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Ełk [ɛwk] (deutsch Lyck) ist eine Mittelstadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Sie ist das Zentrum des Powiat Ełcki.

Ełk
Wappen von Ełk
Ełk (Polen)
Ełk
Ełk
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Ełk
Fläche: 21,07 km²
Geographische Lage: 53° 49′ N, 22° 21′ OKoordinaten: 53° 49′ 0″ N, 22° 21′ 0″ O
Höhe: 147 m n.p.m.
Einwohner: 61.074
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 19-300
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NEL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 16: GrudziądzOlsztyn
MrągowoAugustów
Ogrodniki (–Litauen)
DK 65: (Russland–) Gołdap
OleckoGrajewoBiałystok
Bobrowniki (–Weißrussland)
DW 656: (Giżycko–) StaświnyZelki→Ełk
Schienenweg: Giżycko–Ełk–Białystok;
Czerwonka–Ełk (Güterverkehr bis Orzysz)
Olsztyn–Ełk
Nächster int. Flughafen: Warschau
Danzig
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 21,07 km²
Einwohner: 61.074
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 2899 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2805011
Verwaltung (Stand: 2015)
Stadtpräsident: Tomasz Andrukiewicz[2]
Adresse: ul. Piłsudskiego 4
19-300 Ełk
Webpräsenz: www.elk.pl



LageBearbeiten

Ełk liegt im historischen Ostpreußen, rund 150 km östlich der Stadt Olsztyn (Allenstein) in Masuren am Lyck-See (polnisch Jezioro Ełckie), 136 Meter über dem Meeresspiegel. Die Entfernung zum russischen Kaliningrad (Königsberg) im Nordwesten beträgt etwa 190 Kilometer. Der Ort dehnt sich am Ostufer des Lyck-Sees aus.

OrtsnameBearbeiten

Der deutsche Ortsname Lyck leitet sich aus prußisch „luka“ ab und ist die Bezeichnung für die Gelbe Mummel, eine Teichrose. Die polnische Form Ełk entstand durch Abtrennung aus „we Łku“ und weist ebenfalls auf Sumpf- und Wasserpflanzen.

StadtgliederungBearbeiten

Die Stadt (Miasto) Ełk gliedert sich in 13 Stadtteile und Siedlungen (polnisch Dzielnice i osiedla Ełku):

GeschichteBearbeiten

 
Lage der Stadt am Lyck-See
 
Lyck vor 1900
 
25-Pfennig-Notgeldschein von 1920 mit der Stadtansicht von Lyck

Lyck liegt im westlichen Teil des prußischen Stammesgebietes Sudauen, das 1283 durch den Deutschen Orden erobert wurde. Der Ort wurde erstmals 1343 als Luk urkundlich erwähnt. Hier siedelten vor allem Fischer, die sich durch Fischfang aus See und Fluss ernährten. Das Schloss auf der Insel des Lycker Sees wurde um 1390 durch den Komtur zu Balga angelegt, später umgebaut und erweitert.

1425 erhielt das Fischerdorf die Handfeste durch den Hochmeister Paul von Rusdorf (Dorfprivileg). Nach dessen Tod wurde die Urkunde 1445 in Rastenburg bestätigt. Während des Preußischen Städtekriegs brannten um 1454 polnische Soldaten den Ort nieder. 1497 verweigerte Hochmeister Friedrich von Meißen dem polnischen König den Huldigungseid, er ließ die Burg Lyck wieder aufbauen und stark befestigen, um gegen erneute polnische Angriffe gewappnet zu sein. 1536 errichtete der aus Krakau stammende Pfarrer Maletius auf seinem von Herzog Albrecht verliehenen Gut eine Druckerei und ließ etliche polnische Bücher drucken. Das war nach Marienburg und Königsberg die dritte Druckerei im gesamten Preußenland. Die Verleihung des Stadtrechtes erfolgte 1669 durch den Großen Kurfürsten.

Mit dem Gymnasium verfügte die Stadt über eine höhere Lehranstalt. Deren Anfänge gingen auf eine 1588 von Markgraf Georg Friedrich von Ansbach für die Polen gestiftete Provinzial-Schule zurück, die 1599 zur Fürstenschule erhoben worden war. 1812 wurde diese Lehranstalt zum Königlichen Gymnasium Lyck.[3]

1815 kam der Begriff Masuren (Mazury) auf. Lyck empfand sich – nicht nur wegen seiner Druckerei und seines Gymnasiums, sondern besonders wegen seiner bedeutenden Persönlichkeiten – als geistiges Zentrum der damaligen Region und bezeichnete sich deshalb als „Hauptstadt Masurens“.[4] Mehr als 100 Jahre (1818–1945) war Lyck Kreisstadt des gleichnamigen Kreises Lyck im Regierungsbezirk Allenstein. Es verfügte über Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht und war Sitz des Hauptzoll- und Finanzamts sowie einer Oberförsterei. Zwischen 1868 und 1885 wurden die Ostpreußische Südbahn sowie Bahnverbindungen nach Insterburg und Johannisburg angelegt, die dem Ort einen enormen wirtschaftlichen Schub gaben.[5] Maschinenfabriken, Holzschneidemühlen, Ziegeleien, Brauereien und ansehnliche Gärtnereien entstanden. Insbesondere der Handel mit Russland war bedeutend. 1908 wurde das Königliche Lehrerseminar fertiggestellt. 1915 folgte die Bahnverbindung nach Sensburg.

Das Corps Masovia feierte 1881 zum ersten Mal ein Stiftungsfest in Lyck. Die Lycker Zeitung Masovia. Publikationsorgan für den Landesstrich Masuren erschien am 14. Juni 1881 in breitem Überdruck mit den Farben blau-weiß-rot und brachte ein Begrüßungsgedicht und einen Artikel über die Corpsgeschichte.[6] Die gleiche Resonanz fand 1896 das 66. Stiftungsfest. 120 Jahre später wurde wieder ein Stiftungsfest in Ełk gefeiert.

Nach dem Friedensvertrag von Versailles hatte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Lyck gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen abzustimmen. In Lyck stimmten 8340 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfiel keine Stimme.[7] In der Ostpreußischen Operation (1945) besetzte die Rote Armee die Region. Bald darauf wurde Lyck mit dem südlichen Teil Ostpreußens unter die Verwaltung der Volksrepublik Polen gestellt. Die deutsche Stadt Lyck erhielt den polnischen Ortsnamen Ełk. Soweit die Einwohner nicht geflüchtet waren, wurden sie 1945 größtenteils vertrieben oder später ausgesiedelt. Die Stadt ist seit 1992 Sitz des Bistums Ełk der römisch-katholischen Kirche Polens.

ReligionenBearbeiten

EvangelischBearbeiten

KirchengebäudeBearbeiten

 
Die frühere evangelische Pfarrkirche, heute römisch-katholische Herz-Jesu-Kirche

Eine erste Kirche in Lyck wurde 1550 gebaut,[8] sie brannte 1651 ebenso wie ihr Nachfolgebau 1656 ab. Ein neues Kirchengebäude von 1688 wurde 1837 wegen Baufälligkeit abgetragen. 1850 entstand eine neugotische – noch von der Schinkel-Schule geprägte – Backsteinkirche. Sie fiel dem russischen Angriff im Ersten Weltkrieg zum Opfer. Unter Verwendung von Mauerresten der vorigen Kirche wurde 1920 bis 1925 ein neues Bauwerk errichtet,[9] mit deutlichen Anklängen an die Ordensarchitektur.

Das Gotteshaus, das gut durch den Zweiten Weltkrieg kam, wurde 1959 gründlich renoviert. Seit 1946 wurden hier katholische Gottesdienste gefeiert und das Gebäude der veränderten liturgischen Nutzung angepasst. Heute ist es eine Pfarrkirche der römisch-katholischen Kirche in Polen und trägt den Namen Kościół Najświętszego Serca Jezusewego (Kirche Allerheiligstes Herz Jesu / Herz-Jesu-Kirche).

KirchengemeindeBearbeiten

Schon in den 1530er Jahren war an der Pfarrkirche lutherische Geistliche tätig.[10] In der Anfangszeit wurde die Predigt in polnischer Sprache gehalten, nach 1815 wurde erst in deutscher, danach in masurischer Sprache gepredigt. 1925 zählte die Gemeinde 17.000 Gemeindeglieder.[11] Das Kirchspiel gehörte zum Kirchenkreis Lyck in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union.

