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Elba de Pádua Lima

ehemaliger Fußballer, Manager

Elba de Pádua Lima, genannt Tim, (* 20. Februar 1915 in Rifaina, SP; † 7. Juli 1984 in Rio de Janeiro) war ein brasilianischer Fußballspieler und -trainer.

Tim
Personalia
Name Elba de Pádua Lima
Geburtstag 20. Februar 1915
Geburtsort Rifaina, SPBrasilien
Sterbedatum 7. Juli 1984
Sterbeort Rio de JaneiroBrasilien
Position Angriff
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1931–1934 Botafogo FC (Ribeirão Preto)
1935–1936 AA Portuguesa
1936–1943 Fluminense Rio de Janeiro
1943–1944 Nacional AC
1944–1947 FC São Paulo
1947–1949 Olaria AC
1950–1951 Atlético Junior
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1936–1944 Brasilien 16 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1953 Bangu AC
1953–1956 Bangu AC
1959–1960 Bangu AC
1961–1963 Guarani FC
1963–1964 Bangu AC
1964–1967 Fluminense Rio de Janeiro
1967–1968 CA San Lorenzo de Almagro
1969 Flamengo Rio de Janeiro
1970 CR Vasco da Gama
1971 Coritiba FC
1972 Botafogo FR
1973 Coritiba FC
1974–1975 FC Santos
1975 Guarani FC
1976 EC Vitória
1977 America FC (RJ)
1978–1979 Coritiba FC
1980 Bangu AC
1981 São José EC 3
1981–1982 Peru
1983 Inter Limeira
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Als Spieler gewann er mit Fluminense FC Ende der 1930er- und Anfang der 1940er-Jahre fünf Staatsmeisterschaften von Rio de Janeiro. Zudem wurde er mit der Nationalmannschaft Zweiter bei der Südamerikameisterschaft von 1942 und jeweils Dritter bei der Südamerikameisterschaft von 1937 und der Weltmeisterschaft von 1938.

Bei seiner anschließenden von 1947 bis 1983 reichenden Trainerkarriere saß er unter anderem bei allen der sechs erfolgreichsten Vereine von Rio de Janeiro auf der Bank und gewann 1964 bzw. 1970 Staatsmeisterschaften mit Fluminense und dem Ruderklub Vasco da Gama. 1968 wurde er mir CA San Lorenzo de Almagro Meister von Argentinien. Beim Bangu AC wird sein Gewinn bei der International Soccer League 1960 in den USA gegen teils prominente europäische Konkurrenz immer noch hoch eingeschätzt.

KarriereBearbeiten

Tim startete seine Laufbahn beim Botafogo FC aus Ribeirão Preto einer Stadt im Hinterland von São Paulo. Er wechselte mehrmals den Verein. Für den Fluminense FC in Rio de Janeiro erzielte er in 226 Spielen 71 Tore und gewann die Staatsmeisterschaften der Jahre 1936, 1937, 1938, 1940 und 1941.

Zwischen 1936 und 1944 kam er auch zu 16 Einsätzen in der brasilianischen Nationalmannschaft für die er ein Tor erzielte. Dabei nahm er an den Südamerikanischen Meisterschaften von 1937 und 1942 teil. 1937 unterlag er mit Brasilien im Entscheidungsspiel im Gasómetro von Buenos Aires mit 0:2. Bei der zweiten Teilnahme wurde Brasilien Dritter, wie auch bei der Weltmeisterschaft 1938 in Italien, wo er an der Seiten von "Gummimann" Leônidas da Silva beim 2:1 Viertelfinalsieg im Wiederholungsspiel gegen die Tschechoslowakei dabei war.

Zwischen 1947 und 1951 wirkte er beim Olaria AC im Norden der Stadt Rio, bei seinem Ursprungsverein Botafogo und den Atlético Junior im kolumbianischen Barranquilla als Spielertrainer.

Er betreute weitere brasilianische Klubs, vor allem in Rio, wo er zunächst kurz bei Fluminense und danach häufig beim Bangu AC im Westen der Stadt auf der Bank saß, mit dem er 1960 in den USA die International Soccer League gewann. Von 1964 bis 1967 war er erneut bei Fluminense, wo er noch 1964 mit einem 3:1-Finalsieg über Bangu die Staatsmeisterschaft von 1964 gewann. Bekanntester Spieler von Fluminense war dabei Carlos Alberto Torres, Kapitän der brasilianischen Weltmeistermannschaft von 1970.

Beim zweiten Auslandsaufenthalt in seiner Karriere gewann Tim 1968 mit dem CA San Lorenzo de Almagro aus Buenos Aires die argentinische Meisterschaft.

Nach seiner Rückkehr gewann er 1970, diesmal mit dem Ruderklub Vasco da Gama, erneut die Staatsmeisterschaft von Rio.

In den 1970er Jahren war er auch dreimal Trainer beim Coritiba FC, einem Spitzenklub aus der Hauptstadt des Staates Paraná im Süden Brasiliens. Dort saß er insgesamt 126 auf der Bank, was ihn den dort den Trainer mit den drittmeisten Spielen hinter dem Uruguayer Felix Magno (196) und Dirceu Krüger (184) machte.

1981 qualifizierte er sich mit Peru für die Fußball-Weltmeisterschaft 1982. In einer Dreiergruppe blieb Peru dabei vor der favorisierten Mannschaft von Uruguay und vor Kolumbien. Bei der Endrunde in Spanien erreichte Peru ein 1:1 Unentschieden gegen den späteren Weltmeister, schied allerdings nach einem 0:0 gegen Kamerun und einer 1:5 Niederlage gegen Polen nach der Vorrunde aus.

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten