Eberhard Friedrich Walcker

deutscher Orgelbauer, Begründer einer Dynastie von Orgelbauern

Eberhard Friedrich Walcker (* 3. Juli 1794 in Cannstatt; † 2. Oktober 1872 in Ludwigsburg) war ein deutscher Orgelbauer und wie noch sein Enkel Oscar Walcker (1869–1948, Unternehmensinhaber seit 1916) „Walcker Hof-Orgelbaumeister unter König Wilhelm II. von Württemberg und Lieferanten des Vatikans“.[1] Das auf ihn zurückgehende Orgelbauunternehmen in Ludwigsburg gehörte zeitweilig zu den größten und renommiertesten weltweit.

Eberhard Friedrich Walcker
Absage von Wilhelm Strebel wegen der 100-Jahrfeier Walckers, Brief vom 20. August 1920

BeschreibungBearbeiten

Eberhard Friedrich wurde als Sohn des Orgelbauers Johann Eberhard Walcker, der im Jahr 1780 in Cannstatt seine Werkstatt gegründet hatte, geboren. 1820 überführte er die Firma nach Ludwigsburg, dem langjährigen Firmensitz. Eberhard Friedrich Walcker gilt als der bedeutendste deutsche Orgelbauer des 19. Jahrhunderts. Er erlangte Bedeutung durch verschiedene technische und klangliche Verbesserungen, insbesondere durch die Vervollkommnung der Kegellade. Er wurde in der Orgelbauwerkstatt seines Vaters Johann Eberhard Walcker ausgebildet und gründete 1821 in Ludwigsburg seine eigene Werkstatt (ab 1854 unter dem Namen E. F. Walcker & Cie.). Sein erstes bedeutendes Werk war die 1833 vollendete Orgel in der Frankfurter Paulskirche (Opus 9), die international Beachtung fand.

Zu Walckers epochemachenden Innovationen im Orgelbau gehören die Perfektionierung und Verbreitung der Kegellade, eine für die deutsche Orgelromantik stilbildende Dispositionsweise sowie die von Abbé Vogler inspirierte konsequente Ausnutzung der Teiltöne. Walcker gelang der Bau des ersten offenen 32'-Registers, das, konstruktionsbedingt, klanglich einschließlich der tiefen Töne befriedigend ausfiel. Auch ist ihm die Einführung des Jalousieschwellers in Deutschland zu verdanken; einer Einrichtung, die er – vermittelt durch Vogler – aus England und Frankreich übernahm.

NachkommenBearbeiten

Die Söhne: 1872–1916Bearbeiten

Eberhard Friedrich Walcker hatte mehrere Söhne, von denen fünf in seiner Firma mitgearbeitet haben. Aus seiner ersten Ehe 1821 mit Luise Beate Weigle (* 3. August 1793 in Ludwigsburg; † 18. August 1843 ebenda), Schwester des Orgelbauers Carl Gottlieb Weigle, stammen:

  • Heinrich (* 10. Oktober 1828 in Ludwigsburg; † 24. November 1903 ebenda),
  • Friedrich (* 17. September 1829 in Ludwigsburg; † 6. Dezember 1895 ebenda)

und aus seiner zweiten Ehe 1844 mit Marie Stumpp (* 21. Oktober 1817 in Kirchheim unter Teck; † 29. Mai 1887 in Ludwigsburg) (von der er insgesamt 11 Kinder bekam)[2]:

  • Carl (* 6. März 1845 in Ludwigsburg; † 19. Mai 1908 ebenda)
  • Paul (1846–1928)
  • Eberhard (* 8. April 1850 in Ludwigsburg; † 17. Dezember 1926 ebenda)

Heinrich arbeitete vorwiegend als Intonateur im Werk, während Friedrich vor Ort die Installationen leitete, intonierte und Abnahmen vornahm. Friedrich galt als herausragender Intonateur, insbesondere für Zungenpfeifen. 1857 wurden sie beide Teilhaber. Nach dem Tod von Eberhard Friedrich Walcker im Jahr 1872 übernahm Carl die kaufmännische Leitung des Betriebs.[3]

Als sich Heinrich Spaich (* 21. Juni 1810; † 1908), der zuerst Gehilfe, dann Geschäftsführer und seit 1842 Teilhaber des Betriebs war, 1887 zur Ruhe setzte, wurden statt ihm Paul und Eberhard Mitglieder der Geschäftsleitung.[4]

Eberhard war Teilhaber, bis er 1915 einen Schlaganfall erlitt und aus der Unternehmensleitung ausschied.

OrgelbauBearbeiten

Im Zeitraum von 1872 bis 1916 wurden ungefähr 1600 Orgeln (op. 280 bis op. 1880) gebaut.

Bei der Weltausstellung 1873 in Wien wurde so erfolgreich eine Orgel (op. 292 mit II/15; später Orgel der Martin-Luther-Kirche in Webenheim) präsentiert, dass an Walcker 1878 der Auftrag zum Bau der Orgel der Wiener Votivkirche (op. 306 mit III/62) und dann auch 1883 der Neubau der Orgel des Stephansdom (op. 434 mit III/90) vergeben wurde.

Hingegen war die Weltausstellung 1876 in Philadelphia weniger erfolgreich. Obwohl Paul Walcker extra in die USA gereist war um die Orgel op. 316 mit II/19 vorzustellen, gelang es ihm nicht sie zu verkaufen und er musste sie zurück nach Europa nehmen. Jetzt steht sie in der Michaelskirche (Waiblingen).

Bedeutende Werke waren:

Auch wurden einige Synagogenorgeln gebaut:

Oscar Walcker: 1916–1948Bearbeiten

Von 1916 bis 1948 war Oscar Walcker der Alleininhaber der Firma, die er zu einer der weltweit renommiertesten machte.

Werner Walcker-Mayer: 1948–1999Bearbeiten

Nach 1948 führte Werner Walcker-Mayer den Betrieb. Unter seiner Leitung entstanden mehr als 3000 Orgeln.

SchülerBearbeiten

Carl Gottlieb Weigle begann im Jahr 1826 eine Lehre als Orgelbauer bei seinem Schwager Eberhard Friedrich Walcker. Später wurde er der erste Gehilfe bei fast allen großen Orgelbauten der Firma, insbesondere dem Umbau der Stuttgarter Stiftskirchenorgel von 1837 bis 1845. Im Jahr 1845 machte er sich mit einer eigenen Werkstatt in Stuttgart selbstständig, die als Firma Orgelbau Friedrich Weigle weitergeführt wurde.

Im Jahr 1864 gründete der zuvor bei Walcker angestellte Orgelbauer Johann Nepomuk Kuhn mit einem weiteren Mitarbeiter in Männedorf am Zürichsee die Firma Orgelbau Kuhn.

EntwicklungBearbeiten

Das Unternehmen hatte seinen Sitz bis 1974 in Ludwigsburg. Im Jahr 1957 wurde eine Zweigniederlassung in Wien gegründet, die dann 1961 nach Guntramsdorf übersiedelte. Nach einer Zwischenstation in Murrhardt wechselte die Hauptfirma nach Bliesransbach (Ortsteil von Kleinblittersdorf) im Saarland. Nach einer Insolvenz 1999 werden beide Firmen ab dem Jahr 2000 durch die Söhne Werner Walcker-Mayers[7] gesellschaftsrechtlich selbstständig geführt als Orgelbau Michael Walcker-Mayer in Guntramsdorf und als Orgelbau Gerhard Walcker-Mayer in Bliesransbach.[8] Beide Firmen fertigen weiter Walcker-Orgeln und sehen sich in der Orgelbautradition der Firma Walcker.

Werkliste (Auswahl)Bearbeiten

Werke Eberhard Friedrich WalckersBearbeiten

Jahr Opus Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1821 1 Kochersteinsfeld Evangelische Kirche I 9 1820 als erstes Instrument der Ludwigsburger Orgelbauwerkstätte Walcker erbaut und 1902 bei Link in Giengen modernisiert. Sie befindet sich heute im Residenzschloss Ludwigsburg (Bild).
1823 2 Weinsberg Johanneskirche I 9 Gehäuse und 3 Register erhalten, Neubau 1956 (Weigle) und 2005 (Mühleisen)
1823 3 Kleingartach ?
1833 9 Frankfurt Paulskirche III/P+P 74
1839 35 Stuttgart Stiftskirche Stuttgart IV 74 1837–1839 Umbau der Orgel aus der Klosterkirche Zwiefalten. Neugotisches Prospekt und Umsetzung auf die Westempore, auf 80 Register erweitert. 1944 völlig zerstört. 1950 Neubau (Walcker)
1823 36 Frauenzimmern I 10
1840 37 bzw. 31[9] Sankt Petersburg St. Petri III 63 Über den Transport dieser Orgel im Jahre 1840 auf dem Wasserweg nach St. Petersburg liegt ein Reisebericht vor.[10] Auf diesem Instrument erhielt Peter Tschaikowsky durch den damaligen Organisten Heinrich Stiehl Orgelunterricht. Nach 100 Jahren wurde die Orgel im Jahr 1940 in den neu erbauten Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau gebracht. Wegen der schweren Schäden, die sie beim Transport erlitten hatte, wurde sie dort 1959 durch ein neues Instrument ersetzt.
Orgel
1842 39 Kegel Evang. Kirche I 11 Erste Orgel mit „Kegel“-Lade.
1917 von G. Terkmann auf II/21 erweitert.[11]
1843 46 Schramberg St. Maria III 35 Orgel
1846 62 Hoffenheim Evangelische Kirche II 27 Klangdenkmal der Frühromantik[12]
[13]
Orgel
1847 68 Heilbronn Kilianskirche III 50 zerstört beim Luftangriff auf Heilbronn 1944. 1959 Neubau (Walcker)
Orgel
1848 78 Markgröningen Bartholomäuskirche II 33 1978 erhielt die Kirche eine neue, von der Orgelbaufirma Vier erbaute Orgel. Der Prospekt der Walcker-Orgel wurde an die neue Orgel angepasst, sowie 12 Register übernommen.
Orgel
1849 82 Kloster Maulbronn Klosterkirche II 21 1949–1970 umgebaut, Neubauten 1972 (Walcker) und 2013 (Grenzing).
Orgel
1849 86 Wurmberg Petruskirche Wurmberg I 13
1854 126 Neuhausen auf den Fildern St. Petrus und Paulus (Neuhausen auf den Fildern) II 32 2005 restauriert durch Hermann Eule Orgelbau[14]
1855 127 Mannheim Hauptsynagoge 22 erste Orgel in einer badischen Synagoge.[15] Neubau 1899 durch Walcker. 1938 zerstört.
1855 130 Zagreb Kathedrale von Zagreb III/P 52 Disposition heute: IV/78
2005 restauriert von M. Walcker-Mayer[16]
Orgel
1856 139 Loffenau Heilig-Kreuz-Kirche II/P 23 2004 von Orgelbau Vleugels restauriert.[17]
1857 144 Ulm Ulmer Münster IV/P+P 100 1885 erweitert und umgesetzt
1857 149 Erlangen Neustädter Kirche II/P 37 Umbau und Erweiterung der Glis-Orgel von 1741 im Barockprospekt
mehrfach (1896, 1910/11, 1935/36) von Steinmeyer umgebaut, 1919 von Steinmeyer um ein drittes Manual erweitert (III/57)
2005 durch Neubau von Goll ersetzt, Barockprospekt erhalten
1857 150 Frankfurt Frankfurter Dom III 51 nicht mehr vorhanden
1859 165 Frankfurt Frankfurter Synagoge II 37 verbrannt in der Reichspogromnacht 1938
1860 170 Mimbach Christuskirche Mimbach II 16 2017 von Lenter restauriert[18]
Orgel
1863 191 Wiesbaden Marktkirche III 53 mehrfach umgebaut
1863 193 Boston Methuen Memorial Music Hall (ehemals Boston Music Hall) IV 89 Die Orgel besitzt heute 84 Register auf vier Manualen und Pedal. Das Instrument hat elektropneumatische Traktur. Der originale Spieltisch von Walcker ist vorhanden, jedoch nicht angeschlossen. Stattdessen bedient man die Orgel von einem fahrbaren Spieltisch.
Orgel
1866 216 Kempten St. Lorenz II 36 1938 erfolgte durch Josef Zeilhuber ein Erweiterungsumbau, wobei ein Teil des alten Pfeifenwerks übernommen wurde. Das Instrument verfügt seitdem über 64 Register.
Orgel
1865 213 Mülhausen/Els. Temple Saint-Étienne III 62 mehrfach verändert, insbesondere 1953 durch die Orgelmanufaktur Schwenkedel.
Orgel
1869 252 Dirmstein Dirmsteiner Laurentiuskirche, protestantischer Teil I/P 11 Ist bis heute in Verwendung.
Orgel
1869 244 Waldkirch Stiftskirche St. Margarethen II 26 Klangumbau 1973, Rekonstruktion 1998[19] und 2003[20]
Orgel
1870 Neuenburg NE Kollegiatkirche Neuenburg III/P 45 Die Orgel ist derzeit nicht in Nutzung. Nach Umbauten im 20. Jahrhundert besitzt das Instrument heute Schleifladen, elektrische Traktur und ein Rückpositiv.[21]
Orgel
1872 272 Bad Dürkheim Schlosskirche II 23 Nicht erhalten
1872 Merzhausen (Usingen) Evangelische Kirche II/P 11 Werk erhalten; ursprünglich 1872 von Walcker (ohne Gehäuse) für die ev. Schlosskirche Bad Homburg für 5000 Mk erbaut und dann per Beschluss der Gemeinde Merzhausen vom 30. November 1909 für ca. 1500 Mk angekauft; Brüstungsorgel über dem Altar mit siebenteiligem Barockprospekt (Erbauer unbekannt; am 4. Juni 1778 samt Spielwerk für 375 fl. aus der kath. Peter-und-Pauls-Kirche in Bad Camberg erworben; 19′ hoch und 12′ breit; linker Seitenturm und die beiden übereinander angeordneten Pfeifenfelder rechts davon sind blind [Spieltisch dahinter]; ein Großteil der Pfeifen steht rechts des Prospektes in einem eigenen Orgelkasten); zwei Kastenbälge.[22]
1873 292 Webenheim Martin-Luther-Kirche II 15 1958 Umbau durch Lotar Hintz (Heusweiler), 1985 eine Teilrenovierung durch die Firma Walcker (Kleinblittersdorf). Die Windladen sind mechanische Kegelladen und befinden sich in einem großen Schwellkasten. Vermutlich ist sie die älteste erhaltene schwellbare Orgel Walckers.
Orgel
1875 296 Planitz Lukaskirche II 31 1963 umdisponiert, 2019–2021 Restaurierung und Rekonstruktion durch Orgelbau Eule → Orgel

Orgel in Organindex

Werke der Firma E. F. Walcker & Cie.Bearbeiten

Jahr Opus Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1876 325 Oppegård Oppegård kirke 4 1930 um zwei Registern erweitert, 1976 ausgetauscht. Restauration der Orgel 2008/09 durch Christian Scheffler
1877 333 Wernigerode Schlosskirche I/P 8 Orgel
1878 350 Darmstadt Schlosskirche II/P 11 Die Orgel ist beim Bombenangriff auf Darmstadt am 11. September 1944 vollständig verbrannt.
1878 306 Wien Votivkirche III/P 61 1915 konnte ein elektrisches Gebläse installiert werden, 1917 mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden, die man 1923 durch Zinkpfeifen ersetzte. 1995/96 erfolgte durch Klais eine „konservative Restaurierung“. Das Instrument ist das einzige Werk dieser Bauweise und Größe, das weitgehend unverändert geblieben ist, es gilt als eines der bedeutendsten Klangdenkmale der Welt.[23]
Orgel
1879 363 Blieskastel Präparandenschule Blieskastel, heute kath. Teil Stiftskirche (Neustadt an der Weinstraße) I/P 6 Im Originalzustand erhalten, verblendet mit Barockprospekt von Franz Ignaz Seuffert[24]
1880 382 Pfaffenweiler St. Columba II/P 16 erweitert 1999 durch Hermann Weber.
Orgel
1884 413 Riga Dom zu Riga IV/P 124 Die Orgel wurde in das Gehäuse ihrer Vorgängerin (Jacob Raab, 1601) eingebaut. Es handelt sich um die größte mechanische Orgel ihrer Zeit; sie ist eine der letzten erhaltenen großen Orgeln der Romantik.
Orgel
1884 424 Annaberg-Buchholz St. Annenkirche III/P 65 Orgel
1884 432 Leipzig Krystallpalast III/P 54 1943 zerstört
1884 433 Neuwied Marktkirche Neuwied II/P 30 Die Orgel wurde in den 1920er Jahren auf elektrische Windladen umgerüstet und im Jahr 1967 durch eine Kleuker-Orgel ersetzt, da durch Verschleiß der elektrischen Kontakte und Schäden nach dem Zweiten Weltkrieg eine Erneuerung gewünscht war.[25]
1886 471 Oberstenfeld Stiftskirche Oberstenfeld II/P 21
1887 509 Horgenzell-Wilhelmskirch Pfarrkirche St. Johannes Baptist II/P 11 Erhalten, 1964 von der Werkstatt Reiser Orgelbau umgebaut
1889–1891 550 Graz Herz-Jesu-Kirche   III/P 55 Neubau 1889–1891 mit 36 Register; 1941 Umbau und Erweiterung durch E. F. Walcker & Cie; Restauration durch die Fa. Rieger im Jahr 2014 mit 51 Registern[26]
1890 610 Gingen an der Fils Johanneskirche II/P 13 ersetzt 1987
1891 600 Frankfurt a. M. Kaiserdom St. Bartholomäus III/P 60 Erste große pneumatische Kegelladenorgel von Walcker.[27]
1892 597 Zell im Wiesental Christuskirche II/P 12 original erhalten
Orgel
1893 638 Lübeck Lübecker Dom III/P 64 1942 zerstört
1894 663 Theley St. Peter II/P 16 1966 abgebaut und ersetzt.
Orgel
1895 744 Sternberg Stadtkirche Sternberg II/P 21 Pneumatische Kegelladenorgel
1895 732 Rom Petersdom II/P 20

2 Stentorstimmen, 1953–1962 von Tamburini umgebaut.

1896 770 Aachen Christuskirche III/P 45 1938 abgebrochen und durch neue Walcker-Orgel ersetzt, die 1944 zerstört und 1959 endgültig abgerissen wurde
1897 777 Straßburg Paulskirche, Hauptorgel IV/P 75 Orgel
1897 788 Odessa St. Paul II/P 25 Kirche 1976 durch Brand zerstört.
1897 793 Saverne Evangelische Kirche II/P 24
1898 853 Straßburg Saint-Pierre-le-Vieux protestant, Hauptorgel II/P 24
1898 800 Erfurt Predigerkirche III/P 60 im barocken Gehäuse, 1940 durch die Erbauerfirma umgebaut, 1977 durch neue Orgel ersetzt.
Orgel
1898 824 Ellerstadt Protestantische Kirche II/P 15 Orgel
1900 883 Dortmund Alte Synagoge IV/P 40
1900 885 Essen-Werden Evangelische Kirche III/P 37 Orgel
1901 1085 Heidelberg-Weststadt Christuskirche III/P 41 Restaurierung 2009/2010[28]Orgel
1901 942 Neudietendorf Ev. Brüderkirche III/P 28 verändert erhalten, spielbar.
Orgel
1902 930 Herne Kreuzkirche II/P 34 Orgel
1902 986 Koblenz Evangelische Kirche Koblenz-Pfaffendorf II/P 14 1950 umgebaut, in den 1960er Jahren versetzt und 1994 von der Orgelbauwerkstatt Willi Peter renoviert
1902 988 Stotternheim Kirche St. Peter und Paul II/P 22 im historischen Prospekt der Vorgängerorgel von Johann Michael Hesse (1767–1776)
1902 905 Königswinter Christuskirche II/P 15 1976 durch ein Werk der Werkstatt Gebr. Oberlinger Orgelbau ersetzt, Prospekt (nach Plänen des Honnefer Architekten Stein) noch erhalten.
1903 1052 Ludwigsburg Garnisonskirche III/P 46 1957 nachteilig (leicht) verändert.
Orgel
1903 1112 Krefeld Lutherkirche   II/P 30 2009/10 restauriert; Rückführung in den Urzustand von 1904.[29]
Orgel
1904 1146 Ulm St. Georg 47 2004 restauriert durch die Werkstatt Orgelbau Kuhn.[30]
Orgel
1905 1143 Bad Nauheim Dankeskirche III/P 46 Umgebaut 1965. Dabei wurde das Fernwerk stillgelegt. Am 15. Oktober 2011 wurde dieses wieder in Betrieb genommen.
Orgel
1905 1190 Antwerpen ev. Kirche „De Brabantse Olijfberg“[31] II/P 27 1984 restauriert durch Kaat en Tijhuis (Kampen, Niederlande)
1906 1275 Paysandú Basílica Nuestra Señora II/P 23
1906 1319 Berlin-Moabit Heilige-Geist-Kirche III/P 37 + 4 2006 restauriert durch Michael Mauch, Stuttgart.
Orgel
1906 1321 Berlin-Moabit Reformationskirche III/P 38 + 4 Nach Kriegsschäden nur notdürftig repariert und ab 1964 durch einen Neubau von Detlef Kleuker ersetzt. Vier Register wurden 1966 in die Chororgel der Reformationskirche übernommen.
1907 1371 Eupen Belgien ev. Friedenskirche II/P 25 + 3 2005 restauriert[32]
Orgel
1907 1405 Großrudestedt ev. Kirche St. Albanus II/P 20 + 2 Restaurierung geplant[33]
1908 1353 Barcelona Palau de la Música Catalana IV/P 60 2003 restauriert
1908 1328 Hamburg Laeiszhalle (Musikhalle Hamburg) III/P 74 1950 im Thalia Theater in Wuppertal aufgestellt – 1954 stark verändert in St. Engelbert, Köln-Riehl installiert; dort 2008 von Orgelbau Klais restauriert und dem Originalcharakter angenähert[34]
1909 1500 Dortmund St. Reinoldi V/P 105 Im Zweiten Weltkrieg zerstört, 1958 mit 72 Registern auf 4 Manualen und Pedal bei elektropneumatischer Traktur neu errichtet.
1910 1580 Berlin Rheingau-Oberschule II/P 16 Pneumatische Orgel
1987 Restaurierung
1910 1537 u. 5744 Lübeck St. Gertrud II/P 30 1980 Renovierung (ebenfalls durch Walcker, opus 5744), um ein Auxiliaire mit sechs Registern ergänzt; zusätzlich eingebaut ein neuer, beweglicher Spieltisch
1911 1570 Wiesbaden Lutherkirche III/P 50 1986/87 und 2011 als Zweitorgel durch die Werkstatt Klais in Bonn restauriert. Dabei wurde die ursprüngliche Disposition wiederhergestellt.[35]
1911 1609 Ilmenau Stadtkirche St. Jakobus III/P 65 1961 neuer Spieltisch durch Fa. Sauer (Frankfurt/Oder), 1992/93 Restaurierung sowie Rekonstr. Spieltisch durch Orgelwerkstatt Scheffler.
Orgel
1911 1626 Nordhausen St. Maria auf dem Berg II/P 29 Orgel bei der Bombardierung Nordhausens im Zweiten Weltkrieg zerstört
1912 1668 Kairo-Boulaq, Gaalastr. Kirche der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde in Kairo und ganz Ägypten II/P 15 2011–2012 Renovierung durch Gerhard Walcker-Mayer
1912 1696 Berlin Alte Philharmonie III/P 53 1944 zerstört
1912 1700 Hamburg St.-Michaelis-Kirche (Hamburg) V/P 163 1944/45 zerstört, zeitweise die größte Kirchenorgel der Welt
1912 1702 Idstein Unionskirche (Idstein) II/P 27 + 3
1913 1747 Wildervank Grote Kerk (PKN kerk) II/P 25 2001 Renovierung durch S. de Wit Orgelbau (Niederlande)[36]
1913 1782 Leingarten-Großgartach Lorenzkirche II/P 18 mit Selbstspielautomat Organola[37]
1915 1863 Rjukan Rjukan kirke II/P 23 1926–27 erweitert und umgesetzt, 1965 verbrannt
1916 1894 Dieskau St. Anna I/P 15 Seit 1931 in der Kirche Dieskau
Orgel
1922 2000 Cork Cathedral of St. Mary and St. Anne, Hauptorgel IV/P 62
1925 2073 Stockholm Stadshuset, Blaue Halle IV/P 115
1925 2094 Recklinghausen Städtischer Saalbau III/P 71 Ende März 1945 beschädigt, 1967 im Zuge von Umbauarbeiten im Saalbau abgebrochen.
1927 2150 Gelsenkirchen Hans-Sachs-Haus
(Profanbau)
IV/P 91 Restaurierungen 1982, 1989, 2003–2007; seit 2007 eingelagert in der Werkstatt Orgelbau Romanus Seifert & Sohn und 2017 nach Papenburg verkauft.[38][39]
1928 2167 Ulm Martin-Luther-Kirche (Ulm), Hauptorgel III/P 38 Restaurierungen 1961 durch Richard Rensch sowie 2007–2010 durch die Werkstatt Orgelbau Lenter, Sachsenheim
1928 2222 Barcelona Palau Nacional V/P 154
1930 2270 Oslo Dom IV/P 103
1931 2305 Berlin-Siemensstadt Christophoruskirche II/P 30 + 3

das Instrument wurde mit 27+3 Registern erbaut, mehrfach umdisponiert und auf 29+3 erweitert, 2005 dann saniert und auf 30+3 erweitert.
Orgelbeschreibung

