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Duruelo de la Sierra

Gemeinde in Spanien
Gemeinde Duruelo de la Sierra
Duruelo de la Sierra – Mirador de Castroviejo
Duruelo de la Sierra – Mirador de Castroviejo
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Duruelo de la Sierra
Duruelo de la Sierra (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: KastilienleonKastilien und León Kastilien und León
Provinz: Soria
Comarca: Pinares (Comarca)
Koordinaten 41° 57′ N, 2° 56′ WKoordinaten: 41° 57′ N, 2° 56′ W
Höhe: 1200 msnm
Fläche: 44,84 km²
Einwohner: 1.111 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24,78 Einw./km²
Postleitzahl: 42158
Gemeindenummer (INE): 42078 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Duruelo de la Sierra

Duruelo de la Sierra ist ein Ort und gleichzeitig das Zentrum einer zur bevölkerungsarmen Serranía Celtibérica gehörenden Gemeinde (municipio) mit 1.111 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) in der spanischen Provinz Soria in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Die Gemeinde gehört zum Bistum Osma-Soria.

LageBearbeiten

Der Ort Duruelo de la Sierra liegt ca. 10 km südwestlich des 2228 m hohen Pico de Urbión am Oberlauf des Duero in der kargen Berglandschaft im äußersten Nordwesten der Provinz Soria nahe den Grenzen zur Provinz Burgos und zur Region La Rioja in einer Höhe von ca. 1200 m. Die Provinzhauptstadt Soria befindet sich etwa 55 km (Fahrtstrecke) südöstlich. Das Klima ist rau, manchmal auch gemäßigt bis warm; Regen (ca. 625 mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.[2]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1857 1900 1950 2000 2018
Einwohner 551 530 1.199 1.452 1.111[3]

Duruelo de la Sierra ist einer von nur wenigen Bergorten der Provinz Soria mit wachsender bzw. annähernd gleichbleibender Einwohnerzahl.

WirtschaftBearbeiten

Duruelo de la Sierra liegt an der ehemaligen und auch heute noch genutzten Straße zwischen Soria und Burgos. Über die sonst übliche Selbstversorgungswirtschaft hinaus kamen folglich auch Waren und Gedanken in die Kleinstadt, in der sich Händler, Handwerker und Dienstleister niederließen. Heute spielt auch der Sommertourismus eine nicht unbedeutende Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde.

GeschichteBearbeiten

In der Region finden sich bronzezeitliche sowie keltiberische Spuren. Römer, Westgoten und Mauren haben dagegen keine archäologisch verwertbaren Spuren hinterlassen. Um das Jahr 900 wurde die nur dünn besiedelte und hauptsächlich von Wanderhirten aufgesuchte Gegend von den Christen zurückerobert (reconquista). Danach besiedelten Zuwanderer aus dem Norden aber auch aus dem Süden (Mozaraber) der Iberischen Halbinsel die Region.[4]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die Iglesia de San Miguel Arcángel ist dem Erzengel Michael geweiht; es ist ein einschiffiger Bau mit Resten einer Vorgängerkirche und einem auf der Südseite befindlichen Glockenturm (campanario); der Haupteingang befindet sich ebenfalls auf der Südseite. Bei Ausgrabungsarbeiten wurden im Umfeld der Kirche mehrere Sarkophage und in den Fels gehauene Steinkistengräber aus der Zeit des 9. bis 12. Jahrhunderts entdeckt.[5]
Umgebung
  • Hauptziel von Ausflügen und Wanderungen in der Umgebung ist die etwa 8 km nördlich des Ortes gelegene Felslandschaft von Castroviejo.[6][7]
  • In der nahegelegenen Felshöhle der Cueva Serena befindet sich ein kleiner aber beständiger Wasserfall (cascada).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Duruelo de la Sierra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Duruelo de la Sierra/Covaleda – Klimatabellen
  3. Duruelo de la Sierra – Bevölkerungsentwicklung
  4. Duruelo de la Sierra – Geschichte
  5. Duruelo de la Sierra – Kirche
  6. Duruelo de la Sierra – Felslandschaft von Castroviejo
  7. Duruelo de la Sierra – Felslandschaft von Castroviejo