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Der Eisenbahnunfall bei Ufa ereignete sich am 4. Juni 1989 etwa 70 km östlich der sowjetischen Stadt Ufa. In der Nähe zweier Züge auf der Transsibirischen Eisenbahn kam es zu einer Gasexplosion. Mindestens 575 Reisende starben, über 600 wurden verletzt.

GeschehenBearbeiten

Eine in der Nähe der Eisenbahnstrecke verlaufende Flüssiggas-Pipeline schlug leck. Das Pipeline-Personal bemerkte einen Druckabfall auf der Leitung, vermutete aber nicht ein Leck, sondern einen Kompressorausfall.[1] Es schaltete daher einen weiteren Kompressor zu und erhöhte somit den Druck an der undichten Stelle. Das ausgetretene Gas sammelte sich in einer Senke und explodierte bei der Vorbeifahrt der beiden Züge. Die Druckwelle der Explosion soll noch im 13 Kilometer entfernten Ascha Fensterscheiben zum Bersten gebracht haben. Fahrgäste der Züge waren vorwiegend Kinder, die auf dem Weg aus den oder in die Ferien waren.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1.  Heinz-Günter Kemmer: Energie: Lecks in den Lebensadern. In: zeit.de. 23. November 1990, abgerufen am 8. Dezember 2014.

Koordinaten: 54° 56′ 53,1″ N, 57° 5′ 22,8″ O