Eintracht Norderstedt

deutscher Fußballverein

Der Fußballclub Eintracht Norderstedt von 2003 e. V. (kurz Eintracht Norderstedt oder EN genannt) ist ein deutscher Fußballverein aus der schleswig-holsteinischen Stadt Norderstedt. Der Verein wurde im Jahre 2003 als Nachfolgeverein der Fußballabteilung des 1. SC Norderstedt gegründet. Eintracht Norderstedt ist ein reiner Fußballverein, andere Sportarten werden im Verein zugunsten des Breitensportvereins 1. SC Norderstedt nicht ausgeführt.

Eintracht Norderstedt
Vereinswappen
Basisdaten
Name Fußballclub Eintracht
Norderstedt von 2003 e. V.
Sitz Norderstedt, Schleswig-Holstein
Gründung 2003
Farben rot-weiß-blau
Präsident Reenald Koch
Website eintrachtnorderstedt.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Jens Martens & Olufemi Smith
Spielstätte Edmund-Plambeck-Stadion
Plätze 5068
Liga Regionalliga Nord
2020/21 2. Platz (Gr. Nord, Quotientenregelung)
Heim
Auswärts

Norderstedt trägt seine Heimspiele im Edmund-Plambeck-Stadion aus. Trotz Zugehörigkeit der Stadt zu Schleswig-Holstein gehört Eintracht Norderstedt dem Hamburger Fußball-Verband an und spielt seit 2013 in der Regionalliga Nord – nach dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli ist die Eintracht damit seitdem der stärkste Verein im HFV.

VereinsgeschichteBearbeiten

SV Eintracht GarstedtBearbeiten

 
Wappen von Eintracht Garstedt

Am 1. November 1945 wurde im aufstrebenden Dorf Garstedt (zum damaligen Zeitpunkt existierte die Stadt Norderstedt noch nicht) der SV Eintracht Garstedt gegründet. Am Anfang spielte der Hamburger Vorstadtclub noch in den unteren Ligen Hamburgs, ehe 1947, schon zwei Jahre nach der Gründung, mit Unterstützung von Spielern aus dem benachbarten Bönningstedt/Rugenbergen der Aufstieg in die dritthöchste deutsche Liga glückte. Dort schaffte Eintracht auf Anhieb den achten Platz (unter zehn Mannschaften) in der 1.Klasse / Hansa (vergleichbar der späteren Bezirksklasse) und wurde zur folgenden Saison in die parallele Hammonia-Staffel geschoben; für den Klassenerhalt hätte es im Endeffekt aber sowieso gereicht, da aus sämtlichen vier Staffeln in der Saison 1947/48 niemand abstieg. Nachdem der SV Rugenbergen nach dem Krieg den Spielbetrieb wieder aufnahm, wechselten die Spieler aus Bönningstedt/Rugenbergen zurück in ihren Heimatort. Durch die zahlreichen Abgänge geschwächt stieg Garstedt ein Jahr später in die neue Kreisklasse ab.

Fortan war von Eintracht kaum noch etwas zu hören; in den nächsten neun Jahren spielte der Verein wieder in unterklassigen Ligen. Der lang ersehnte Aufstieg gelang dann im zehnten Jahr nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse. Die mittlerweile Verbandsliga heißende Liga war für Garstedt ein willkommenes Pflaster. In den ersten drei Saisons erreichte man jeweils respektable Plätze (1962 gelang mit Platz sieben die beste Platzierung in der Geschichte Garstedts), und auch als es 1962/63 eng wurde, blieb der SVE über dem Strich. Im Zuge der Gründung der Bundesliga war die Liga ab 1963 nur noch viertklassig. Eintracht Garstedt indes schaffte auch 1964 den Klassenerhalt, doch der Staffelwechsel, wonach man in der Saison 1964/65 nicht mehr in der Hammonia-Staffel, sondern in der Germania-Staffel antrat, erwies sich als sportlicher Fehlschlag. In der neuen Liga mit neuen Gegnern kam Garstedt zu keiner Zeit der Saison klar und musste damit zum zweiten Mal aus der zweithöchsten Hamburger Spielklasse absteigen.

