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Die Moderatorin und Sängerin Ina Müller führte zum ersten Mal durch die Gala. Daneben war sie als beste nationale Künstlerin für den Echo nominiert.

Die 20. Echoverleihung der Deutschen Phono-Akademie fand am 24. März 2011 im Berliner Palais am Funkturm statt. Die Gala wurde von Ina Müller und Gastmoderator Joko Winterscheidt moderiert und im Fernsehsender Das Erste ausgestrahlt. Beim Echo 2011 gab es 25 Kategorien.[1] Neu war die Kategorie „Radio-Echo“, für die zwischen dem 14. Februar und dem 4. März 2011 eine Online-Abstimmung stattfand.[2][3] Wieder aufgenommen wurde die Kategorie „Bester Nationaler Act im Ausland“, die es das letzte Mal im Jahre 2000 gegeben hatte.[4] Die Branchenpreise für den Medienpartner, den Handelspartner, das Produzententeam, das soziale Engagement und die Musik-DVD-Produktion wurden bereits während eines Wohltätigkeits-Dinners der Stiftung Musik Hilft am 23. März 2011 überreicht.[5]

Inhaltsverzeichnis

LiveactsBearbeiten

 
Lena präsentierte Taken by a Stranger, den deutschen Teilnehmerbeitrag für den Eurovision Song Contest 2011. Daneben war sie in fünf Kategorien für den Echo nominiert, von denen sie die Auszeichnungen Erfolgreichster Newcomer National und Erfolgreichste Künstlerin National erhielt.
 
Der hawaiische Sänger Bruno Mars stellte seine Single Grenade vor. Daneben war er als erfolgreichster internationaler Newcomer für den Echo nominiert
 
Die britische Sängerin Adele sang ihren Nummer-1-Hit Rolling in the Deep. Daneben war sie als erfolgreichste internationale Künstlerin für den Echo nominiert

Als Showacts traten auf:

Preisträger und NominierteBearbeiten

Rock/PopBearbeiten

 
David Garrett gewann in den Kategorien Künstler National Rock/Pop und Erfolgreichste Musik-DVD-Produktion.

Künstler National Rock/PopBearbeiten

David GarrettRock Symphonies

Laudatio: Anna Loos

Künstler International Rock/PopBearbeiten

Phil CollinsGoing Back

Künstlerin National Rock/PopBearbeiten

LenaMy Cassette Player

Laudatio: Gary Barlow

Künstlerin International Rock/PopBearbeiten

 
Nach dem Newcomer-Echo im Jahre 2009 gewann die schottische Sängerin Amy Macdonald für ihr Erfolgsalbum A Curious Thing den ECHO in der Kategorie Künstlerin International Rock/Pop

Amy MacdonaldA Curious Thing

Laudatio: Morten Harket

Gruppe National Rock/PopBearbeiten

 
Ich + Ich gewannen in den Kategorien Gruppe National Rock/Pop und Erfolgreichster Live-Act. Annette Humpe wurde mit dem ECHO für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Ich + IchGute Reise

Laudatio: Sibel Kekilli

Gruppe International Rock/PopBearbeiten

Take ThatProgress

Laudatio: Judith Rakers

Rock/AlternativeBearbeiten

 
Mit 8 Nominierungen galt die Gruppe Unheilig als Favorit bei der diesjährigen Echoverleihung. Schließlich waren sie in den drei Kategorien Gruppe Rock/Alternative (national), Album des Jahres und Produzententeam des Jahres erfolgreich. Daneben traten sie mit dem Titellied ihres Erfolgsalbums Große Freiheit als Liveact auf.

Gruppe Rock/Alternative (national)Bearbeiten

UnheiligGroße Freiheit

Laudatio: Wladimir Klitschko

Gruppe Rock/Alternative (international)Bearbeiten

 
Linkin Park gewannen in der Kategorie Gruppe Rock/Alternative (international)

Linkin ParkA Thousand Suns

Schlager/Volkstümliche MusikBearbeiten

Künstler/Künstlerin/Gruppe deutschsprachiger SchlagerBearbeiten

 
Andrea Berg gewann den sechsten ECHO ihrer Karriere

Andrea BergSchwerelos

Laudatio: Inka Bause

Künstler/Künstlerin/Gruppe Volkstümliche MusikBearbeiten

Die AmigosWeißt du, was du für mich bist?

Laudatio: Ina Müller

Hip Hop/UrbanBearbeiten

Künstler/Künstlerin/Gruppe Hip Hop/Urban (national oder international)Bearbeiten

 
Der US-amerikanische Rapper Eminem gewann den ECHO in der Kategorie Hip Hop/Urban

EminemRecovery

Hit des Jahres und Album des JahresBearbeiten

Hit des Jahres (national oder international)Bearbeiten

Israel „IZ“ KamakawiwoʻoleOver the Rainbow (posthum)

Der Preis wurde von Israel Kamakawiwoʻoles Witwe Marlene Kamakawiwoʻole per Videobotschaft angenommen

Laudatio: Joko Winterscheidt

Album des Jahres (national oder international)Bearbeiten

UnheiligGroße Freiheit

Laudatio: Peter Maffay

Nachwuchspreis der Deutschen PhonoakademieBearbeiten

Newcomer des Jahres (national)Bearbeiten

LenaMy Cassette Player

Laudatio: Kai Pflaume

Newcomer des Jahres (international)Bearbeiten

 
Das englische Duo Hurts wurde als beste internationale Newcomer ausgezeichnet

HurtsHappiness

Laudatio: Til Schweiger und Michael Michalsky

Erfolgreichster Live-Act (national)Bearbeiten

Ich + Ich

Laudatio: René Marik

Bestes Video (national)Bearbeiten

 
Die Zuschauer wählten Ich tu dir weh von Rammstein zum besten Video des Jahres

Von 25 Videos wurden in einer Online-Abstimmung des Videoportals MyVideo vom 14. bis 25. Februar 2011 aus einer Vorauswahl fünf Videos für die Endrunde ermittelt. Von den folgenden fünf nominierten Videos wurde während einer zweiten Online-Abstimmung vom 26. Februar bis 14. März 2011 das Siegervideo gewählt, welches am 24. März 2011 verkündet wurde:[7]

RammsteinIch tu dir weh (Regie: Jonas Åkerlund)

Die folgenden 20 Videos sind in der Vorrunde ausgeschieden:

Laudatio: Gianna Nannini

Erfolgreichste Musik-DVD-Produktion (national)Bearbeiten

David GarrettRock Symphonies – Open Air Live

KritikerpreisBearbeiten

 
Pantha du Prince gewann den Kritiker-ECHO

Pantha du PrinceBlack Noise

Laudatio: Till Brönner

Produzent/in/-en-Team des JahresBearbeiten

Unheilig-Team (Henning Verlage, Der Graf, Kiko Masbaum) für Große Freiheit

Radio-ECHOBearbeiten

 
Silbermond wurden mit dem Radio-ECHO für das Lied Krieger des Lichts und für ihr soziales Engagement ausgezeichnet.
Ermittelt durch Online-Abstimmung

SilbermondKrieger des Lichts

Laudatio: Herbert Grönemeyer

Bester Nationaler Act im AuslandBearbeiten

 
The Baseballs waren die erfolgreichste deutsche Band 2010 im Ausland

The Baseballs

Preis fürs LebenswerkBearbeiten

Annette Humpe

Laudatio: Max Raabe

Medienpartner des JahresBearbeiten

Unser Star für Oslo (Brainpool, Stefan Raab, die ARD und ProSieben)

Handelspartner des JahresBearbeiten

iTunes Store

Ehren-ECHO für Soziales EngagementBearbeiten

Silbermond für die Unterstützung verschiedener sozialer Projekte

Ehren-ECHO für die Verdienste um die deutsche MusikwirtschaftBearbeiten

Gerd Gebhardt (als Mitbegründer der ECHO-Verleihung)

Laudatio: Ina Müller

ECHO Hall of FameBearbeiten

Peter Alexander

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c BZ Berlin: Lena kommt zur Echo-Verleihung, abgerufen 3. Februar 2011
  2. Focus: Echo-Preisverleihung: Bruno Mars und Lena treten live auf, abgerufen am 3. Februar 2011
  3. Musikmarkt.de: Neue Kategorie: ARD-Radiohörer küren Gewinner des "Radio Echo" (Memento des Originals vom 13. Februar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de, abgerufen am 11. Februar 2011.
  4. Berliner Morgenpost: Echo 2011: Lena und Bruno Mars treten in Berlin beim Echo auf
  5. Echo.de: Erste ECHOs für David Garrett, Silbermond und Unser Star für Oslo (Memento des Originals vom 20. Februar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.echopop.de
  6. a b Weitere Top-Acts auf der ECHO-Bühne: Herbert Grönemeyer und Shootingstar Adele (Memento des Originals vom 13. Januar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikindustrie.de
  7. Musikmarkt.de: Echo "Bestes Video"-Voting geht ins Finale. (Memento des Originals vom 4. März 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de Abgerufen am 1. März 2011.