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Edgar Schatz (2012)
Meisterrad von Schatz im Friedensfahrtmuseum

Edgar Schatz (* 12. März 1924; † 25. Dezember 2017[1] in Halle an der Saale) war ein deutscher Radrennfahrer aus der DDR.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Schatz begann mit dem Radsport 1937. 1938 wurde Edgar Schatz Jugendmeister von Halle im Straßenrennen, 1939 Zweiter der deutschen Straßenmeisterschaft der Junioren und 1942 mitteldeutscher Meister. Dann wurde seine Laufbahn vom Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Er kehrte erst 1949 aus der Kriegsgefangenschaft zurück und begann wieder mit dem Training. 1949 gewann er die siebte Etappe der Ostzonen-Rundfahrt von Leipzig nach Berlin, und 1950 wurde er in Greiz erster DDR-Straßenmeister. 1951 errang er in Ost-Berlin im Rahmen der III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten den Titel des Studenten-Weltmeisters im Mannschaftszeitfahren auf der Straße, gemeinsam mit Detlef Zabel, Hesse, Stoltze, Lothar Meister I und Bruno Zieger; im Einzelrennen belegte er Platz sieben. Er startete für die BSG Chemie Buna Schkopau der Buna-Werke, die den Werbeslogan „Plaste und Elaste aus Schkopau“ führten. 1954 beendete er seine Laufbahn.

Schatz startete auch bei den Masters-Straßenweltmeisterschaften in St. Johann in Tirol; so wurde er 2001 im Rennen über 40 Kilometer seiner damaligen Altersklasse 17.[2]

BeruflichesBearbeiten

Schatz absolvierte ein Ingenieurstudium. Später studierte er nochmals und erlangte das Diplom als Sportlehrer.

TriviaBearbeiten

Sein Meistertrikot und sein Meisterrad von 1950, ein Diamantrad Modell 67 aus dem Jahre 1937, stiftete Edgar Schatz dem Radsportmuseum Course de la Paix in Kleinmühlingen, wo beide Objekte ausgestellt sind.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten