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Eroten auf einem Relieffries des 2. Jahrhunderts v. Chr.
Sarkophag der Hl.Helena im Vatikan, um 310 n. Chr; Detail

Als Eroten bezeichnet man in der Archäologie Mehrfachdarstellungen des Liebesgottes Eros als Dekoration oder Ornament an Schalen oder Gefäßen. Analog zu Amor, der römischen Entsprechung des Eros, spricht man bei römischen Kunstwerken auch von Amoretten.

Als Bild für die himmlische Liebe tauchen die nackten Jungen anfänglich auch in der christlichen Kunst noch auf, so zum Beispiel als Menschenfischer in den Mosaiken von Aquileia oder als Traubenpflücker auf dem Sarg der Helena in den Vatikanischen Museen.[1] Als weiteres Beispiel frühchristlicher Darstellung ist der Noah-Sarkophag in Trier zu nennen, bei dem Noah, der gerade die zurückkehrende Taube begrüßt, von zwei Blumengirlanden flechtenden Eroten flankiert wird. (Rheinisches Landesmuseum Trier)

Im Barock kehren sie als allgegenwärtige Putten wieder.

LiteraturBearbeiten

  • Rudolf Gläser: Ein himmlischer Kindergarten. Putten und Amoretten. München: Bruckmann 1939.
  • Reiner Hoffmann: Im Himmel wie auf Erden. Die Putten von Venedig. München: Böhlau 2007. ISBN 978-3-412-20056-5

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sarkophag der Kaiserin Helena, Deutsche digitale Bibliothek, abgerufen am 4. November 2019