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Edmund von Radziwill

deutscher Theologe, Benediktinermönch und Politiker (Zentrum), MdR
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Prinz Edmund von Radziwill (1842–1895). Photographie von Leopold Haase & Comp., Berlin. um 1874

Prinz Edmund von Radziwill (* 6. September 1842 in Teplitz; † 9. August 1895 in Beuron) war ein deutscher Theologe, Politiker und Mönch.

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LebenBearbeiten

Prinz Edmund von Radziwill war der Sohn des preußischen Majors und Mitglied des Herrenhauses Boguslaw Fürst von Radziwill und Neffe des preußischen Generals und Chef des Ingenieurkorps Wilhelm Fürst von Radziwill. Sein Bruder war der spätere Führer der polnischen Fraktion im Reichstag Ferdinand von Radziwill.

Er besuchte zusammen mit seinem Vetter Janus das Französische Gymnasium Berlin und war eine Zeit lang Vikar in Ostrowo. Von 1874 bis 1884 war er als Mitglied der Zentrumspartei im deutschen Reichstag und wurde später Benediktinermönch im Kloster Beuron.

Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung AV Guestfalia Tübingen im CV.

WerkeBearbeiten

  • Die kirchliche Autorität und das moderne Bewusstsein. G.P. Aderholz‘ Buchhandlg (G. Porsch), Breslau 1872
  • Canossa oder Damascus?: Eine Lebensfrage für das Deutsche Reich. Germania, Berlin 1879
  • Ein Besuch in Marpingen. Berlin 1877

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten