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LebenBearbeiten

Studium, juristische Tätigkeit und erste politische SchritteBearbeiten

Eric Swalwell wurde 1980 als ältester von vier Söhnen in Sac City, Iowa geboren. Sein Vater war der Polizeichef von Algona, Iowa.[1] Nachdem sein Vater seine Anstellung als Polizist verlor, zog die Familie 1986 nach Kalifornien und ließ sich, Swalwell war gerade elf Jahre alt, in Dublin, Kalifornien nieder.[2] Swalwell verbrachte seine Jugend in der East Bay und besuchte die örtlichen Schulen. Im Jahr 1999 schloss er die dortige Dublin High School ab.[3] Ein Sportstipendium an der Campbell University in North Carolina[2] ermöglichte es ihm, als erstes Mitglied seiner Familie, das College zu besuchen. Nach zwei Jahren und Sportverletzungen, die ihm das Sportstipendium kosteten,[4] wechselte er an die University of Maryland, College Park. Swalwell, der infolge seiner Sportverletzung seine Zukunft überdachte, begann sich verstärkt für Politik zu interessieren.[2] Mit selbiger kam er nun noch während seiner Studienzeit erstmals in Berührung, als er 2001 und 2002 als unbezahlter Interner dem Stab der Kongressabgeordneten Ellen Tauscher, welche den 10. Kongresswahlbezirk Kaliforniens vertrat, angehörte. 2003 erhielt er an seiner Universität einen Bachelor of Arts in Government and Politics. Anschließend setzte er sein Studium an der Law School der University of Maryland, Baltimore County fort, wo er 2006 seinen Juris Doctor erhielt.

Swalwell kehrte nun in die East Bay zurück und war von 2006 bis 2012 stellvertretender Bezirksstaatsanwalt im Alameda County. Daneben gehörte er von 2010 bis 2012 dem Stadtrat von Dublin an.

Politische KarriereBearbeiten

Bei der Wahl 2012 wurde Swalwell im 15. Kongresswahlbezirk Kaliforniens erstmals in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2013 die Nachfolge von Mike Honda antrat, der nach einer Umstrukturierung der Wahlkreise (redistricting) in den 17. Kongresswahlbezirk wechselte. Bei der Wahl hatte er sich mit 52,1 zu 47,9 Prozent der Stimmen gegen seinen Parteikollegen und langjährigen Mandatsinhaber Pete Stark durchgesetzt.[5] Nach bisher zwei Wiederwahlen in den Jahren 2014 und 2016, die er mit 69,8 Prozent[6] bzw. 73,8 Prozent[7] für sich entscheiden konnte, übt er sein Amt bis heute aus. Bei der Wahl 2018 siegte Swalwell mit 71,2 Prozent der Stimmen und gehört damit auch dem 116. Kongress an, der 2019 beginnt.[8]

Laut Medienberichten plant Swalwell eine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020.[9] Er verkündete seine Kandidatur am 8. April 2019 in der Late-Night-Show von Stephen Colbert.[10]

FamilieBearbeiten

Swalwell ist seit Oktober 2016 in zweiter Ehe verheiratet. Seine erste Ehe wurde geschieden.[1] Aus seiner zweiten Ehe gingen zwei Kinder, ein Sohn und eine Tochter, hervor.[11]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eric Swalwell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Brittany Watts, Eric Swalwell In: The New York Times, 16. Oktober 2016
  2. a b c Eric Swalwell prepares to join Congress In: San Francisco Chronicle, 29. Dezember 2012
  3. Eric Swalwell – Dublin High Class of ’99 Alumni and Alameda County Prosecutor In: OneDublin.org , 8. Juni 2010
  4. Eric Swalwell (D): WINNER U.S. Representative - CA15 In: The Wall Street Journal
  5. Wahlergebnisse für die Kongresswahlbezirke Kaliforniens 2012 (Memento vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive)
  6. Wahlergebnis für den 15. Kongresswahlbezirk Kaliforniens 2014 (Memento vom 21. Dezember 2014 im Internet Archive)
  7. Wahlergebnisse für die Kongresswahlbezirke Kaliforniens 2016, Office of the California Secretary of State
  8. Wahlergebnis für den 15. Kongresswahlbezirk Kaliforniens 2018, Office of the California Secretary of State
  9. Alex Thompson: Source: Eric Swalwell to run for president in 2020. In: Politico, 8. November 2018.
  10. Maggie Astor: Eric Swalwell, California Congressman, Is Running for President. In: The New York Times. 8. April 2019, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. April 2019]).
  11. Eric Swalwell is returning to Iowa for the 13th time as he considers a presidential run In: The Mercury News, 9. November 2018