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Die Europäische Gemeinschaft hat 1970 eine Definition der Fahrzeugklassen erstellt, wodurch Gruppen von Fahrzeugen EG-weit einheitlich eingeordnet werden können. Grundlage war die EG-Richtlinie 70/156/EWG, die im April 2009 durch die Richtlinie 2007/46/EG ersetzt wurde, in der die Bestimmungen für Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung (Fahrzeugklasse M) und zur Güterbeförderung (Fahrzeugklasse N), sowie deren Anhänger (Fahrzeugklasse O) festgelegt sind.[1] Diese Richtlinie ist aktuell gültig in Verbindung mit der EU-Verordnung 2011/678/EU von Juli 2011.[2]

Die leichten ein- und zweispurigen Kraftfahrzeuge (Fahrzeugklasse L) sind der eigenen EU-Verordnung 2013/168/EU von Januar 2013 verankert.[3] Land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sind als Zugmaschinen (Fahrzeugklassen T und C), Anhänger (Fahrzeugklasse R) und gezogene auswechselbare Geräte (Fahrzeugklasse S) klassifiziert.[4]

Die EG-Vorschriften über Fahrzeuge beziehen sich auf diese EG-Fahrzeugklassen. So wird beispielsweise die dritte Bremsleuchte für die Fahrzeugklasse M1 vorgeschrieben und für sonstige EG-Fahrzeugklassen für zulässig erklärt. Auch Abgasvorschriften unterscheiden sich nach diesen Fahrzeugklassen.

Inhaltsverzeichnis

Kraftfahrzeuge und AnhängerBearbeiten

Die Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung (Fahrzeugklasse M), die Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung (Fahrzeugklasse N) und die Anhänger für Kraftfahrzeuge (Fahrzeugklasse O), sowie deren Unterklassen Geländewagen (G) und mit besonderer Bestimmung, sind nach der EG-Richtlinie 2007/46/EG vom 29. April 2009[1] in Verbindung mit der teilweise ersetzenden und teilweise ändernden Verordnung (EU) Nr. 678/2011 der Kommission vom 14. Juli 2011, die als Rahmenrichtlinie verabschiedet wurde,[2] klassifiziert.

Klasse M (Personenbeförderung)Bearbeiten

Zur Personenbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge mit mindestens vier Rädern (umgangssprachlich Automobile, Wohnmobile und Busse).

Klasse M1
Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz (umgangssprachlich Automobile und Wohnmobile).
Klasse M1G
Geländegängige Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz (umgangssprachlich Geländewagen).

Geländefahrzeuge M1G müssen mindestens folgende Ausstattung nachweisen:

  • eine Vorderachse und eine Hinterachse haben, die gleichzeitig oder getrennt angetrieben werden können,
  • mindestens eine Differenzialsperre oder eine Einrichtung, die ähnliche Wirkung gewährleistet und
  • als Einzelfahrzeug ohne Anhänger müssen sie eine Steigung von 30 % überwinden können oder dieses muss durch eine Berechnung nachweislich sein.

Außerdem müssen mindestens fünf von folgenden sechs Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Überhangwinkel vorne: mind. 25 Grad
  • Überhangwinkel hinten: mind. 20 Grad
  • Rampenwinkel: mind. 20 Grad
  • Bodenfreiheit vorne: 180 mm
  • Bodenfreiheit hinten: 180 mm
  • Bodenfreiheit zwischen den Achsen: 200 mm

Diese Fahrzeuge dürfen das 1,5-Fache vom zulässigen Gesamtgewicht ziehen, jedoch maximal 3,5 Tonnen.

Klasse M2
Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit mehr als acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz und einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 5 Tonnen.
Klasse M3
Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit mehr als acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz und einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 5 Tonnen.
Aufbauarten

Innerhalb der M-Klassen werden folgende Aufbauarten unterschieden.

Klasse N (Güterbeförderung)Bearbeiten

Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung mit mindestens vier Rädern (umgangssprachlich Lkw, Lieferwagen) sowie Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung mit drei Rädern und einer zulässigen Gesamtmasse über 1 Tonne.

Klasse N1
Fahrzeuge zur Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen.
Klasse N2
Fahrzeuge zur Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen bis zu 12 Tonnen.
Klasse N3
Fahrzeuge zur Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 12 Tonnen.

Klasse O (Anhänger)Bearbeiten

Anhänger (einschließlich Sattelanhänger) für Kraftfahrzeuge.

Klasse O1
Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 0,75 Tonnen.
Klasse O2
Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 0,75 Tonnen bis zu 3,5 Tonnen.
Klasse O3
Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen bis zu 10 Tonnen.
Klasse O4
Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 10 Tonnen.

