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Eduardo Gurbindo

spanischer Handballspieler
Eduardo Gurbindo (2018)

Eduardo Gurbindo Martínez (* 8. November 1987 in Pamplona, Navarra) ist ein spanischer Handballspieler.

Der 1,94 Meter große und 88 Kilogramm schwere rechte Rückraumspieler stand von 2009 bis 2012 bei BM Valladolid unter Vertrag; zuvor spielte er bei Portland San Antonio (2003–2008) und BM Torrevieja (2008–2009). Mit San Antonio und Valladolid spielte er in der EHF Champions League (2004/2005, 2005/2006, 2006/2007, 2009/2010). Im Sommer 2012 unterschrieb er einen Vertrag beim FC Barcelona[1], mit dem er 2013, 2014, 2015 und 2016 die Meisterschaft gewann und 2013 das EHF Champions League-Finale erreichte. 2013/14 gewann er zusätzlich die Supercopa Asobal, die Copa ASOBAL, den Königspokal und den Super Globe. In der EHF Champions League 2013/14 erreichte er das Final Four. 2015 gewann er erstmals die EHF Champions League. Im Sommer 2016 schloss er sich dem französischen Erstligisten HBC Nantes an.[2]

Eduardo Gurbindo stand mehrfach im Aufgebot der spanischen Nationalmannschaft, so bei der Europameisterschaft 2010 und der Weltmeisterschaft 2011, wo er die Bronzemedaille gewann. Bei der Europameisterschaft 2012 wurde er Vierter. Im Sommer 2012 nahm er an den Olympischen Spielen in London teil und belegte den siebten Platz. Ausgerechnet bei der Weltmeisterschaft 2013 im eigenen Land stand er nicht im Aufgebot, als Spanien Weltmeister wurde. Ein Jahr später gewann er Bronze bei der Europameisterschaft 2014 in Dänemark. Bislang bestritt er 114 Länderspiele, in denen er 164 Tore warf.[3] 2018 wurde er mit der spanischen Mannschaft Europameister.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Spansk landsholdsback til Barcelona (Memento vom 24. Juli 2012 im Internet Archive) abgerufen am 22. Juli 2012 (dänisch)
  2. lequipe.fr: L'Espagnol Eduardo Gurbindo (FC Barcelone) signe à Nantes, abgerufen am 14. September 2016
  3. rfebm.com: Estadísticas de jugadores/as de la selección, abgerufen am 16. August 2018