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Emmanuel Clérico

Französischer Autorennfahrer

Karriere im MotorsportBearbeiten

Emmanuel Clérico begann seine Karriere in der französischen Formel-Renault-Meisterschaft und beendete die Saison 1991 hinter Olivier Couvreur, Christophe Tinseau und Pierre Derode als Gesamtvierter[1]. 1992 folgte mit der Vizemeisterschaft hinter Franck Lagorce der erfolgreiche Wechsel in die Französische Formel-3-Meisterschaft[2]. Clérico blieb 1993 ein weiteres Jahr in der Formel 3 und wurde 1994 Testfahrer im Larrousse-Formel-1-Team. Mit nur geringem Erfolg fuhr er in diesem Jahr in der Internationalen Formel-3000-Meisterschaft.

1995 begann er mit dem Sportwagensport und verließ Ende des Jahres nach einem weiteren Testfahrervertrag bei Larrousse und einem fünfen Endrang in der Formel 3000 sowie einigen Rennen in der Formel 3 1996 die Monopostoszene. 1995 gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wo er bis zum Ende seiner aktiven Karriere 2004 insgesamt sechsmal am Start war. Die beste Platzierung im Schlussklassement erreichte er im Jahr 2000, als er Gesamtvierter wurde. Mit den Partnern Olivier Grouillard und Sébastien Bourdais musste er sich im von Henri Pescarolo gemeldeten Courage C52 nur den drei überlegenen Werks-Audi R8 geschlagen geben. 1997 wurde er Gesamtsiebter und erreichte damit ein zweites Mal ein Endresultat unter den ersten zehn der Wertung.

2001 wurde er Gesamtdritter in der französischen GT-Meisterschaft[3] und beendete in dieser Rennserie 2004 seine Karriere. Insgesamt bestritt er 60 GT- und Sportwagenrennen, dabei konnte er eines gewinnen und war acht Mal unter den ersten drei platziert. Seinen einzigen Sieg feierte er beim 3-Stunden-Rennen von Homestead 1999, einem Wertungslauf der FIA-GT-Meisterschaft 1999[4].

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1995 Frankreich  BBA Compétition Venturi 600LM Schweiz  Laurent Lécuyer Frankreich  Bernard Chauvin Ausfall Wagenbrand
1997 Frankreich  La Filière Elf Courage C36 Frankreich  Henri Pescarolo Frankreich  Jean-Philippe Belloc Rang 7
1999 Frankreich  Paul Belmondo Racing Chrysler Viper GTS-R Frankreich  Jean-Claude Lagniez Frankreich  Guy Martinolle Rang 16
2000 Frankreich  Pescarolo Sport Courage C52 Frankreich  Olivier Grouillard Frankreich  Sébastien Bourdais Rang 4
2001 Frankreich  Pescarolo Sport Courage C60 Frankreich  Didier Cottaz Frankreich  Boris Derichebourg Ausfall Unfall
2002 Frankreich  DAMS Lola B98/10 Frankreich  Philippe Gache Belgien  Michel Neugarten nicht klassiert

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Französische Formel-Renault-Meisterschaft 1991
  2. Französische Formel-3-Meisterschaft
  3. Französische GT-Meisterschaft
  4. 3-Stunden-Rennen von Homestead 1999