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Eilish McColgan Leichtathletik

Eilish McColgan (2016)
Eilish McColgan in Rio de Janeiro 2016

Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich SchottlandSchottland Schottland
Geburtstag 25. November 1990 (28 Jahre)
Geburtsort DundeeSchottland
Größe 176 cm
Gewicht 54 kg
Karriere
Disziplin Mittel- und Langstreckenlauf
Verein Dundee’s Hawkhill Harriers Club
Trainer Liz McColgan
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Berlin 2018 5000 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Bronze0 Belgrad 2017 3000 m
letzte Änderung: 17. Januar 2019

Eilish McColgan (* 25. November 1990 in Dundee) ist eine schottische Leichtathletin, die im Mittel- und Langstreckenlauf sowie im Hindernislauf antritt. Sie ist die Tochter der beiden erfolgreichen schottischen Langstreckenläufer Liz McColgan und Peter McColgan

Inhaltsverzeichnis

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Erste internationale Erfahrungen sammele Eilish McColgan bei den Commonwealth Youth Games 2008 in Pune, bei denen sie in 9:58,42 min den achten Platz im 3000-Meter-Lauf belegte und über 1500 Meter in der ersten Runde ausschied. 2011 erreichte sie bei den U23-Europameisterschaften in Ostrava im Hindernislauf das Finale und belegte dort in 9:52,02 min den sechsten Platz.[1] 2012 konnte sie sich über 3000-Meter-Hindernislauf für die Olympischen Sommerspiele in London qualifizieren, scheiterte dort jedoch mit 9:54,36 min in der Vorrunde. Im darauffolgenden Jahr erzielte sie bei den Weltmeisterschaften in Moskau eine neue Bestzeit und gelangte ins Finale, in dem sie in 9:37,33 min den zehnten Platz erreichte. 2014 nahm sie erstmals an den Commonwealth Games im heimischen Glasgow teil und wurde in 9:44,65 min Sechste. Seitdem konzentriert sich McColgan mehr und mehr auf die flachen Mittel- und Langstreckendistanzen.

Mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Mai 2016 über 3000 Meter konnte sich McColgan für die Europameisterschaften in Amsterdam qualifizieren, bei denen sie in 15:28,83 min Rang sechs im 5000-Meter-Lauf belegte. Auch einer Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro stand nichts entgegen; dort gelangte sie als einzige britische Vertreterin bis ins Finale, in dem sie in 15:12,09 min den 13. Rang belegte.[2] 2017 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften in Belgrad in 8:47,43 min die Bronzemedaille im 3000-Meter-Lauf hinter ihrer Landsfrau Laura Muir und Yasemin Can aus der Türkei.[3] Sie qualifizierte sich über 5000 Meter für die Weltmeisterschaften in London und erreichte dort im Vorlauf eine neue Bestleistung, mit der sie sich einen Finalplatz erkämpfte. Dort klassierte sie sich mit 15:00,43 min auf dem zehnten Rang.

2018 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham im 1500-Meter-Lauf in der ersten Runde aus und wurde über 3000 Meter in 9:01,32 min Zehnte. Anfang April nahm sie erneut an den Commonwealth Games im australischen Gold Coast teil und wurde sowohl über 1500 Meter als auch über 5000 Meter Sechste. Im August gewann sie bei den Europameisterschaften in Berlin in 14:53,05 min die Silbermedaille hinter der Niederländerin Sifan Hassan.

Zwischen 2012 und 2014 wurde McColgan Britische Meisterin im Hindernislauf sowie 2017 Hallenmeisterin im 3000-Meter-Lauf sowie 2018 über 1500 Meter. Sie absolvierte ein Studium für Buchhaltung und Mathematik an der University of Dundee.

Persönliche BestleistungenBearbeiten

  • 1500 Meter: 4:00,97 min, 16. Juni 2019 in Rabat
    • 1500 Meter (Halle): 4:08,07 min, 8. Februar 2018 in Madrid
  • Meile: 4:25,07 min, 2. September 2018 in Berlin
  • 3000 Meter: 8:31,00 min, 20. August 2017 in Birmingham
    • 3000 Meter (Halle): 8:43,02 min, 18. Februar 2017 in Birmingham
  • 5000 Meter: 14:47,94 min, 9. Juni 2019 in Hengelo
  • 10.000 Meter: 31:16,76 min, 6. Juli 2019 in London
  • 3000 Meter Hindernis: 9:35,82 min, 10. August 2013 in Moskau

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eilish McColgan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ergebnisliste der U23-Europameisterschaften in Ostrava 2011
  2. Phil Minshull: Report: women’s 5000m final – Rio 2016 Olympic Games (englisch) IAAF. 19. August 2016. Abgerufen am 26. Januar 2017.
  3. Ergebnisliste der Hallen-Europameisterschaften in Belgrad 2017