1931 2311 München Auferstehungskirche III/P 45
1932 2367 Medellín Catedral Metropolitana de Medellín III/P 51 Restaurierung 2009/2010
1933 2395 Hirschberg St. Katharina II/P 23 Prospekt von J. F. Heidenreich (1842)
1934 2423 Weida Stadtkirche St. Marien (Weida) III/P 61 Orgel
1934 2419 Santiago de Chile Erlöserkirche Santiago II/P 9 Einweihung am 29. Juli 1934.[40]
1934–1935 2432 Berlin-Mariendorf Martin-Luther-Gedächtniskirche III/P 50 Orgel
1934 2450 Berlin-Adlershof Verklärungskirche II/P 26+1 Orgel
1936 2500 Nürnberg Luitpoldhalle V/P 220
1936 2511 Hemsbach Christuskirche II/P 29
1937 2576 Schnega Werkstatt Hugo Körtzinger III/P 30 + 31 Zunächst „Walcker“-Kleinorgel nach dem Multiplex-System mit 6 Grundstimmen und 41 Registern. Von 1939 bis 1948 erweitert auf 30 Register und 31 Transmissionen. Die Privatorgel steht in einem Künstleratelier und ist vollständig erhalten. 2016 Komplettrestaurierung.
Orgel
1941 2727 Berlin-Französisch Buchholz St. Johannes Evangelist II/P 10 Orgel
1950 2967 Frankfurt am Main Westend-Synagoge III/P 36
1951 2984 Bamberg St. Heinrich III/P 58 Orgel
1953 3073 München Herz-Jesu-Kirche IV/P 75 1994 bei Kirchenbrand zerstört.
1955 3180 São Paulo Iglesia Santuario de S. Teresinha do Menino Jesus II/P 12 Restauriert und erweitert durch Marcio und Daniel Gazzaniga Rigatto, Rigatto & Filhos 2013
1954 3245 Frankfurt-Bockenheim St. Elisabeth   II/P 21 2014 Generalüberholung durch Orgelbau Hardt
1958 3700 Dortmund St. Reinoldi IV/P 72 Orgel
1958 3721 Hamburg-Stellingen Auferstehungskirche II/P 10 Orgel
1958 3800 Stuttgart Stiftskirche IV/P 84 Schleifladen, elektrische Traktur[41]
2004 ersetzt durch Neubau von Orgelbau Mühleisen.
1959 3603 Heilbronn Kilianskirche IV/P 55 Orgel
1959 3790 Mannheim-Neckarau Matthäuskirche III/P 31
1959 3772 Wanne-Eickel Johanneskirche II/P 28 1994 Erweiterung um ein Rückpositiv. Seitdem 35 Register auf 3 Manualen.
1959 3671 Innsbruck Jesuitenkirche III/P[42] 34[42] Disposition von Anton Heiller. 2007–2011 von Rösel & Hercher Orgelbau restauriert; die Register Schalmey und Cornett sowie die Tremulanten wurden ergänzt.
1959 3804 Berlin-Neukölln Martin-Luther-Kirche III/P 35 Orgel
1959 3833 Sulzbach-Rosenberg Christuskirche I/P 6 erbaut für das Mädchenheim der Stadtmission Nürnberg 1959; 2021 saniert und neu intoniert durch Orgelbau Kilbert
Orgel
1960 3967 Düsseldorf Apostolische Gemeinschaft II/P 15
1960 3975 Schwäbisch Gmünd St. Franziskus III/P 35 Orgel[43]
1960 4019 St. Wendel Aula des Gymnasiums Wendalinum II/P 18
1961 4067 Erlangen St. Matthäus III/P 46
1961 4260 Mannheim-Friedrichsfeld Johannes-Calvin-Kirche II/P 24
1962 Bobengrün St. Paulus II/P 10 Orgel
1962 3984 Memmingen St. Martin III/P 55

1998 ersetzt

1962 4253 Ravensburg Christkönigkirche III/P 32 + 1 Orgel
1962 4465 Bad Vilbel Christuskirche Bad Vilbel III/P 30 Grunderneuerung 2013
1962–1963 4167 Berlin-Wedding Neue Nazarethkirche III/P 35 Orgel, seit 2021 nach Polen verkauft
1962 4209 Berlin-Kreuzberg Christus-Kirche II/P 14 Orgel
1962 4256 Berlin-Steglitz Baptistenkirche II/P 16 Orgel
1962 4449 Berlin-Neukölln Brüdergemeine II/P 15 Orgel
1963 4441 Schorndorf Heilig-Geist-Kirche III/P 30 Orgel
1963 4274 Stuttgart-Bad Cannstatt Evangelische Stadtkirche III/P 39 1998 generalsaniert durch Kopetzki, seither 44 Reg.
1964 4000 Wesel Willibrordi-Dom IV/P 66 2001 ersetzt durch Neubau mit III/56 von Marcussen & Søn.
1964 4482 Berlin-Schöneberg Apostel-Paulus-Kirche III/P 38
1964 4485 Esslingen Stadtkirche St. Dionys IV/P 91 Orgel
1964 4487 Ingolstadt St. Moritz IV/P 51 Orgel
1964 4500 Essen Dom IV/P 54 2006 von Orgelbau Sauer nach St. Cyriakus in Weeze transferiert.
Orgel in Weeze
1964 4633 Regensburg St. Lukas II/P 13 Orgel
1964 4746 Reutti (Amstetten) Evangelische Kirche St. Ägidius und Katharina I/P 6 [44]
1964/1972 4480 u. 5300 Fürth Kirche St. Paul Haupt- und Chororgel: jeweils III/P 54 & 13 1964 Hauptorgel, 1972 Chororgel. Gebaut nach Entwürfen von Walter Supper
1965 4531 Berlin-Lankwitz Dreifaltigkeitskirche III/P 34 Orgel
1965 4533 Rohrbach (Ilm) Verklärung Christi II/P 26 Orgel
1965 4772 Hof (Saale) St. Lorenz (Hof) II/P 20 2012 renoviert durch Orgelbau Hörl
1966 4578 Obertiefenbach (Beselich) St. Ägidius III/P 33 Orgel[45]
1967 4779 Berlin-Spandau Kirche im Johannesstift IV/P 61 Orgel
1967 4789 Berlin-Lichterfelde Petruskirche III/P 35 Orgel
1967 4959 Berlin-Charlottenburg Luisenkirche II/P 25 2022 ersetzt
Orgel
1967 4963 Landshut Erlöserkirche III/P 35 Orgel
1967 5195 Büdesheim St. Peter und Paul (Büdesheim) II/P 8
1968 4993 Amberg St. Martin III/P 61 1973 um Bombardenwerk erweitert.

Um- oder Neubau in Planung.

1967–1969 5000 Ulm Ulmer Münster, Westorgel V/P 100 Orgel
1969 5004 Hof St. Otto II/P 12 1988 erweitert, 2010 überholt durch Orgelbau Hörl.
Orgel
1969 5248 Berchtesgaden Christuskirche II/P 24 2018 renoviert durch Hans-Ulrich Erbslöh, Hamburg
1969 5256 Zwingen Maria Empfängnis II/P 17 Orgel
1970 5262 München St. Gabriel III/P 40 Orgel
1970 5263 Marzahn Verklärung des Herrn II/P 18 Erweiterung auf 22 Register und Versetzung von Maintal-Bischofsheim nach Berlin durch Johannes Kircher.
Orgel
1971 5270 Kufstein Heldenorgel Festung Kufstein III/P 46 Erweiterung von Opus 2308.
2009 Erweiterung durch Orgelbau Eisenbarth.
Orgel
1972 5295 Sinzig St. Peter III/P 45 Orgel
1972 5299 Rendsburg Marienkirche III/P 44 Orgel
1970 5368 Berlin-Zehlendorf Diakonieverein II/P 10 Orgel
1970 5389 Gladenbach St. Maria Königin II/P 16 Orgel
1970 5400 Salzburg Mozarteum IV/P 57 2010 durch einen Neubau Hermann Eules ersetzt
1972 5510 München St. Karl Borromäus II/P 26
1976 5543 Oberhausen-Sterkrade St. Clemens III/P 37 Das Schwellwerk stammt aus dem Jahr 1986 von der Firma Orgelbau Klimke aus Bottrop.
Orgel
1973 5644 Saarbrücken-Güdingen Heilig-Kreuz II/P 15 Orgel
1976 5711 Innsbruck Servitenkirche II/P 20 Orgel
1977 5547 Murrhardt Stadtkirche III/P 37 Gebaut nach einem Entwurf von Helmut Bornefeld
1978 5590 Wuppertal St. Suitbertus III/P 39 In desolatem Zustand, soll ersetzt werden[46]
1974 5669 Baar Reformierte Kirche II/P 13 Orgel
1981 5742 Maribor Dom III/P 37 Orgel
1981 5757 Rom Petersdom II/P 11 Gestiftet von Helmut Schmidt
Orgel
1982 5772 Gussenstadt Michaelskirche III/P 16 mit Koppelmanual → Orgel
1982 5812 Gallenweiler Galluskirche I/P 5 Orgel
1983 5837 München Vaterunserkirche II/P 10
1986 5863 Wemmetsweiler St. Michael II/P 29 Neubau mit Übernahme der Pfeifen aus der Vorgänger-Orgel Walcker op. 1101 von 1903.
Orgel
1995 5923 Saarwellingen Blasiuskirche III/P 43 Verwendung eines Großteiles des Pfeifenmateriales der Vorgängerorgel von Haerpfer & Erman

Werke der Firma W. Walcker-Mayer & Cie., Niederlassung ÖsterreichBearbeiten

Siehe: Orgelbau M. Walcker-Mayer

GedenkenBearbeiten

Seit 2001 wird im Rahmen eines internationalen Organisten-Wettbewerbs in Schramberg der Eberhard-Friedrich-Walcker-Preis vergeben. In Schramberg befindet sich in der Kirche St. Maria mit Opus 46 die älteste größere noch erhaltene Kegelladen-Orgel aus der Werkstatt Walcker, die als frühromantisches Instrument für die im Wettbewerb gespielte deutsch-romantische Orgelliteratur hervorragend geeignet ist.

LiteraturBearbeiten

  • Theodor Schott: Walcker, Eberhard Friedrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 40, Duncker & Humblot, Leipzig 1896, S. 657–659.
  • Pfarrei und Kirche St. Petrus und Paulus, Neuhausen a.d.F. (Arbeitsgemeinschaft Heimatforschung, Neuhausen a.d.F.). Mit Beitr. von Markus Dewald, Markus Grohmann, Maria E. Gründig, Wolfgang Zoll. Neuhausen a.d.F.: 1997.
  • Orgeln in Württemberg, hrsg. v. Helmut Völkl, Neuhausen-Stuttgart 1986, ISBN 3-7751-1090-9.
  • Orgelwissenschaft und Orgelpraxis: Festschrift zum 200jährigen Bestehen des Hauses Walcker. Hrsg. von Hans Heinrich Eggebrecht. (Walcker-Stiftung für Orgelwissenschaftliche Forschung). Murrhardt-Hausen: Musikwiss. Verl.-Ges., 1980.
  • Hans Brandauer: Die neue Orgel in der Johanneskirche in Gingen an der Fils. Festschrift zur Orgeleinweihung in der Johanneskirche Gingen am 5. Juli 1987, hrsg. v. der Evangelischen Kirchengemeinde Gingen, Gingen/Fils 1987, S. 17–19.
  • Johannes Fischer: Das Orgelbauergeschlecht Walcker in Ludwigsburg. Kassel : Bärenreiter 1966.
  • Ferdinand Moosmann und Rudi Schäfer: Eberhard Friedrich Walcker, 1794–1872. Musikwissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Kleinblittersdorf 1994, ISBN 3-920670-34-5.
  • Hermann FischerWalcker, Eberhard Friedrich. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 13, Bautz, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7, Sp. 186–189.