1971/72 hatte der Verein dann endlich wieder seinen Auftritt in der vierten Liga, die diesmal unter dem Namen Amateurliga Hamburg bekannt war. Mit Platz zwölf konnte der Abstieg knapp verhindert werden. Allerdings sollte das auch die letzte Saison des SVE sein: 1970 haben sich die drei Dörfer Harksheide, Friedrichsgabe und Glashütte mit Garstedt zusammengetan, um die Stadt Norderstedt zu gründen. Am 7. Februar 1970 wurde der 1. SC Norderstedt zunächst als reiner Tanzsportverein gegründet. Am 1. Juli 1972 wurde Eintracht Garstedt in den Verein, der nach eigenen Aussagen höherklassiger als nur im Amateurfußball spielen wollte, eingegliedert, der 1. SCN übernahm seine Sportanlage und dessen Startplatz in der Amateurliga.

1. SC NorderstedtBearbeiten

Nachdem sich also am 1. Juli 1972 Eintracht Garstedt mit dem 1. SC Norderstedt zusammenschloss, startete der SCN nicht in der untersten Spielklasse, sondern in der Amateurliga. Erster Präsident des Vereins wurde Edmund Plambeck, der dem Stadion später auch den Namen gab. In der ersten Saison wiederholte Norderstedt Garstedts letzte Platzierung und lief als Zwölfter ein. In den folgenden drei Jahren verpasste der 1. SCN jeweils nur knapp den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse, im fünften Jahr sollte dann aber endlich der Aufstieg in die höchste Hamburger Spielklasse, der Landesliga, gelingen.

Dort hielt sich der SCN aber nur zwei Jahre, nach der Spielzeit 1978/79 musste man wieder aus der Verbandsliga, wie die Liga zu dieser Saison umbenannt wurde, absteigen. In der, nun Landesliga genannten, zweiten Hamburger Klasse war Norderstedt bis zu ihrem Wiederaufstieg 1984 immer in der Spitzengruppe vertreten, verpassten aber jeweils um höchstens zwei Plätze den Aufstieg. Nach einem vierten, zwei dritten und einem zweiten Platz im Endklassement konnte in der fünften Saison nach dem Abstieg aus der Verbandsliga diese endlich wieder erreicht werden. Diesmal wurde diese nur als Zwischenstation angesehen. Hatte in der ersten Saison in der höherklassigen Liga noch der Klassenerhalt höchste Priorität, gelang 1985/86 der Coup, als Norderstedt Vizemeister hinter den Amateuren des HSV wurde. Auch in der darauffolgenden Saison gelang dem Club die Vizemeisterschaft der Verbandsliga und diesmal gelang damit auch der Aufstieg in die erste überregionale Liga.

1987/88 spielte der 1. SC Norderstedt erstmals gegen Vereine aus Braunschweig, Bremen, Kiel und anderen norddeutschen Städten. Am Ende stand in der Oberliga Nord der 15. Platz, mit dem Norderstedt die Klasse halten konnte. In den anschließenden Spielzeiten robbte sich der Verein immer näher an die Spitzenposition. Nach Platz neun 1989, stand man 1992 in der Endtabelle schon auf dem vierten Platz, nachdem sich in jedem Jahr der Verein um ein bis zwei Plätze verbessert hat. 1992/93 gelang hinter dem VfL Herzlake der zweite Platz. Damit gelang dem 1. SC Norderstedt auch zum ersten und einzigen Mal die Aufmerksamkeit in ganz Deutschland auf sich zu lenken. Der zweite Platz brachte dem SCN die Teilnahme an der Qualifikation zur 2. Bundesliga: Gegen den TSV 1860 München, dem SSV Ulm 1846 und den Kickers Offenbach konnte Norderstedt zwar kein Spiel gewinnen, dennoch war es eine große Erfahrung für die Spieler und den Verein, besonders beim 2:2 gegen 1860 überraschte der SC.

Zwar verpasste der 1. SC Norderstedt damit den Sprung in die 2. Bundesliga, dennoch machte der Verein öffentlich Publik. Zudem sah es gut aus, in der darauffolgenden Saison unter den 14 Vereinen zu stehen, die den Einzug in die neu gegründete Regionalliga schaffen sollten. Doch der SC Norderstedt verschätzte die Ausgangsposition total. Am Ende der Saison stand Norderstedt auf dem 15. Platz, war einer von nur zwei Vereinen, die den Sprung in die Regionalliga nicht schafften. Ein Punkt fehlte am Ende der Saison für den rettenden 14 Platz, ohne diesen der SCN in der aufgeteilten Oberliga bleiben musste. In der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein belegte der Verein schlussendlich aber einen Aufstiegsplatz, um in die Regionalliga Nord ein Jahr verspätet aufzusteigen.

In der Regionalliga Nord, die zu der Zeit noch die gleiche Ausdehnung hatte wie die bis 2008 existierende Oberliga Nord, spielte Norderstedt in der Regel im unteren Mittelfeld der Tabelle. Ausnahmen waren die Saison 1996/97 mit Platz sieben und ein Jahr später der knappe Klassenerhalt mit Platz 16, der nur dank der Lizenzentnahme des VfL 93 Hamburg gelang. Größte Erfolge in dieser Zeit waren die beiden Pokalsiege in Hamburg 1995 (5:4 nach Elfmeterschießen gegen den FC St. Pauli II) und 1999 (2:1 nach Verlängerung gegen den Hamburger SV II). Im DFB-Pokal scheiterte der SCN aber jeweils früh im Wettbewerb. 1995/96 unterlag man der SG Wattenscheid 09 mit 0:1, 1999/2000 dem VfB Stuttgart in der 2. Runde (Norderstedt hatte in der 1. Runde ein Freilos) mit 0:3.

1999 belegte der SCN einen respektablen zwölften Platz, da allerdings die Regionalliga Nord mit der Regionalliga Nordost und zum Teil auch der Regionalliga West/Südwest fusionierten, würden zur Saison 2000/01 nur die ersten sechs Vereine der letztjährigen Regionalliga-Nord-Saison teilnehmen. Am Ende reichte es erwartungsgemäß nicht, 24 Punkte fehlten für den Verbleib in der Regionalliga, sodass der 1. SC Norderstedt abermals in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein absteigen musste. Insgesamt 185 Tore schoss Norderstedt in den beiden Folgesaisons, ohne jedoch den Regionalliga-Aufstieg zu schaffen. Vor der Saison 2002/03 wurde die Mannschaft während der Vorbereitung auf die neue Saison vom Vereins-Präsidium zurückgezogen, stand als erster Absteiger fest und wurde an die letzte Stelle gestellt, während die anderen Mannschaften die Saison normal bestreiten durften.

Als die Saison 2003 beendet wurde, wurde beschlossen, die Fußballabteilung auf Grund fehlender finanzieller Mittel des 1.SC Norderstedt aus dem Verein herauszulösen und in einen neuen Verein zu überführen. Die anderen Sportarten im Verein wurden nach wie vor belassen. Mit der Gründung des FC Eintracht Norderstedt von 2003 e.V. war das Kapitel der Fußballabteilung des 1. SCN endgültig beendet. Das Stadion und die Fußballanlage wurden Eintracht übertragen. Da die zweite Mannschaft des SCN die Saison 2002/2003 regulär beendete, jedoch aus der Bezirksliga Nord in die Kreisliga abstieg, konnte Eintracht Norderstedt zwar deren Startplatz übernehmen. startete allerdings nur in der Kreisliga Hamburg 7.

FC Eintracht Norderstedt 2003Bearbeiten

Der neu gegründete FC Eintracht Norderstedt startete zur Saison 2003/04 in der Kreisliga Hamburg 7 (8. Liga) und sollte dort über die gesamte Saison keinerlei Probleme haben, die Meisterschaft zu gewinnen. Erster Trainer der Mannschaft war Uli Schulz, der den Verein bis zur Saison 2005/06 trainierte. Am Ende der Saison standen 23 Siege nur zwei Niederlagen gegenüber, mit 70 von 78 möglichen Punkten marschierte Eintracht Norderstedt in die Bezirksliga. Die Saison 2004/05 endete ähnlich für Eintracht, diesmal in der Bezirksliga Hamburg Nord. Mit 28 Punkten Vorsprung gewann Norderstedt die Ligameisterschaft; der Aufstieg stand schon am 23. Spieltag fest. Erneut gab es nur zwei Niederlagen für Eintracht.

 
Ralf Schehr

2005/06 spielte Eintracht Norderstedt in der Landesliga Hansa, in der mit dem SV Curslack-Neuengamme erstmals über die gesamte Länge einer Saison eine Mannschaft mit Norderstedt mithalten konnte. Zwar stand zur Halbserie Norderstedt auf dem ersten Rang, aber in der Rückserie ließen sie oft Federn, sodass sie zwischenzeitlich nur auf dem vierten Rang standen. Nur dank der deutlich besseren Tordifferenz gelang Eintracht Norderstedt die Meisterschaft vor dem punktgleichen SVCN.

In der Hamburg-Liga war Eintracht als Aufsteiger mit Ralf Schehr als neuen Trainer schon Mitfavorit auf den Titel, landete aber enttäuschenderweise nur auf dem 11. Rang und musste zur Halbserie sogar noch um den Ligaverbleib zittern. Die Spielzeit 2007/08 begann für Norderstedt unter dem neuen Trainer Marco Krausz ebenfalls nicht zur vollen Zufriedenheit der Zuschauer und Verantwortlichen, endete jedoch mit einem versöhnlichen dritten Platz. Die gute Platzierung konnte EN jedoch in den Folgejahren nicht bestätigen; die folgenden Saisons wurden auf den Rängen acht, zehn und sechs beendet. Aufgrund dieser vergleichsweise schlechten Jahre musste auch Krausz Anfang 2010 seinen Hut als Eintracht-Trainer nehmen und wurde durch Andreas Prohn ersetzt. Mit Prohn begann vor allem die Spielzeit 2011/12 beeindruckend, so dass Eintracht in der Winterpause erstmals auf dem ersten Rang der Tabelle stand – durch die beschlossene Spielklassenreform sollte zudem in diesem Jahr endlich der Aufstieg in die Regionalliga anvisiert werden, welches in den Vorjahren noch als finanziell unmöglich erachtet wurde. Allerdings misslang der Auftakt in die Rückrunde total, in dessen Folge der Verein bekannt gab, aus sportlichen Gründen vorerst nicht für die Regionalliga zu melden. Nach weiterhin anhaltenden schlechten Leistungen in der Liga wurde Prohn im März 2012 entlassen und durch Matthias Dieterich ersetzt.

Die Saison 2012/2013 beendete Eintracht Norderstedt auf Rang 4 der Oberliga Hamburg. Nachdem der FC Elmshorn die erhaltene Lizenz für die kommende Regionalliga-Saison zurückgab und Altona 93 und der TSV Buchholz 08 keine Lizenz beantragt hatten, durfte Norderstedt an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord teilnehmen. Dort traten die Norderstedter in einer einfachen Runde gegen Lupo Martini Wolfsburg, den SV Eichede und den Brinkumer SV an und konnten bereits nach zwei Spielen den Aufstieg in die Regionalliga sichern, an der der Verein 2013/14 erstmals teilnahm und die Saison auf Platz 10 beendete.

 
DFB-Pokal-Auslosung, 1. Runde 2017/18 im Deutschen Fußballmuseum: DFB-Präsident Reinhard Grindel präsentiert die Loskugel von Eintracht Norderstedt

In der Saison 2015/16 zog Eintracht Norderstedt in das Endspiel des Hamburger Pokals ein und schlug dort Altona 93, womit sie sich für den DFB-Pokal qualifizierten. In der Saison 2016/17 schied Eintracht Norderstedt im DFB-Pokal gegen die SpVgg Greuther Fürth aus. Neuer Trainer als Nachfolger von Thomas Seeliger, der nach vier Jahren Amtszeit ausschied, ist seit Anfang Oktober 2016 Dirk Heyne.[1] Eintracht Norderstedt konnte sich im darauffolgenden Jahr durch einen Sieg gegen die SV Halstenbek-Rellingen im Finale des Hamburger Pokals erneut für die erste Runde des DFB-Pokals qualifizieren, in der man sich knapp mit 0:1 dem VfL Wolfsburg geschlagen geben musste.

Nachdem man in der Saison 2018/2019 in höchste Abstiegsgefahr geraten war, trennte sich der Verein im April 2019 von Trainer Dirk Heyne. Sein Nachfolger wurde der bisherige U19-Trainer Jens Martens, der mit der Mannschaft am letzten Spieltag durch einen 3:1-Sieg beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder den Klassenerhalt schaffte. Nachdem sein Co-Trainer Olufemi Smith die Trainer A-Lizenz erwarb, wurde Smith im August 2019 zum gleichberechtigten Chef-Trainer befördert. Dem Trainer-Duo gelang in der Saison 2019/20 gegen den TSV Sasel der erneute Gewinn des Hamburger Pokals, nachdem sich Norderstedt im Vorjahr im Finale noch dem TuS Dassendorf geschlagen geben musste. In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals tauschte man auf Grund der Corona-Pandemie das Heimrecht mit dem Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, wo man deutlich mit 0:7 verlor.

JugendBearbeiten

Die A-Jugend von Eintracht spielt seit der Saison 2012/13 in der Regionalliga, der zweithöchsten Spielklasse.

Die B-Jugend von Eintracht Norderstedt wurde 2011 Hamburger Meister und schaffte damit zur Saison 2011/12 erstmals den Aufstieg in die B-Jugend-Regionalliga (2. Liga). In dieser gelang ein überraschender zweiter Platz hinter dem nicht aufstiegsberechtigten Werder Bremen II, durch den Eintracht erstmals in die Bundesliga der B-Junioren aufsteigen konnte, welches den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte darstellt. Nach nur einer Saison stieg man jedoch wieder in die B-Jugend-Regionalliga ab.

StadionBearbeiten

 
Haupttribüne des Stadions

Spielort von Eintracht Norderstedt ist das 1975 eröffnete Edmund-Plambeck-Stadion im Norderstedter Stadtteil Garstedt, das von 2008 bis 2013 auch Spielort der zweiten Mannschaft des Hamburger SV war. Das Stadion verfügt über 1800 Sitzplätze auf der überdachten Haupttribüne und 3300 Stehplätze auf den anderen Seiten, welche hauptsächlich aus Stufen bestehen und unüberdacht sind. Der Eingang zum Stadion befindet sich an der Ochsenzoller Straße gegenüber dem Haupteingang zum Evangelischen Friedhof Garstedt. Auf der Sportanlage befinden sich zudem noch drei Kunstrasenplätze, auf denen viele weitere Mannschaften des Vereins ihre Spiele austragen sowie das Training stattfindet. Auf dem Gelände befindet sich auch das Vereinsheim. Mit dem Umzug der zweiten Mannschaft des HSV wurde das Stadion regionalligatauglich umgebaut und unter anderem umzäunt und mit Tornetzen ausstaffiert; laut DFB konnte das Stadion zum damaligen Zeitpunkt für die meisten Spiele in der 3. Liga benutzt werden. Auf Grund gestiegener Anforderungen, zum Beispiel einer geforderten Mindestkapazität von 10.001 Zuschauern, ist dies mittlerweile nicht mehr möglich. Seit 2014 bestreitet die zweite Mannschaft des FC St. Pauli ihre Regionalliga-Spiele im Edmund-Plambeck-Stadion.

Am 1. November 2005 fand zum ersten Mal ein Nachwuchsländerspiel im Edmund-Plambeck-Stadion statt, als die deutsche U20-Nationalmannschaft gegen die U21 Litauens mit 3:0 gewinnen konnte. 2019 (3:4 gegen Polen) und 2020 (1:2 gegen Dänemark) fanden hier weitere U20-Länderspiele statt. Auch die U17 und U18-Nationalmannschaften bestritten bereits in Norderstedt Spiele.

TrainerBearbeiten

Trainer Seit Bis Verein Anmerkungen
Jens Martens & Olufemi Smith 18.08.2019 heute Eintracht Norderstedt Olufemi Smith wurde zum gleichberechtigten Chef-Trainer befördert.
Jens Martens 09.04.2019 18.08.2019 Eintracht Norderstedt
Dirk Heyne 06.10.2016 08.04.2019 Eintracht Norderstedt
Thomas Seeliger 01.09.2012 05.10.2016 Eintracht Norderstedt
Stefan Siedschlag 27.08.2012 31.08.2012 Eintracht Norderstedt Interims-Trainer
Matthias Dieterich 06.04.2012 26.08.2012 Eintracht Norderstedt
Andreas Prohn 07.04.2010 05.04.2012 Eintracht Norderstedt
Marco Krausz 01.07.2007 06.04.2010 Eintracht Norderstedt
Ralf Schehr 27.04.2006 30.06.2007 Eintracht Norderstedt
Uli Schulz 01.07.2003 26.04.2006 Eintracht Norderstedt
Andreas "Boller" Jeschke 01.07.2002 30.06.2003 1.SC Norderstedt Die Zweite Mannschaft wurde nach dem Rückzug der Oberliga-Mannschaft zur Ersten Mannschaft
Peter Nogly 14.08.2001 30.06.2002 1.SC Norderstedt
Kurt Hesse 09.09.1999 13.08.2001 1.SC Norderstedt
Bert Ehm 08.01.1999 08.09.1999 1.SC Norderstedt
Detlef Spincke 01.07.1994 07.01.1999 1.SC Norderstedt
Bernd Hinners 30.03.1994 30.06.1994 1.SC Norderstedt
Gerhard Mewes 04.01.1994 29.03.1994 1.SC Norderstedt
Caspar Memering 01.09.1993 03.01.1994 1.SC Norderstedt
Willi Reimann 01.07.1991 31.08.1993 1.SC Norderstedt
Volker Finke 18.10.1990 30.06.1991 1.SC Norderstedt
Michael Lorkowski 15.10.1988 17.10.1990 1.SC Norderstedt
Gerhard Mewes 01.07.1985 14.10.1988 1.SC Norderstedt
Holger Menzel 26.03.1985 30.06.1985 1.SC Norderstedt
Herbert Kühl 01.07.1983 25.03.1985 1.SC Norderstedt
Karl-Heinz Baureis 01.07.1981 30.06.1983 1.SC Norderstedt
Ulrich Lutkus 28.08.1979 30.06.1981 1.SC Norderstedt
Wolfgang Bartels 25.01.1979 28.08.1979 1.SC Norderstedt
Heinz Borstelmann 01.07.1977 24.01.1979 1.SC Norderstedt
Franz Moeck 25.04.1977 30.06.1977 1.SC Norderstedt
Manfred Michalski 01.07.1976 25.04.1977 1.SC Norderstedt
Franz Moeck 01.07.1975 30.06.1976 1.SC Norderstedt
Horst Tillmann 01.07.1974 30.06.1975 1.SC Norderstedt
Eugen Nagorny 25.04.1974 30.06.1974 1.SC Norderstedt
Walter Gülck 01.07.1973 24.03.1974 1.SC Norderstedt
Martin Wilke 01.07.1968 30.06.1973 Eintracht Garstedt / 1.SC Norderstedt
Heinz Borstelmann 01.07.1965 30.06.1968 Eintracht Garstedt

