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Ebel ist eine schweizerische Traditionsuhrenmarke. Der Markenname ist die Wortschöpfung aus Namen der Eheleute und Unternehmer Eugene Blum und Alice Lévy (Eugene Blum et Lévy), die das Unternehmen am 15. Juli 1911 in La Chaux-de-Fonds gründeten. Eugène Blum war für die technische Seite der Markenentwicklung zuständig, Alice Levy zeichnete für die ästhetischen Aspekte der Ebel-Uhren verantwortlich.

In den 1980er Jahren hatte die nach dem Gründungsjahr benannte Linie „1911“ großen Erfolg.

Die Traditionsmarke wurde im Herbst 1999 von dem französischen Luxusgüterkonzern LVMH und danach 2004 vom amerikanischen Konzern Movado (hervorgegangen aus einer seit 1924 in USA eröffneten Agentur der seit 1905 als „Movado“[1][2] bezeichneten Firma der seit 1881 eine Uhrenherstellung betreibenden Brüder Ditesheim[3]) übernommen.

In nächster Zukunft will sich Ebel auf seine Linien „Sport Classique“, „Beluga“, „1911“ und auf den neuen „E-Typ“ konzentrieren.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Charles Cleves: Old Watches. Movado – Ahead of its Time. In: Horological Times. November 1988, S. 32 ff.
  2. F. von Osterhausen: Die Movado-Story. München 1996.
  3. Helmut Kahlert, Richard Mühe, Gisbert L. Brunner, Christian Pfeiffer-Belli: Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte. Callwey, München 1983; 5. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-7667-1241-1, S. 490 f.