Flucht und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung brachten das Leben der evangelischen Gemeinde zu Erliegen. Nur allmählich sammelte sich hier wieder eine evangelische Gemeinde, die jedoch bisher kein eigenes Gotteshaus hat, sondern die Kirche der Baptistengemeinde am früheren Steinweg mitbenutzt. Die Kirchengemeinde ist eine Filialgemeinde der Pfarrei in Pisz (Johannisburg) in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Kirchenkreis LyckBearbeiten

Bis 1945 war Lyck das Zentrum des gleichnamigen evangelischen Kirchenkreises in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. Ihm waren elf Pfarreien zugeordnet:[11]

Römisch-katholischBearbeiten

KirchengebäudeBearbeiten

 
St.-Adalbert-Kathedrale (Katedra św. Wojciecha)

1853 wurde in Lyck die erste katholische Kirche gebaut.[12] Sie wurde dem Hl. Adalbert geweiht. Zu Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein größeres Kirchengebäude erforderlich, und so entstand 1893 bis 1895 die heutige, in neugotischem Stil errichtete Kirche. Sie wurde 1903 geweiht und war bis 1945 Pfarrkirche einer weitläufigen Pfarrei. Seit 1992 ist das oftmals renovierte Gotteshaus die Kathedrale des Bistums Ełk der Römisch-katholischen Kirche in Polen und trägt den früheren Namen in polnischer Sprachform Katedra św. Wojciecha (St.-Adalbert-Kathedrale). Sie ist das älteste Gotteshaus der heute elf katholischen Kirchen in der Stadt Ełk.

KirchengemeindeBearbeiten

Erst in den Jahren um 1800 gab es einige – wenige – Katholiken in der Stadt Lyck. 1845 zählte die gesamte Pfarrei etwa 100 Kirchenglieder. Doch stieg die Zahl im 19. Jahrhundert stark an. Bis 1945 war die Pfarrgemeinde[13] in das Dekanat Masuren II (Sitz: Pisz (Johannisburg)) im Bistum Ermland eingegliedert.

Nach 1945 erfolgte ein starker Zuzug katholischer Neubürger. Es entstanden bis in die 1990er Jahre hinein immer neue Pfarrgemeinden. Die Parafia św. Wojciecha gehört zum Dekanat Ełk – Matki Bożej Fatimskiej im Bistum Ełk der Römisch-katholischen Kirche in Polen.

Dekanate EłkBearbeiten

In der Stadt Ełk haben heute drei römisch-katholische Dekanate ihren Sitz. Zugeordnet sind ihnen 23 Pfarrgemeinden:

  • Dekanat Miłosierdzia Bożego (Barmherzigkeit Gottes):

BaptistengemeindeBearbeiten

 
Baptistenkirche

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Lyck eine immer größer werdende Baptistengemeinde, die von 1905 bis 1908 eine Kirche in neugotischem Stil ohne Turm errichtete. Sie ist heute auch Gotteshaus der evangelischen Kirchengemeinde in Ełk.

VerkehrBearbeiten

In Ełk zweigt von der Bahnstrecke Głomno–Białystok die Bahnstrecke Olsztyn–Ełk ab. Dies sind heute die einzigen Strecken, die noch regulär bedient werden. Die Bahnstrecke Ełk–Tschernjachowsk wird nur noch ein Stück im Güterverkehr betrieben, die Bahnstrecke Czerwonka–Ełk ebenso. Auf der Ełcka Kolej Wąskotorowa wird Touristenverkehr betrieben.

