne und war obendrein nach eigener Aussage zu Beginn der Weimarer Republik Student.

1926 bricht seine Filmkarriere schlagartig ab, und obwohl er in den Bühnenjahrbüchern bis in die 30er Jahre noch im Register geführt wird, ist kein Festengagement Biswangers an einem Theater mehr festzustellen. Stattdessen widmete er sich rund um die Frühphase des Zweiten Weltkriegs dem Schreiben von Drehbüchern. Dabei kooperierte er vor allem in den frühen 40er Jahren mehrfach mit anderen Autoren wie etwa dem Österreicher Alexander Lix. Nach seiner Mitarbeit an Harry Piels Panik-Film verliert sich seine Spur komplett. Angeblich soll er am Neujahrstag 1970 gestorben sein.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Als Schauspieler

Als Drehbuchautor

  • 1939: In letzter Minute
  • 1940: Tip auf Amalia
  • 1942: Die große Nummer
  • 1940–43/53: Panik

LiteraturBearbeiten

  • Filmstern. Richters Handbuch der Schauspieler, Regisseure und Schriftsteller des Films. Bd. 4, 1921/1922, ZDB-ID 1342234-0, S. 13.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. laut IMDB