Leichte ein- und zweispurige KraftfahrzeugeBearbeiten

Zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge sowie leichte bis schwere vierrädrige Kraftfahrzeuge sind in der EU-Verordnung 2013/168/EU vom 15. Januar 2013 mit der Fahrzeugklasse L und deren Unterklassen geregelt:[3]

Artikel 2

Anwendungsbereich

(1) Diese Verordnung gilt für alle zwei- oder dreirädrigen und vierrädrigen Fahrzeuge gemäß Artikel 4 und Anhang I (im Folgenden „Fahrzeuge der Klasse L“), die dazu bestimmt sind, auf öffentlichen Straßen gefahren zu werden, einschließlich Fahrzeuge, die in einer oder mehreren Stufen ausgelegt und gebaut werden, und für Systeme, Bauteile und selbstständige technische Einheiten sowie für Teile und Ausrüstungen, die für solche Fahrzeuge ausgelegt und gebaut werden.

Diese Verordnung gilt auch für Enduro-Krafträder (L3e-AxE (x = 1, 2 oder 3)), Trial-Krafträder (L3e-AxT (x = 1, 2 oder 3)) und schwere Gelände-Quads (L7e-B) gemäß Artikel 4 und Anhang I.[3]

Klasse LBearbeiten

Fahrzeug­klasse
nach Artikel 4
Bezeichnung der Klasse und Einstufungskriterien
(in der Beschreibung der Anlage XXIX der deutschen StVZO[5])
Bezeichnung in den Zulassungsdokumenten Frühere Bezeichnungen (Deutschland)
L1e Leichtes zweirädriges Kraftfahrzeug (siehe Kleinkraftrad) mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und Hubraum bis zu 50 cm³ oder bis zu 4 kW bei Elektromotoren.

In den Unterklassen unterteilt in:

  • L1e-A: Fahrrad mit Antriebssystem (vermarktet als Pedelec[6])
    (Das sind nach den Kriterien (9)–(11): „(9) Räder, die für den Pedalantrieb ausgelegt und mit einem Hilfsantrieb ausgerüstet sind, dessen Hauptzweck die Unterstützung der Pedalfunktion ist, und (10) die Leistung des Hilfsantriebs wird beim Erreichen einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 25 km/h unterbrochen und (11) maximale Nenndauerleistung oder Nutzleistung ≤ 1 000 W […]“.[6])
  • L1e-B: Zweirädriges Kleinkraftrad
    (Das ist nach Kriterium (9): „Ein sonstiges Fahrzeug der Klasse L1e, das anhand der Kriterien 9 bis 12 nicht als L1e-A-Fahrzeug eingestuft werden kann.“[6])
2-rädr. KKR b. 45 km/h KLEINKRAFTRAD 2-RAEDRIG
KKR MOFA BIS 25 KM/H
KKR L-MOFA BIS 20 KM/H
L2e Dreirädriges Kleinkraftrad mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und Hubraum bis zu 50 cm³ oder bis zu 4 kW bei Elektromotoren oder bei anderen Verbrennungsmotoren sowie einer Masse in fahrbereitem Zustand ≤ 270 kg und ausgerüstet mit höchstens zwei Sitzplätzen, einschließlich des Fahrersitzes.

In den Unterklassen unterteilt in:

  • L2e-P: Dreirädriges Moped, ausgelegt für die Beförderung von Personen;
  • L2e-U: Dreirädriges Moped, ausgelegt für die Beförderung von Gütern.
3-rädr. KKR b. 45 km/h KLEINKRAFTRAD 3-RAEDRIG
L3e Zweirädriges Kraftrad (siehe Motorrad) mit Hubraum über 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren und/oder bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h.

In den Unterklassen unterteilt nach der

  • Kraftradleistung:
    • L3e-A1: Kraftrad mit niedriger Leistung,
    • L3e-A2: Kraftrad mit mittlerer Leistung,
    • L3e-A3: Kraftrad mit hoher Leistung;
  • besonderen Nutzung:
2-rädr. KR o. BW > 45 km/h KRAFTRAD O.LB.
KRAFTRAD M.LB.
KRAFTRAD,LEICHTKRAFTRAD
L4e Zweirädriges Kraftrad mit Beiwagen (siehe Motorradgespann) mit Hubraum über 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren und/oder bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h. 2-rädr. KR m. BW > 45 km/h
L5e Dreirädriges Kraftfahrzeug mit drei symmetrisch angeordneten Rädern mit Hubraum über 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren und/oder bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h.

