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Marktgemeinde
Eberschwang
Wappen Österreichkarte
Wappen von Eberschwang
Eberschwang (Österreich)
Eberschwang
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 40,43 km²
Koordinaten: 48° 9′ N, 13° 34′ OKoordinaten: 48° 9′ 25″ N, 13° 33′ 37″ O
Höhe: 529 m ü. A.
Einwohner: 3.414 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 4906
Vorwahl: 07753
Gemeindekennziffer: 4 12 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Eberschwang 93
4906 Eberschwang
Website: www.eberschwang.at
Politik
Bürgermeister: Josef Bleckenwegner (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
9
7
7
2
Insgesamt 25 Sitze
Lage von Eberschwang im Bezirk Ried im Innkreis
AndrichsfurtAntiesenhofenAurolzmünsterEberschwangEitzingGeiersberg (Oberösterreich)GeinbergGurtenHohenzellKirchdorf am InnKirchheim im InnkreisLambrechtenLohnsburg am KobernaußerwaldMehrnbachMettmachMörschwangMühlheim am InnNeuhofen im InnkreisObernberg am InnOrt im InnkreisPattighamPeterskirchenPrametReichersbergRied im InnkreisSchildornSenftenbachSt. Georgen bei Obernberg am InnSt. Marienkirchen am HausruckSt. Martin im InnkreisTaiskirchen im InnkreisTumeltshamUtzenaichWaldzellWeilbachWippenhamOberösterreichLage der Gemeinde Eberschwang im Bezirk Ried im Innkreis (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Eberschwang ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 3414 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Eberschwang liegt auf 529 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,9 km, von West nach Ost 7,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 40,43 km². 29,2 % der Fläche sind bewaldet, 61,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Der Fluss Antiesen entspringt im Gemeindegebiet von Eberschwang.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Eberschwang besteht aus sieben Katastralgemeinden:

  • Eberschwang
  • Kirchsteig
  • Leopoldshofstatt
  • Mitterbreitsach
  • Mühring
  • Vocking
  • Wappeltsham

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Albertsham (111) samt Albertshamer-Siedlung und Stranzing
  • Am Sportplatz (102)
  • An der Malzmühle (77)
  • Anetsham (40) samt Vogelsberg
  • Anhang (31) samt Linn
  • Antiesen (40)
  • Aspach (27)
  • Eberschwang (468)
  • Edt (22)
  • Eichetsham (34)
  • Feichtet (112)
  • Felling (25)
  • Fleischhacken (74) samt Atzing, Gittmaiern und Pireth
  • Greifenedt (40) samt Birnedt
  • Hasledt (22)
  • Hausruck (38)
  • Hof (53) samt Schusterbauer-Siedlung
  • Hötzing (50)
  • Illing (32)
  • Königsberg (28) samt Königsberger-Siedlung und Reifetsham
  • Königsberger Straße (92)
  • Leopoldshofstatt (255) samt Sankt Peter
  • Maierhof (666) samt Teicht
  • Mitterbreitsach (56)
  • Moos (40)
  • Mühring (114) samt Sternbauer-Siedlung
  • Oberbreitsach (108) samt Höllnham
  • Ötzling (47)
  • Prinsach (25) samt Reith
  • Pumberg (97)
  • Putting (21)
  • Reinthal (31)
  • Straß (85) samt Forstern
  • Teichterberg (101)
  • Vocking (106) samt Ortacker und Pfiesl
  • Walling (39)
  • Wappeltsham (51)
  • Wolfharting (45)
  • Wörling (9)

NachbargemeindenBearbeiten

Hohenzell St. Marienkirchen am Hausruck Haag am Hausruck
(Bezirk Grieskirchen)
Pattigham
Pramet
  Geboltskirchen
(Bezirk Grieskirchen)
Frankenburg am Hausruck
(Bezirk Vöcklabruck)
Ampflwang
(Bezirk Vöcklabruck)
Ottnang am Hausruck
(Bezirk Vöcklabruck)

GeschichteBearbeiten

 
Der Eber als (volksetymologisch hergeleitetes) Symbol der Gemeinde

Der Ort Eberschwang wurde erstmals im Jahr 903 als Heurtteswanc urkundlich erwähnt, ein Rodungsname auf -wang, der erste Wortteil ist unklar.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört der Ort seit 1816 endgültig zu Österreich ob der Enns (Land Oberösterreich).

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 

Von 1981 bis 1991 gab es ein starkes Wachstum, da sowohl die Geburtenbilanz als auch die Wanderungsbilanz positiv waren. Von 1991 bis 2011 war die Wanderungsbilanz negativ, konnte aber durch die positive Geburtenbilanz ausgeglichen werden.[3]

InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Eberschwang liegt an der Hausruck Straße B 143 zwischen Vöcklabruck und Ried im Innkreis. Die Hausruckbahn (Attnang-Puchheim–Schärding) hat auf dem Gemeindegebiet zwei Bahnhöfe, Hausruck und Eberschwang.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Pfarrkirche Eberschwang
 
Elisabethkapelle Eberschwang

Naturbad EberschwangBearbeiten

Das Naturbad Eberschwang ist ein im Juni 2005 eröffnetes Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung. Die Idee war, anstelle eines konventionellen Schwimmbades mit einer mechanisierten und chemischen Wasseraufbereitung ein Schwimmbecken mit biologischem Filterkreislauf zu bauen. Dazu wurde ein Regenerationsteich von Pflanzen angelegt, der mit dem Schwimmbereich verbunden ist. Das Naturbad ist im Flachufer mit Kiesstrand ausgestaltet. Das Wasser ist durch den gänzlichen Verzicht auf Chemikalien insbesondere für Kleinkinder und ältere Menschen sehr gut verträglich.

Freizeit und SportBearbeiten

  • Bauernkapelle Eberschwang
  • Bauernbund
  • Burschenschaft 1837
  • Enduro Sport Club Eberschwang
  • Faschingsgilde Eberschwang
  • FF Eberschwang
  • FF Walling
  • FF Eichetsham
  • FF Hausruck
  • FF Leopoldshofstatt
  • FF Zeiling
  • Jungburschenschaft 1837
  • Junge ÖVP
  • Karate Eberschwang
  • KMB katholische Männerbewegung Eberschwang
  • Landjugend
  • Marktmusik Eberschwang
  • ÖTB-Turnverein
  • ÖVP Frauen
  • ÖAAB Eberschwang
  • Pferdefreunde Eberschwang
  • Rastelli-Fanclub Eberschwang
  • Seniorenbund
  • Siedlerverein Eberschwang
  • Stockschützen Eberschwang
  • SV Eberschwang
  • Tennisverein UTC Eberschwang
  • Theatergruppe Eberschwang
  • Tischtennis-Sektion der Union Eberschwang
  • Union Eberschwang
  • United Ratbikes MC
  • Wirtschaftsbund

BildungBearbeiten

  • Volksschule
  • Hauptschule
  • Zweigstelle der Landesmusikschule Ried im Innkreis

PolitikBearbeiten

Gemeinderatswahl 2015
Wahlbeteiligung: 84,46 % (+0,5 Pp.)
 %
40
30
20
10
0
34,69 %
(-4,71 %p)
27,08 %
(-0,02 %p)
29,19 %
(+11,49 %p)
9,04 %
(-1,46 %p)
n. k.
(-5,40 %p)
2009

2015


Der Gemeinderat von Eberschwang besteht aus 25 Mitgliedern, davon entsenden die SPÖ 9 Mandatare, die ÖVP 7, die FPÖ 7, und die Grünen 2 Mandat. In den Eberschwanger Gemeindevorstand entsenden die SPÖ 3, die ÖVP 2 und die FPÖ 3 Mitglieder.

BürgermeisterBearbeiten

  • seit 2000 Josef Bleckenwegner (ÖVP)
  • Vizebürgermeister Dipl.Ing. Martin Bögl (SPÖ)
  • Vizebürgermeister Heinrich Penetsdorfer (FPÖ)

WappenBearbeiten

 

Blasonierung:

„In Gold, auf grünem Dreiberg, ein schwarzer, rot bezungter, schreitender Eber.“

Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.

Das von Karl Adlmannseder entworfene Wappen wurde der Gemeinde am 26. Februar 1979 von der oberösterreichischen Landesregierung verliehen. Der Eber nimmt – etymologisch nicht korrekt – auf den Gemeindenamen Bezug.

Der grüne Dreiberg symbolisiert den Ausläufer des Hausrucks an der Ostgrenze der Gemeinde mit Schlossberg, Turmberg und Sulzberg (von Nord nach Süd).[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eberschwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weitere Infos über die Gemeinde Eberschwang auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Eberschwang
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Eberschwang, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 11. April 2019.
  4. Land Oberösterreich, Geschichte und Geografie, Wappen. Abgerufen am 11. April 2019.