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Eifa (Hatzfeld)

Stadtteil von Hatzfeld (Eder)

Eifa ist ein Stadtteil von Hatzfeld (Eder) im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Eifa
Koordinaten: 50° 57′ 48″ N, 8° 34′ 59″ O
Höhe: 423 (415–452) m ü. NHN
Fläche: 9,04 km²[1]
Einwohner: 309 (16. Mai 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 35116
Vorwahl: 06467

GeographieBearbeiten

Eifa liegt am Rande des Rothaargebirges, etwa 3 km östlich des 673,5 m hohen Berges Sackpfeife und unmittelbar westlich des 583 m hohen Kohlenberges. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf grenzt direkt an das Dorf. Eifa liegt südlich des Kernortes. Durch den Ort verlaufen die Bundesstraße 253 und die Landesstraße 553.

GeschichteBearbeiten

 
Dorfkirche

Die Gemarkung wurde bereits durch die Kelten besiedelt. Im ersten Jahrhundert vor Christus wurden diese von den Chatten abgelöst. Belegt wird dies durch den Fund, bei dem Neubau der Straße von Hatzfeld nach Lindenhof, eines germanischen Gräberfeldes auf der Höhe vor Lindenhof.

Urkundlich wird der Ort erstmals am 10. April 1261 erwähnt. In dieser Urkunde bezeugt Luivigus de Ypfe und andere Adelige den Verkauf von Gütern im Hainagebirge an das Kloster Haina. Ab 1351 bestand das Gericht Eifa.[3] Bereits vor 1524 mussten die Herren von Hatzfeld die Hoheit der Hessischen Landgrafen anerkennen.

GebietsreformBearbeiten

Am 1. Januar 1974 wurde Eifa im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Hatzfeld (Eder)eingegliedert.[4][5] Für Eifa wurde wie für die übrigen Stadtteile ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher gebildet.[6]

BurgruineBearbeiten

Die Burg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert zur Kontrolle einer alten Handelsstraße von dem Adelsgeschlecht von Yffe erbaut. Sie befand sich auf einem Bergsporn des Kohlenberges. Sichtbare Mauerreste sind nicht mehr vorhanden.

Historische NamensformenBearbeiten

In erhaltenen Urkunden wurde Eifa unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[3]

1334 de Yfe; 1351 von Ypfe; 1374 Yffe; 1517 Iffa ab 1578 Eiffa

SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eifa im Internetauftritt der Stadt Hatzfeld, abgerufen im Mai 2019.
  2. „Zahlen, Daten, Fakten“ im Internetauftritt der Stadt Hatzfeld, abgerufen im Februar 2016.
  3. a b Eifa, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 11. November 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  4. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Frankenberg und Waldeck (GVBl. II 330-23) vom 4. Oktober 1973. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 359, § 14 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391.
  6. Hauptsatzung. (PDF; 51 kB) §; 6. In: Webauftritt. Stadt Hatzfeld, abgerufen im März 2019.