EinwohnerzahlenBearbeiten

Jahr Ein-
wohner
Anmerkungen
1499 00600[14]
1600 00800[15]
1782 02.000 ohne die Garnison (zwei Schwadronen Bosniaken)[16]
1831 02.945 meistens Deutsche[17]
1875 05.912[18]
1880 06.846[18]
1890 09.981 davon 361 Katholiken und 224 Juden (1.300 Polen)[18]
1900 11.386 mit der Garnison (ein Infanterie-Regiment und ein Dragoner-Regiment),
davon 534 Katholiken und 189 Juden[19]
1925 15.159 davon 14.247 Protestanten, 589 Katholiken, 21 andere Christen und 187 Juden[18]
1933 15.512 davon 14.620 Protestanten, 628 Katholiken, 17 andere Christen und 137 Juden[18]
1939 16.243 davon 14.836 Protestanten, 778 Katholiken, 211 andere Christen und 16 Juden[18]
2011 59.274[20]

Ordensburg LyckBearbeiten

 
Ruine der Ordensburg

Auf der Schlossinsel im Jezioro Ełckie (Lycksee) blieben Teile der Burg des Deutschen Ordens aus dem 15./16. Jahrhundert erhalten. Nach Zerstörungen und Umbauten dienten die Gebäude zuletzt bis 1970 als Gefängnis und sind in ruinösem Zustand erhalten. Nach Verkauf an einen privaten Investor sollen sie zu einer Hotelanlage hergerichtet werden.[21]

SehenswertesBearbeiten

  • Adalbertskathedrale (polnisch Katedra św. Wojciecha), neugotischer Backsteinbau, errichtet 1893 bis 1903, seit 1992 Bischofskirche der Diözese Elk
  • Kirche des Heiligsten Herzens Jesu, erbaut von 1847 bis 1850 im neugotischen Stil, nach Zerstörung im Ersten Weltkrieg von 1922 bis 1925 wiederaufgebaut, ehemals evangelisch, seit 1945 katholisch
  • Die Kirche der Baptisten wurde von 1905 bis 1908 im neugotischen Stil erbaut
  • Das Rathaus der Stadt wurde 1912 im neubarocken Stil errichtet
  • Reste der Ordensburg Lyck auf der Schlossinsel im Lycker See
  • Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert
  • Wasserturm (Ełk), Museum
  • Lycker Kleinbahn, Siegfried Lenz setzte ihr ein literarisches Denkmal.

GedenkstättenBearbeiten

Bei Bartosze (Bartossen) hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Deutsche Kriegsgräberstätte Bartossen (Bartosze) für fast 14.000 deutsche Kriegstote (Zahl von 2011) angelegt.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Ełk unterhält seit dem 17. Juni 1955 eine Städtepartnerschaft mit Hagen in Westfalen. Dort findet alljährlich das bundesweite „Lycker Treffen“ der Kreisgemeinschaft der Vertriebenen der Stadt und des Kreises Lyck statt. Eine weitere Städtepartnerschaft mit der Stadt Nettetal am Niederrhein besteht seit 1998.

PersönlichkeitenBearbeiten

Eine bekannte Lycker Persönlichkeit ist der 2014 verstorbene Schriftsteller Siegfried Lenz, der 1926 in Lyck geboren wurde. Mit seiner Kurzgeschichtensammlung So zärtlich war Suleyken hat er dem Umland ein literarisches Denkmal gesetzt. Als Lucknow ist Lyck Zentrum der Handlung in seinem Roman Heimatmuseum, in dem Lenz sich mit dem die masurische Region schädigenden und schließlich zerstörenden Nationalismus, aber auch mit der Politik der Vertriebenenverbände nach 1945 auseinandersetzt. 2011 erhielt Lenz für sein Engagement für ein friedliches Zusammenleben zwischen Deutschen und Polen die Ehrenbürgerwürde der Stadt.[22]

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Nach Geburtsjahr geordnet

Mit der Stadt verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

  • Johannes Maletius (1482–1567), Drucker, Übersetzer und Theologe, in Lyck gestorben
  • Hieronymus Maletius (1525/26–1583/84), Drucker, Übersetzer und Theologe, in Lyck gestorben
  • Frieda Jung (1865–1929), Dichterin, Berufs-Ausbildung im Lycker Kindergärtnerinnen-Seminar, Kindergärtnerin in Lyck

EhrenbürgerBearbeiten

 
Hindenburg-Säule in Lyck

Gmina EłkBearbeiten

Die Landgemeinde (polnisch Gmina wiejska) Ełk umschließt das gesamte Stadtgebiet. Ihr Amtssitz liegt in der Stadt Ełk, obwohl diese selbst nicht zur Landgemeinde gehört. Auf einer Fläche von 378,61 km² – was 34,05 % der Fläche des gesamten Powiat Ełcki ausmacht – leben aktuell 11.324 Einwohner, die sich auf 84 Ortschaften – darunter 58 Schulzenämter (polnisch sołectwa) – verteilen.