In den Unterklassen unterteilt in

  • L5e-A: Dreirädriges Kraftfahrzeug: hauptsächlich für die Beförderung von Personen ausgelegtes Fahrzeug;
  • L5e-B: Dreirädriges Fahrzeug zur gewerblichen Nutzung: dreirädriges Fahrzeug zur Güterbeförderung, ausgelegt für die ausschließliche Beförderung von Gütern.
3-rädr. Fz. > 45 km/h DREIRAEDRIGES KFZ
L6e Leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug (siehe Leichtkraftfahrzeug) mit einer Leermasse bis zu 350 kg (ohne Batterien bei Elektrofahrzeugen) mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und Hubraum bis zu 50 cm³ oder 4 kW bei anderen Verbrennungsmotoren oder Elektromotoren.

In den Unterklassen unterteilt in

  • L6e-A: Leichtes Straßen-Quad;
  • L6e-B: Leichtes Vierradmobil mit den Unter-Unterklassen
    • L6e-BU: Leichtes Vierradmobil für Güterbeförderung: ausschließlich für die Beförderung von Gütern ausgelegtes Nutzfahrzeug,
    • L6e-BP: Leichtes Vierradmobil für Personenbeförderung: hauptsächlich für die Beförderung von Personen ausgelegtes Fahrzeug.
4-rädr. Leich. Fz. b. 350 kg LEICHT-KFZ BIS 45 KM/H
L7e Schweres vierrädriges Kraftfahrzeug, das nicht unter L6e fällt, mit einer Leermasse bis 400 kg (bis 550 kg für Güterbeförderung) ohne Batterien bei Elektrofahrzeugen und max. Nutzleistung bis zu 15 kW.

In den Unterklassen unterteilt in

  • L7e-A: Schweres Straßen-Quad mit den Unter-Unterklassen
    • L7e-A1: A1 schweres Straßen-Quad,
    • L7e-A2: A2 schweres Straßen-Quad;
  • L7e-B: Schweres Gelände-Quad mit den Unter-Unterklassen
    • L7e-B1: Gelände-Quad,
    • L7e-B2: Side-by-Side-Buggy,
  • L7e-C: Schweres Vierradmobil mit den Unter-Unterklassen
    • L7e-CU: Schweres Vierradmobil für Güterbeförderung: ausschließlich für die Beförderung von Gütern ausgelegtes Nutzfahrzeug,
    • L7e-CP: Schweres Vierradmobil für Personenbeförderung: ausschließlich für die Beförderung von Gütern ausgelegtes Nutzfahrzeug.
4-rädr. Fz. 400 o. 550 kg 4-RAEDR.KFZ Z.PERS-BEF.
4-RAEDR.KFZ Z.GUET.BEF.

Land- und forstwirtschaftliche FahrzeugeBearbeiten

Die Bestimmungen über die Land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeuge sind in der EU-Verordnung 167/2013/EU festgeschrieben. Darin sind die Fahrzeuge wie folgt klassifiziert:[4]

Artikel 2

Anwendungsbereich

(1) Diese Verordnung gilt für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge gemäß Artikel 4, die in einer oder mehreren Stufen ausgelegt und gebaut werden, sowie für Systeme, Bauteile und selbstständige technische Einheiten sowie Teile und Ausrüstungen, die für solche Fahrzeuge ausgelegt und gebaut werden.

Diese Verordnung gilt insbesondere für die nachstehenden Fahrzeuge:
a) Zugmaschinen (Klassen T und C),
b) Anhänger (Klasse R) und
c) gezogene auswechselbare Geräte (Klasse S).[4]

Zugmaschinen T und CBearbeiten

Klasse TBearbeiten

Klassen T1 bis T4.3: Zugmaschinen für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke (Verordnung 167/2013/EG)

Klasse T1
Zugmaschinen auf Rädern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h (Unterklasse a) oder Höchstgeschwindigkeit über 40 km/h (Unterklasse b) einer Spurweite der dem Fahrer am nächsten liegenden Achse – bei Zugmaschinen mit umkehrbaren Fahrerplatz (Sitz und Lenkrad sind umkehrbar) gilt die Achse, die mit den Reifen mit dem größten Durchmesser ausgerüstet ist, als dem Fahrer am nächsten liegende Achse – von mindestens 1150 mm, einer Leermasse in fahrbereitem Zustand von mehr als 600 kg und einer Bodenfreiheit bis 1000 mm.
Klasse T2
Zugmaschinen auf Rädern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h (Unterklasse a) oder Höchstgeschwindigkeit über 40 km/h (Unterklasse b) einer Mindestspurweite von weniger als 1150 mm, einer Leermasse in fahrbereitem Zustand von mehr als 600 kg und einer Bodenfreiheit bis 600 mm. Beträgt der Quotient aus der Höhe des Schwerpunkts der Zugmaschine (nach ISO-Norm 789-6:1982) über dem Boden und der mittleren Mindestspurweite der Achsen jedoch mehr als 0,90, so ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt.
Klasse T3
Zugmaschinen auf Rädern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h (Unterklasse a) oder Höchstgeschwindigkeit über 40 km/h (Unterklasse b) und einer Leermasse in fahrbereitem Zustand bis 600 kg.
Klasse T4
Zugmaschinen auf Rädern mit besonderer Zweckbestimmung mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h (T4.1: Stelzradzugmaschinen, T4.2: überbreite Zugmaschinen, T4.3: Zugmaschinen mit geringer Bodenfreiheit).