Bekannte SpielerBearbeiten

Ehemalige Spieler im Herrenbereich:


Ehemalige Jugendspieler (Eintracht Norderstedt):

ErfolgeBearbeiten

Größter Erfolg des 1. SC Norderstedt war die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga 1992/93. In einer Gruppe mit dem TSV 1860 München, Kickers Offenbach und dem SSV Ulm 1846 belegte man allerdings nur den letzten Platz.

Eintracht Garstedt

  • Aufstieg in die 3. Liga: 1946/47, 1958/59
  • Aufstieg in die 4. Liga: 1970/71

1. SC Norderstedt

  • Aufstieg in die 4. Liga: 1976/77, 1983/84
  • Aufstieg in die 3. Liga: 1986/87, 1994/95
  • Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga: 1992/93
  • Oddset-Pokal-Sieger (Hamburger Pokal): 1994/95, 1998/99
  • Teilnahme am DFB-Pokal: 1995/96, 1999/2000
  • Höchster Sieg: 24:0 beim Gehörlosen SV im Hamburger Pokal

Eintracht Norderstedt

  • Aufstieg in die 7. Liga: 2003/04
  • Aufstieg in die 6. Liga: 2004/05
  • Aufstieg in die 5. Liga: 2005/06
  • Aufstieg in die 4. Liga: 2012/13
  • Hamburger Pokal: 2016, 2017, 2020
  • Teilnahme am DFB-Pokal: 2016/17, 2017/18, 2020/21
  • Höchster Sieg: 21:0 gegen den VfL 93 im Hamburger Pokal