WeblinksBearbeiten

Commons: Eberhard Friedrich Walcker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: E. F. Walcker & Cie. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Adreßbuch von Ludwigsburg 1914
  2. Chronologie im Schaffen Eberhard Friedrich Walckers - Das Jahr 1844
  3. Kommerzienrat Carl Walcker †., In: Zeitschrift für Instrumentenbau, Bd. 28, Leipzig, 1907/08, S. 833–834.
  4. Geschäfts-Jubiläum bei E. F. Walcker & Co., In: Zeitschrift für Instrumentenbau, Bd. 7, Leipzig, 1886/87, S. 256–258.
  5. Op. 1526: Berlin Synagoge Oranienburgerstr. In: walcker.com. Abgerufen am 1. März 2022.
  6. Op. 1658: Berlin Synagoge Fasanenstr. In: walcker.com. Abgerufen am 1. März 2022.
  7. Zur Person vgl. Walcker-Mayer Werner in der Datenbank Saarland Biografien.
  8. nach Abschnitt Geschichte bei walcker.at
  9. Gerhard Walcker-Mayer: 0031 Petersburg. In: walcker.com. 31. Mai 2020, abgerufen am 30. August 2020.
  10. Gerhard Walcker-Mayer: Eine Wasserfahrt nach St. Petersburg im Jahre 1840. (online [PDF] Von Gerhard Walcker-Mayer bearbeiteter zeitgenössischer Reisebericht von Johannes Spaich über die Lieferung der Walcker-Orgel nach St. Petersburg).
  11. F. Moosmann, R. Schäfer: Eberhard Friedrich Walcker., 1994, S. 103.
  12. Christoph Bossert: Bedeutung der Walcker-Orgel in Hoffenheim
  13. Gerhard Walcker-Mayer: Die Walcker-Orgel in Hoffenheim (Memento vom 26. Januar 2012 im Internet Archive)
  14. Restaurierung der Walcker-Orgel in Neuhausen auf den Fildern
  15. Volker Keller: Die ehemalige Hauptsynagoge in Mannheim, in: Stadtverwaltung Mannheim, Gesellschaft der Freunde Mannheims u. d. ehemaligen Kurpfalz (Hrsg.): Mannheimer Hefte, 1982, Heft 1. Mannheim 1982
  16. Restaurierungsbericht der Zagreber Orgel
  17. Markus Zimmermann: Ein Oberton-Crescendo: Die Walcker-Orgel von 1856 in Loffenau. In: Ars Organi. Band 53, 2005, ISSN 0004-2919, S. 99–103.
  18. Lenter: Mimbach, ev. Kirche (Walcker 1860 II/16)
  19. Waldkirch – Stiftskirche St. Margarethen (Hauptorgel) – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt. (deutsch).
  20. Orgelbeschreibung; Webseite der Seelsorgeeinheit Waldkirch
  21. Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein: Collégiale, ancien orgue Neuchâtel NE
  22. Franz Bösken: Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins. Mainz 1975, Band 2 (A–K), S. 44, und v. a. Band 2 (L–Z), S. 617f.
  23. Votivkirche.at: Die Orgeln der Votivkirche, abgerufen am 15. Dez. 2012
  24. Webseite im Walcker-Portal zur Neustadter Orgel
  25. „Festschrift zum hundertjährigen Bestehen der Marktkirche Neuwied“ (Presbyterium: Neuwied 1984, S. 95)
  26. Graz / St. Leonhard – Herz Jesu Kirche – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt. Abgerufen am 15. Februar 2022 (deutsch).
  27. Gerhard Walcker-Mayer: Opus 600 Frankfurt Dom Bj. 1891 “pneumatisch” (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), 25. April 2007, blog.walckerorgel.de
  28. Website der Freunde der Walcker-Orgel Christuskirche Heidelberg e.V.
  29. Förderverein Walcker-Orgel: Die Walcker-Orgel in Krefeld
  30. Disposition auf der Seite www.ulmer-orgeln.de
  31. Beschreibung und Disposition, Protestantse Kerk Antwerpen (Memento vom 2. Januar 2016 im Internet Archive)
  32. Beschreibung der Orgel Friedenskirche in Eupen (PDF; 521 kB)
  33. Walcker-Orgel Großrudestedt
  34. Orgel Klais: St. Engelbert, Riehl
  35. Orgeln in der Lutherkirche in Wiesbaden mit Bildern
  36. Walckerorgel der Grote Kerk in Wildervank (NL)
  37. Jennifer Stracke: Die Orgel in Großgartach. In: Monumente Magazin April/2019. Abgerufen am 1. März 2022.
  38. Die Konzertorgel im Musiksaal des Hans-Sachs-Hauses, aus: Festschrift zur Eröffnung des Hans-Sachs-Hauses, 1927
  39. Opus 2150 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 4,5 MB), Disposition u. a. Details
  40. Sebastián Hoenig: Geschichte der Erlöserkirche, Cóndor. 16. August 2021. Abgerufen am 22. August 2021. 
  41. Op.3800: Stuttgart, Stiftskirche. In: walcker.com. Abgerufen am 10. März 2022.
  42. a b Disposition der Walcker-Orgel der Jesuitenkirche in Innsbruck. Jesuitenkirche Innsbruck, abgerufen am 5. Dezember 2013.
  43. St. Franziskus Schwäbisch Gmünd - Orgel Disposition. Stadt Schwäbisch Gmünd: Festival Europäische Kirchenmusik, abgerufen am 17. März 2020.
  44. Auswahl an Walcker-Orgeln aus 1964. Gerhard Walcker-Mayer Orgelbau, abgerufen am 5. Juli 2020.
  45. Franz-Josef Sehr: 125 Jahre Pfarrkirche „St. Ägidius“ Obertiefenbach. In: Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2013. Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg, Limburg-Weilburg 2012, ISBN 3-927006-49-1, S. 121–123.
  46. Katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius Wuppertal: Unsere Orgel braucht Hilfe! (Nicht mehr online verfügbar.) 31. März 2016, archiviert vom Original am 23. August 2016; abgerufen am 25. Oktober 2016.