Klasse CBearbeiten

Klassen C1 bis C4
Land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Gleisketten (analog zu den Klassen T1 bis T4 definiert)

Anhänger und sonstige gezogene GeräteBearbeiten

Klasse RBearbeiten

R1 bis R4
Land- oder forstwirtschaftliche Anhänger

Klasse SBearbeiten

S1 und S2
Gezogene auswechselbare land- oder forstwirtschaftliche Maschinen

RechtsquellenBearbeiten

  • Für die Fahrzeugklasse L:
    • Verordnung (EU) Nr. 168/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2013 über die Genehmigung und Marktüberwachung von zwei- oder dreirädrigen und vierrädrigen Fahrzeugen.
  • Für die Fahrzeugklassen M, N, O und Unterklassen Geländewagen (G) sowie mit besonderer Zweckbestimmung:
    • Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. September 2007 zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge.
    • Verordnung (EU) Nr. 678/2011 der Kommission vom 14. Juli 2011 zur Ersetzung des Anhangs II und zur Änderung der Anhänge IV, IX und XI der Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge (Rahmenrichtlinie).
  • Für die Fahrzeugklassen T und C sowie R und S:
    • Verordnung (EU) Nr. 167/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Februar 2013 über die Genehmigung und Marktüberwachung von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen Text von Bedeutung für den EWR

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. September 2007 zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge. Veröffentlicht am 9. Oktober 2007 im Amtsblatt der Europäischen Union, L 263/1 (Richtlinie 2007/46/EG in der konsolidierten Fassung vom 9. Oktober 2007, abgerufen am 16. August 2019).
  2. a b Verordnung (EU) Nr. 678/2011 der Kommission vom 14. Juli 2011 zur Ersetzung des Anhangs II und zur Änderung der Anhänge IV, IX und XI der Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge (Rahmenrichtlinie). Veröffentlicht am 15. Juli 2011 im Amtsblatt der Europäischen Union, L 185/30. (Verordnung (EU) Nr. 678/2011 in der konsolidierten Fassung vom 15. November 2011, abgerufen am 16. August 2019).
  3. a b c Verordnung (EU) Nr. 168/2013 Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2013 über die Genehmigung und Marktüberwachung von zwei- oder dreirädrigen und vierrädrigen Fahrzeugen. Veröffentlicht am 2. März 2013 im Amtsblatt der Europäischen Union, L 60/52. (Verordnung (EU) Nr. 168/2013 in der konsolidierten Fassung vom 20. Februar 2019, abgerufen am 16. August 2019).
  4. a b c Verordnung (EU) Nr. 167/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Februar 2013 über die Genehmigung und Marktüberwachung von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen Text von Bedeutung für den EWR. Veröffentlicht am 2. März 2013 im Amtsblatt der Europäischen Union, L 60/1. (Verordnung (EU) Nr. 167/2013 in der konsolidierten Fassung vom 2. März 2013, abgerufen am 16. August 2019).
  5. Beschreibung entsprechend Abschnitt 2, Zwei-, drei- und vierrädrige Kraftfahrzeuge, der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der Anlage XXIX (zu § 20 Absatz 3a Satz 4) – EG-Fahrzeugklassen. (Fundstelle: BGBl. 2012 I S. 931)
  6. a b c Ausgenommen von der Verordnung (EU) Nr. 168/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2013 sind jedoch nach Art. 2 Abs. 2 lit. h solche „Fahrräder mit Pedalantrieb mit Trethilfe, die mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung von bis zu 250 W ausgestattet sind, dessen Unterstützung unterbrochen wird, wenn der Fahrer im Treten einhält, und dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und unterbrochen wird, bevor die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 25 km/h erreicht“.
    Nicht ausgenommen sind die sogenannten schnellen Pedelecs bzw. S-Pedelec, die sohin der Fahrzeugklasse L1e unterliegen und damit je nach Ausführung unter die Unterklassen L1e-A oder L1e-B fallen. Vgl. hierzu die Hauptartikel Pedelec und – nur für Deutschland gültig – Fahrrad mit Hilfsmotor.
    (Zusatzhinweis: Nach lit. i ebenfalls von der Verordnung ausgenommen sind „selbstbalancierende Fahrzeuge“.)