Duell mit dem Teufel

Film von Jack Arnold (1955)

Duell mit dem Teufel (englisch: The Man from Bitter Ridge) ist ein US-amerikanischer Western von Jack Arnold aus dem Jahr 1955, der auf dem Roman Justice Comes to Tomahawk von William MacLeod Raine basiert. Der Film startete am 30. Dezember 1955 in den deutschen Kinos.

Film
Deutscher TitelDuell mit dem Teufel
OriginaltitelThe Man from Bitter Ridge
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1955
Länge76 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieJack Arnold
DrehbuchLawrence Roman
ProduktionHoward Pine
MusikIrving Gertz, Wiliam Lava, Henry Mancini
KameraRussell Metty
SchnittMilton Carruth
Besetzung
Synchronisation

InhaltBearbeiten

Die Postkutsche der R&H Linie nach Tomahawk wird regelmäßig überfallen. Auch dieses Mal wird die Kutsche verfolgt und durch eine Explosion gestoppt und einer der Insassen wird von den Banditen erschossen. Auf der Flucht vor den Ordnungshütern bleibt einer der Banditen aufgrund seines lahmenden Pferdes zurück. Er trifft auf einen einsamen Reiter, Jeff Carr dem er den Revolver abnimmt und das Pferd tauscht, um weiter zu flüchten.

Jeff wird von den kurz darauf eintreffenden Ordnungshütern für den Banditen gehalten und verhaftet. In der Stadt kann Jeff nicht nur seine Unschuld beweisen, sondern darlegen, dass er der Neffe des Besitzers der Postkutschenlinie ist und zur Aufklärung der Überfälle beitragen soll. Er erfährt vom Zwist der Stadtbewohner mit den Schafzüchtern die vor der Stadt in einer Siedlung leben und der kommenden Sheriffwahl. Hier möchte sich Ranse Jackman, der älteste von drei Brüdern zum Ordnungshüter der Stadt wählen lassen.

In einer abgelegenen Straße wird Jeff von Clem Jackman überfallen. Nur durch das energische Eingreifen der Schafzüchterin Holly Kenton entkommt Carr unverletzt. Als die restlichen Schafszüchter auf der Suche nach Holly in die Stadt reiten, kommt es zum hitzigen Wortgefecht zwischen Ranse und Alec Black. Der Anführer der Schafzüchter wirft Ranse vor ihnen die Schuld an den Überfällen in die Schuhe zu schieben. Anhand Jeffs Beschreibung kann der Sheriff den Banditen der sein Pferd und Revolver geraubt hat als Shep Bascom, einem Mitarbeiter von Jackman identifizieren. Zudem entdeckt Jeff dass Tom Roberts, der Leiter des Postkutschenbüros mit den Jackmans gut befreundet ist. Er unterstellt ihm, geheime Informationen über Werttransporte an die Brüder weitergegeben zu haben und entlässt Roberts.

Jeff verlässt die Stadt um gemeinsam mit Alec Black die Unschuld der Schafzüchter zu beweisen. Nach anfänglichem Zweifel reitet Alec mit Jeff zur Hütte Bascoms. Dort entdeckt Jeff sofort sein gestohlenes Pferd. Als die beiden Männer Bascom überzeugen wollen gegen Jackman auszusagen, werden sie von Linc Jackman und Wolf Landers überfallen. Im Verlauf der Schießerei wird Bascom angeschossen und Linc von Jeff getötet. Alec und Jeff bringen den verletzten Bascom in die Siedlung der Schafzüchter.

Als Ranse durch Landers vom Tode seines jüngeren Bruders erfährt, trommelt er seine Leute zusammen und schickt sie unter der Führung Clems los, Jeff und Bascom zu töten. Die Bande überfällt die Siedlung und verwüstet sie mit Dynamits. Die Schafzüchter können die Angreifer aber letztlich abwehren. Jeff bringt Bascom am nächsten Tag mit einer Kutsche aus der Siedlung. Ein Angriff von Jackmans Männern wird von den Schafzüchtern abgewehrt. Jeff und die Schafzüchter tauchen kurz vor der Sheriffs Wahl in der Stadt auf. Bevor Bascom vor den versammelten Bürgern gegen Ranse aussagen kann, wird er von Clem erschossen.

Es kommt zu einem heftigen Schusswechsel der verfeindeten Lager. In deren Verlauf wird der fliehende Ranse von Alec und Clem von Jeff erschossen. Die in Ihrer Zuneigung zwischen Jeff und Alec schwankende Holly entscheidet sich für Jeff.

KritikBearbeiten

Cinema betitelte den Film als „kleinen Krimi in Westernausrüstung“.[1]

SynchronisationBearbeiten

Die deutsche Synchronbearbeitung entstand nach den Büchern und unter der Regie von Bruno Hartwich in den Ateliers der Berliner Synchron GmbH in Berlin.[2]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Jeff Carr Lex Barker Gert Günther Hoffmann
Holly Kenton Mara Corday Marion Degler
Alec Black Stephen McNally Curt Ackermann
Ranse Jackman John Dehner Friedrich Joloff
Sheriff Walter Dunham Trevor Bardette Paul Wagner
Clem Jackman Myron Healey Heinz Lausch

VeröffentlichungenBearbeiten

Der Film ist seit 2012 als DVD und seit 2016 als Blu-ray erhältlich.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Filmkritik auf Cinema.de, abgerufen 25. August 2019
  2. Duell mit dem Teufel in der Syncrondatei, abgerufen 25. August 2019
  3. Filmkritik auf Die Nacht der lebenden Texte, abgerufen 25. August 2019/