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Ausbruch des Vulkans Rinjani im Jahre 1994 mit Eruptionsgewitter

Als Eruptionsgewitter werden atmosphärische Entladungen bezeichnet, deren Ursachen auf den Ausbruch eines Vulkans zurückzuführen sind.

Durch Reibung von Tephra-Partikeln (staubfeine Ascheteilchen) in einer Eruptionssäule bei Vulkanausbrüchen kommt es zu einer statischen Aufladung. Abgebaut wird diese Ladung durch einen Blitz. Durch solche Gewitter können sehr heftige Regenfälle ausgelöst werden. Diese entstehen durch den Wasserdampf in der Eruptionssäule sowie sich in der Atmosphäre befindenden Wasserdampf. Dieser kondensiert an den Tephra-Partikeln und wächst zu größeren Tropfen heran. Sie werden dann wie in Gewitterwolken nach einiger Zeit so schwer, dass sie zu Boden fallen. Diese Regenfälle führen dann zu gefährlichen Schlammströmen, den Laharen.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gefahren durch Vulkanausbrüche. 6.8 Eruptionsgewitter. (Nicht mehr online verfügbar.) Vulkanismus, archiviert vom Original am 5. März 2016; abgerufen am 25. Juli 2011.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/projekt-vulkanismus.npage.de

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eruptionsgewitter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien