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Elisabeth Beck-Gernsheim

deutsche Soziologin, Philosophin und Psychologin
Elisabeth Beck-Gernsheim mit ihrem Ehemann Ulrich Beck, 2011

Elisabeth Beck-Gernsheim (* 1946 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Soziologin. Sie war von 2009 bis 2012 Gastprofessorin an der Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens in Trondheim. Von 2013 bis 2016 war sie Senior Research Fellow an der Universität München, seit 2016 ist sie Seniorprofessorin der Universität Frankfurt am Main.[1]

Elisabeth Beck-Gernsheim befasst sich vorwiegend mit Fragen des gesellschaftlichen Wandels und der sich verändernden Rolle der Familie in der Gesellschaft. Sie war verheiratet mit dem Soziologen Ulrich Beck.

Inhaltsverzeichnis

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

Bücher

  • Das halbierte Leben. Männerwelt Beruf, Frauenwelt Familie. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-596-23713-0.
  • Vom Geburtenrückgang zur neuen Mütterlichkeit? Über private und politische Interessen am Kind. Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-596-23754-8.
  • Die Kinderfrage. Frauen zwischen Kinderwunsch und Unabhängigkeit. Beck, München 1988, ISBN 3-406-33029-0.
  • mit Ulrich Beck: Das ganz normale Chaos der Liebe. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-518-38225-X.
  • Was kommt nach der Familie? Einblicke in neue Lebensformen. Beck, München 1998, ISBN 3-406-42043-5.
  • Juden, Deutsche und andere Erinnerungslandschaften. Im Dschungel der ethnischen Kategorien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-518-41074-1.
  • Wir und die Anderen. Vom Blick der Deutschen auf Migranten und Minderheite. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-41607-3 (erweiterte Neuausgabe 2007, ISBN 978-3-518-45872-3).
  • Die Kinderfrage heute. Über Frauenleben, Kinderwunsch und Geburtenrückgang. Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-54776-8.
  • mit Ulrich Beck: Fernliebe. Lebensformen im globalen Zeitalter. Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42232-8.

Aufsätze

  • Ein Herz für Klone. Genmedizin: Fortschritte in der Praxis, die Argumente bleiben. In: Süddeutsche Zeitung, 13. Januar 1998.
  • Nation und Halluzination. „Unsere“ Kultur im Wahlkampf: Wie deutsch sind die Deutschen? In: Süddeutsche Zeitung, 4. September 1998.
  • „Ein Türke geht nicht in die Oper“ – was Deutsche über Türken wissen. In: Robertson-von Trotha, Caroline Y. (Hrsg.): Kultur und Gerechtigkeit (= Kulturwissenschaft interdisziplinär/Interdisciplinary Studies on Culture and Society, Bd. 2). Baden-Baden 2007. ISBN 978-3-8329-2604-5

LiteraturBearbeiten

  • Sobald die Liebe siegt, muss sie alle möglichen Niederlagen einstecken, in: Christopher Thorpe u.a., Das Soziologie-Buch. München 2016. S. 320–323.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Biografie auf der privaten Homepage, abgerufen am 3. August 2017.