TabellenplatzierungenBearbeiten

Saison Liga Ligentiefe Sp. S U N Tore Pkt. Platz/von Meister
1945/46 B-Klasse Hamburg 2 4. Liga 7 4 2 1 21:12 10-4 1/8 Eintracht Garstedt
1946/47 A-Klasse Hamburg 2 3. Liga 18 8 2 8 37:38 18-18 5/10 FC Hansa 05 Rahlstedt
1947/48 1. Klasse Hansa 3. Liga 18 5 2 11 24:46 12-24 8/10 Wandsbeker FC
1948/49 1. Klasse Hammonia 3. Liga 22 3 5 14 34:57 11-33 11/12 Langenhorner TSV
1949/50 Kreisklasse Hamburg Nord 4. Liga 22 6 3 13 40:74 15-29 10/12 Ahrensburger TSV
1950/51 A-Klasse Hamburg 3 5. Liga 26 18 3 5 84:33 39-13 2/14 Meiendorfer SV
1951/52 Kreisklasse Hamburg Nord 4. Liga 30 8 7 15 52:81 23-37 13/16 Ahrensburger TSV
1952/53 Kreisklasse Hamburg Nord 4. Liga 32 6 4 22 54:113 16-48 16/17 Bramfelder SV
1953/54 Bezirksklasse Walddörfer 4. Liga 22 8 3 11 52:59 19-25 8/12 Hamburger SV (Amat.)
1954/55 Bezirksklasse Walddörfer 4. Liga 22 12 3 7 60:38 27-17 4/12 HSV Barmbek-Uhlenhorst
1955/56 Bezirksklasse Walddörfer 4. Liga 22 14 2 6 67:27 30-14 3/12 SC Poppenbüttel
1956/57 Bezirksklasse Alster 4. Liga 22 15 2 5 62:29 32-12 2/12 Glashütter SV
1957/58 Bezirksklasse Alster 4. Liga 22 13 5 4 65:29 31-13 2/12 Dulsberger SC Stern-Pfeil
1958/59 Bezirksklasse Alster 4. Liga 22 16 4 2 68:35 36-8 1/12 Eintracht Garstedt
1959/60 Verbandsliga Hammonia 3. Liga 26 8 9 9 46:40 25-27 9/14 Concordia Hamburg (Amat.)
1960/61 Verbandsliga Hammonia 3. Liga 26 9 5 12 56:46 23-29 10/14 Langenhorner TSV
1961/62 Verbandsliga Hammonia 3. Liga 26 9 9 8 37:30 27-25 7/14 HSV Barmbek-Uhlenhorst
1962/63 Verbandsliga Hammonia 3. Liga 26 10 2 14 49:70 22-30 12/14 SC Urania Hamburg
1963/64 Verbandsliga Hammonia 4. Liga 26 9 6 11 40:47 24-28 10/14 TSV Sasel
1964/65 Verbandsliga Germania 4. Liga 26 4 7 15 28:58 15-37 13/14 Holsatia Elmshorn
1965/66 Bezirksliga Alster 5. Liga 22 6 6 10 29:39 18-26 9/12 SV West-Eimsbüttel
1966/67 Bezirksliga Alster 5. Liga 22 8 5 9 25:33 21-23 5/12 Niendorfer TSV
1967/68 Bezirksliga Alster 5. Liga 22 7 3 12 32:44 17-27 10/12 HSV Barmbek-Uhlenhorst (Amat.)
1968/69 Bezirksliga Alster 5. Liga 22 7 7 8 34:37 21-23 7/12 Dulsberger SC Stern-Pfeil
1969/70 Bezirksliga Alster 5. Liga 22 11 3 8 48:32 25-19 5/12 TuRa Harksheide
1970/71 Verbandsliga Hamburg Nord 5. Liga 26 19 3 4 53:28 41-11 1/14 Eintracht Garstedt
1971/72 Amateurliga Hammonia 4. Liga 30 6 13 11 35:40 25-35 12/16 Eidelstedter SV
1972/73 Amateurliga Hammonia 4. Liga 30 9 8 13 50:56 26-34 12/16 VfL 93 Hamburg
1973/74 Amateurliga Hammonia 4. Liga 30 17 5 8 50:32 39-21 2/16 Holsatia Elmshorn
1974/75 Amateurliga Hammonia 5. Liga 30 20 3 7 72:34 43-17 3/16 SV Lurup
1975/76 Amateurliga Hansa 5. Liga 30 18 8 4 79:42 44-16 3/16 SC Urania Hamburg
1976/77 Amateurliga Hansa 5. Liga 30 19 5 6 75:41 43-17 1/16 1. SC Norderstedt
1977/78 Landesliga Hamburg 4. Liga 30 8 9 13 42:57 25-35 11/16 ASV Bergedorf 85
1978/79 Verbandsliga Hamburg 4. Liga 30 4 8 18 37:65 16-44 15/16 VfL Stade
1979/80 Landesliga Hansa 5. Liga 30 13 9 8 69:47 35-25 3/16 Bramfelder SV
1980/81 Landesliga Hansa 5. Liga 30 13 9 8 70:47 35-25 4/16 VfL Geesthacht
1981/82 Landesliga Hansa 5. Liga 30 19 3 8 82:45 41-19 2/16 SV Börnsen
1982/83 Landesliga Hansa 5. Liga 30 18 8 4 75:36 44-16 3/16 Meiendorfer SV