LiteraturBearbeiten

  • Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Erster Theil, welcher die Topographie von Ost-Preussen enthält. Königsberg/Leipzig 1785, S. 39, Nr. 2.
  • August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde. Königsberg 1835, S. 454–455, Nr. 65.
  • Max Toeppen: Ueber preussische Lischken, Flecken und Städte. Ein Beitrag zur Geschichte der Gemeindeverfassungen in Preußen. In: Altpreußische Monatsschrift. Band 4, Königsberg 1867, S. 621–646 (insbesondere S. 636–638).
  • Max Toeppen: Geschichte Masurens – Ein Beitrag zur preußischen Landes- und Kulturgeschichte. 1870 (540 Seiten); Nachdruck 1979, S. 108–109.
  • Max Meyhöfer: Lyck. In: Handbuch der historischen Stätten, Ost- und Westpreußen. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 127–128.
  • Stadt Lyck (Hrsg.): Festschrift zur Feier des 500jährigen Bestehens von Lyck. Lyck 1925.
  • August Ambrassat: Die Provinz Ostpreußen. Ein Handbuch der Heimatkunde. 1912; Nachdruck Weidlich, Frankfurt am Main 1978, S. 440 ff.
  • Paul Brock: Überragt vom Turm der Kirche. Lyck, die Hauptstadt Masurens, wurde vor 555 Jahren gegründet. Ostpreußenblatt, 30. August 1980, Folge 35, S. 11 (Online, PDF (PDF) ).
  • Rozalia Przybytek: Hydronymia Europaea. Ortsnamen baltischer Herkunft im südlichen Teil Ostpreußens. Stuttgart 1993, S. 55 f.
  • Nachrichten über das Lycker Gymnasium vom Jahre 1824 bis 1835 incl. In: Preußische Provinzialblätter. Band 15, Königsberg 1836, S. 486–493 (Online, Google).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ełk – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Ełk – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. Website der Stadt (BIP), Kierownictwo Urzędu, abgerufen am 21. Januar 2015
  3. L. Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 65–66 (online).
  4. Lyck als Bildungshauptstadt Masurens (ostpreussen.net) (Memento des Originals vom 20. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.angerburg.de
  5. Übereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und Rußland wegen Herstellung einer Eisenbahn von Lyck nach Brest-Litewsk. 1871 (Wikisource)
  6. Rüdiger Döhler (Hrsg.): Corps Masovia. Die 175jährige Geschichte von Königsbergs ältester und Potsdams erster Korporation im 21. Jahrhundert. München 2005, ISBN 3-00-016108-2, S. 147 f.
  7. Herbert Marzian, Csaba Kenez: Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 85
  8. Herz-Jesu-Kirche
  9. Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band 2: Bilder ostpreussischer Kirchen. Göttingen 1968, S. 124, Abb. 577–579
  10. Friedwald Moeller: Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945. Hamburg 1968, S. 89–90.
  11. a b Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band 3: Dokumente. Göttingen 1968, S. 493–494
  12. St.-Adalbert-Kirche
  13. Parafia św. Wojciecha Ełk
  14. castlesofpoland.com (polnisch)
  15. wspolczesna.pl (polnisch)
  16. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen, Teil I: Topographie von Ost-Preussen. Marienwerder 1785, S. 39, Nr. 2 (online).
  17. August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde. Königsberg 1835, S. 454–455, Nr. 65 (online).
  18. a b c d e f Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Provinz Ostpreußen, Kreis Lyck. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  19. Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 12. Leipzig/Wien 1908, S. 893.
  20. stat.gov.pl (polnisch)
  21. pl:Zamek w Ełku
  22. Siegfried Lenz wird Ehrenbürger in Polen. RP Online vom 27. September 2011; abgerufen am 30. September 2011
  23. Jochen Gosepath: Flatau, Theodor Simon. In: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 223.