Heinrich Ekkehard Wolff

deutscher Afrikanist
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Heinrich Ekkehard Wolff (* 25. August 1944 in Stolp) ist ein deutscher Afrikanist.

LebenBearbeiten

Nach dem Abitur am Katharineum zu Lübeck 1964 studierte er von 1964 bis 1972 an der Universität Hamburg (Hauptfach: Afrikanische Linguistik; Nebenfächer: Allgemeine Linguistik, Ethnologie; andere Fächer: Soziologie, Finnougristik). Nach der Promotion in Hamburg 1972 (Die Verbalphrase des Laamang (Nordostnigeria). Eine Studie zur Morphologie tschadischer Sprachen) und der Habilitation 1980 ebenda (A grammar of the Lamang language (Gwàd Làmán)) lehrte dort von 1981 bis 1983 als Privatdozent für Afrikanische Sprachen und Kulturen und von 1983 bis 1994 als Professor für Afrikanische Sprachen und Kulturen. An der Universität Leipzig lehrte er von 1994 bis 2009 als Professor für Afrikanistik.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Sprachkunst der Lamang. Stil, Bedeutung und poetische Dimension in zwei Genres oral tradierter Ein-Satz-Literatur. Glückstadt 1980, ISBN 3-87030-048-1.
  • A grammar of the Lamang language (Gwàd Làmán). Glückstadt 1983, ISBN 3-87030-063-9.
  • mit Hilke Meyer-Bahlburg: Afrikanische Sprachen in Forschung und Lehre. 75 Jahre Afrikanistik in Hamburg (1909–1984). Berlin 1986, ISBN 3-496-00828-8.
  • Referenzgrammatik des Hausa. Zur Begleitung des Fremdsprachenunterrichts und zur Einführung in das Selbststudium. Münster 1993, ISBN 3-89473-334-9.

WeblinksBearbeiten