1983/84 Landesliga Hansa 5. Liga 30 17 10 3 59:31 44-16 2/16 TSV Duwo 08
1984/85 Verbandsliga Hamburg 4. Liga 30 9 8 13 43:44 26-34 12/16 TuS Holstein Quickborn
1985/86 Verbandsliga Hamburg 4. Liga 30 17 8 5 44:21 42-18 2/16 Hamburger SV II
1986/87 Verbandsliga Hamburg 4. Liga 30 17 7 6 47:22 41-19 2/16 Hamburger SV II
1987/88 Oberliga Nord 3. Liga 34 7 9 18 54:75 23-45 15/18 Eintracht Braunschweig
1988/89 Oberliga Nord 3. Liga 34 13 12 9 50:47 38-30 9/18 TSV Havelse
1989/90 Oberliga Nord 3. Liga 34 14 10 10 49:36 38-30 8/18 VfB Oldenburg
1990/91 Oberliga Nord 3. Liga 34 15 10 9 49:39 40-28 6/18 VfL Wolfsburg
1991/92 Oberliga Nord 3. Liga 32 16 7 9 53:49 39-25 4/17 VfL Wolfsburg
1992/93 Oberliga Nord 3. Liga 30 16 5 9 45:32 37-23 2/16 VfL Herzlake
Qualifikation zur 2. Bundesliga 6 0 3 3 5:9 3-9 4/4 TSV 1860 München
1993/94 Oberliga Nord 3. Liga 30 8 5 17 39:52 21-39 15/16 Kickers Emden
1994/95 Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein 4. Liga 30 17 7 6 65:27 41-19 2/16 FC St. Pauli II
1995/96 Regionalliga Nord 3. Liga 34 11 8 15 37:51 41 13/18 VfB Oldenburg
1996/97 Regionalliga Nord 3. Liga 34 13 11 10 57:36 50 7/18 Hannover 96
1997/98 Regionalliga Nord 3. Liga 34 8 7 19 44:64 31 16/18 Hannover 96
1998/99 Regionalliga Nord 3. Liga 34 12 9 13 41:51 45 12/18 VfL Osnabrück
1999/00 Regionalliga Nord 3. Liga 34 10 6 18 47:64 36 12/18 VfL Osnabrück
2000/01 Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein 4. Liga 32 20 9 3 88:24 69 4/17 Holstein Kiel
2001/02 Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein 4. Liga 34 22 7 5 97:36 73 3/18 Hamburger SV II
2002/03 Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein 4. Liga 0 0 0 0 0:0 0 18/18 FC St. Pauli II
2003/04 Kreisliga Hamburg 7 8. Liga 26 23 1 2 138:23 70 1/14 Eintracht Norderstedt
2004/05 Bezirksliga Hamburg Nord 7. Liga 30 28 0 2 126:29 84 1/16 Eintracht Norderstedt
2005/06 Landesliga Hansa 6. Liga 34 24 5 5 112:41 77 1/18 Eintracht Norderstedt
2006/07 Hamburg-Liga 5. Liga 34 11 10 13 59:55 43 11/18 SC Victoria Hamburg
2007/08 Hamburg-Liga 5. Liga 34 20 6 8 75:38 66 3/18 SC Victoria Hamburg
2008/09 Oberliga Hamburg 5. Liga 34 13 10 11 61:60 49 8/18 SC Victoria Hamburg
2009/10 Oberliga Hamburg 5. Liga 34 11 11 12 52:47 44 10/18 SC Victoria Hamburg
2010/11 Oberliga Hamburg 5. Liga 34 13 13 8 55:44 52 6/18 FC St. Pauli II
2011/12 Oberliga Hamburg 5. Liga 34 17 7 10 62:37 58 6/18 SC Victoria Hamburg
2012/13 Oberliga Hamburg 5. Liga 34 19 7 8 76:37 64 4/18 FC Elmshorn
2013/14 Regionalliga Nord 4. Liga 34 11 10 13 50:57 43 10/18 VfL Wolfsburg II
2014/15 Regionalliga Nord 4. Liga 34 16 4 14 47:56 52 6/18 Werder Bremen II
2015/16 Regionalliga Nord 4. Liga 34 12 8 14 45:53 44 11/18 VfL Wolfsburg II
2016/17 Regionalliga Nord 4. Liga 34 13 11 10 46:41 50 7/18 SV Meppen
2017/18 Regionalliga Nord 4. Liga 34 11 12 11 54:58 45 9/18 SC Weiche Flensburg 08
2018/19 Regionalliga Nord 4. Liga 34 11 8 15 51:66 44 13/18 VfL Wolfsburg II
2019/20 Regionalliga Nord 4. Liga 24 12 3 9 40:33 39 5/18 VfB Lübeck

WeblinksBearbeiten

VerweiseBearbeiten

  1. Sport Mikrofon Nr. 41 vom 10. Oktober 2016, Seite 9