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Elke Büdenbender (2019)

Elke Büdenbender (* 14. Januar 1962 in Weidenau, Kreis Siegen[1]) ist eine deutsche Juristin. Im Jahr 1995 heiratete sie den damaligen Ressortkoordinator der niedersächsischen Landesregierung und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und gilt somit seit dem 19. März 2017 als „First Lady Deutschlands“.

LebenBearbeiten

Elke Büdenbender stammt aus einer katholischen Familie im Siegerland und ist in Salchendorf, einem Ortsteil von Netphen, aufgewachsen. Ihr Vater war Tischler, ihre Mutter Hauswirtschaftslehrerin.[2] Sie war das erste Kind in ihrer Familie, das ein Universitätsstudium absolviert hat.

Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau holte sie ihr Abitur auf dem Siegerland-Kolleg nach. Im Jahre 1985 begann sie ein Jurastudium an der Gießener Justus-Liebig-Universität. Während dieses Studiums lernte sie 1988 Frank-Walter Steinmeier kennen, den sie im Jahr 1995 heiratete. Gemeinsam haben sie eine 1996 geborene Tochter.[3] Eine Ausbildungsstation ihres in Hannover begonnenen Rechtsreferendariats absolvierte sie bei der Deutschen Botschaft in Washington.[4]

Nach dem Abschluss des Referendariats im Jahre 1994 trat sie ihre erste Stelle als Verwaltungsrichterin am Verwaltungsgericht Hannover an. Seit 2000 war sie als Richterin mit Schwerpunkt Sozialrecht am Verwaltungsgericht Berlin tätig.

Am 24. August 2010 wurde ihr eine Niere transplantiert, die ihr von ihrem Ehemann gespendet wurde.[5] Nach der Wahl ihres Mannes zum Bundespräsidenten ließ sie sich von ihrem Richteramt beurlauben.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. www.bundespraesident.de: Der Bundespräsident / Lebenslauf / Elke Büdenbender. Abgerufen am 19. März 2017.
  2. a b Augsburger Allgemeine: Elke Büdenbender: Das ist Deutschlands neue First Lady. In: Augsburger Allgemeine. (augsburger-allgemeine.de [abgerufen am 18. Februar 2017]).
  3. Abendblatt: Die Frau an Steinmeier Seite, 23. August 2010.
  4. Zeitungsartikel in Die Welt vom 14. Februar 2013 Steinmeier, der Mister Minister am Potomac.
  5. Steinmeiers Nierenspende ist geglückt, Spiegel Online, 25. August 2010.

LiteraturBearbeiten