Hauptmenü öffnen

Dreiband-Europameisterschaft

seit 1932 ausgetragen
Dreiband-Europameisterschaft
Billard Picto 2-white.svg
Billard Picto 1-black.svg
Turnierdaten
Turnierart: Main Tour
Turnierformat: Round-Robin / Knock-out
Verband/Ausrichter: CEB
Turnierdetails
Austragungsort: verschiedene
Spielzeit: seit 1932
Aktueller Titelträger: ItalienItalien Marco Zanetti
Rekorde
Meisten Siege: 23

BelgienBelgien Raymond Ceulemans

Bester GD: 2,500
ItalienItalien Marco Zanetti 2013, Brandenburg an der
Havel DeutschlandDeutschland
Bester ED: 5,625
NiederlandeNiederlande Dick Jaspers 2008, Florange FrankreichFrankreich
Höchstserie (HS): 28
BelgienBelgien Frédéric Caudron 2013, Brandenburg an der Havel DeutschlandDeutschland
Spielstätte(n) auf der Karte
Aufgrund der Menge der Austragungsorte
werden diese hier nicht dargestellt.
Sie können aber über die Links
rechts oben abgerufen werden.

Die Dreiband-Europameisterschaft wird seit 1932 in der Karambolagevariante Dreiband ausgetragen. In der Regel findet sie einmal jährlich statt. Ausgerichtet wird sie vom europäischen Karambolagebillard-Verband CEB (Confédération Européenne de Billard).

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden Europameisterschaften nur in den Disziplinen Cadre 45/2, Cadre 45/1 und Dreiband ausgetragen, und das auch eher unregelmäßig. Erst nach dem Krieg (1947) wurde ein regelmäßiger, jährlicher Turnus eingeführt. Eine Ausnahme bildete die Saison 1995/96. Dies hatte mit den Verbandsstreitigkeiten zwischen dem Weltverband Union Mondiale de Billard (UMB) und der Billiards Worldcup Association (BWA) zu tun. Es führte auch dazu, dass die bei der BWA unter Vertrag stehenden Spieler in den Jahren von 1993 bis 1997 nicht an der EM teilnehmen durften.

In der Saison 1956/57 hatte es schon einmal zwei Verbände gegeben. Der Streit um die Sport- und Führungspolitik innerhalb der Union Internationale des Fédérations d’Amateurs de Billard (UIFAB) gipfelte in der Neugründung des konkurrierenden Verbandes Fédération Internationale de Billard (FIB) und den Doppel-Europameisterschaften in den Disziplinen Freien Partie, Cadre 71/2 und Dreiband 1957. Im folgenden Jahr waren die Streitigkeiten beigelegt und die UIFAB war wieder alleiniger Europaverband. Ausdruck wurde dieser Fusion durch die Neugründung bzw. Umbenennung in Confédération Européenne de Billard (CEB) am 12. Juli 1958 verliehen.

ModusBearbeiten

Gespielt wurde von 1932 bis 1958 und von 1985 bis 1987 auf eine Distanz von 50 Points und von 1960 bis 1984 bis 60 Points. Ab 1988 wurde das Turnier im Satzsystem bis 15 Points (drei Gewinnsätze) ausgespielt. Ab 2012 wird in der Vorrunde bis 30 Points und ab dem Achtelfinale bis 40 Points gespielt.

Ab der Saison 2012/13 werden die Europameisterschaften in einem Mammutturnier mit allen Disziplinen alle zwei Jahre in Brandenburg an der Havel ausgetragen.

Preisgelder und RanglistenpunkteBearbeiten

[1] Preisgeld () Ranglisten-
punkte
Sieger 6.000 80
Finalist 3.500 54
Halbfinalisten 2.000 38
5. – 8. 1.000 26
9. – 16. 600 16
17. – 32. 400 8
P-Quali 4
Insgesamt 28.700
(Stand: 7. Februar 2013)

RekordeBearbeiten

 
Raymond Ceulemans bei der WM 1985 in Amersfoort

Rekordsieger ist der Belgier Raymond Ceulemans mit 23 Titeln, aktueller Titelträger ist Torbjörn Blomdahl aus Schweden.

Europarekorde können auch bei Weltmeisterschaften, Weltcupturnieren, Mehrkampfturnieren und Teamwettbewerben aufgestellt werden.

Der beste GD eines Spielers bei einer EM wurde von Marco Zanetti 2013 mit 2,500 erzielt. Der offizielle Europarekord steht bei 2,777, aufgestellt von Daniel Sánchez beim Dreiband-Weltcup 2017 im ägyptischen Luxor.

Die beste Partie bis 40 Points (40 in 8 Aufnahmen = 5,000) spielte Dick Jaspers 2012 in Istanbul. Bis 50 Points spielte Torbjörn Blomdahl 1985 bei der Team-EM in Kopenhagen und Raymond Ceulemans 1986 bei der WM in Las Vegas 2,631 ED. Bis 60 Points spielte Raymond Ceulemans bei der EM 1972 in Dortmund 2,857 ED. Im Satzsystem ist die Bestleistung 5,625 ED, gespielt von Dick Jaspers 2008 in Florange.

Den offiziellen Europarekord für den besten Einzeldurchschnitt hält Dick Jaspers. Aufgestellt in der Deutschen Billard Bundesliga. Am 22. Januar 2018 erzielte er 40 Punkte in 10 Aufnahmen, also 10,00, für seinen Bundesligaverein 1. BC Magdeburg 1950.

Offiziell werden heute keine prolongierten Höchstserien mehr geführt, weil Sätze nur bis 15 Points gespielt werden. Trotzdem sollte erwähnt werden, dass Dick Jaspers in Florange einen Satz mit 13 Points beendete, den nächsten Satz in einer Aufnahme ausstieß und den folgenden Satz mit 6 begann. Das wäre eine prolongierte Serie von 34 Points.[2] Das gab es in der langen Billardgeschichte in offiziellen Turnieren noch nie. Den offiziellen Europarekord hält Frédéric Caudron aus Belgien mit 28 Punkten, aufgestellt bei der Dreiband-EM 2013 in Brandenburg an der Havel.

TurnierrekordentwicklungBearbeiten

Beim Satzsystem wird der beste Einzeldurchschnitt (ED) nur im Spiel auf 3 Gewinnsätze gewertet, ohne Satzsystem auf mindestens 40 Punkte.

Generaldurchschnitt (GD)
GD Name Jahr
0,717 Niederlande  Henk Robijns 1932
0,804 Frankreich  Alfred Lagache 1939
0,827 Frankreich  Roger Hanoun 1948
0,890 Frankreich  Alfred Lagache 1949
0,895 Belgien  René Vingerhoedt 1951
1,023 Belgien  René Vingerhoedt 1952
1,190 Belgien  René Vingerhoedt 1954
1,238 Belgien  Raymond Ceulemans 1963
1,420 Belgien  Raymond Ceulemans 1965
1,538 Belgien  Raymond Ceulemans 1969
1,621 Belgien  Raymond Ceulemans 1971
1,808 Belgien  Raymond Ceulemans 1991
2,314 Belgien  Frédéric Caudron 2001
2,376 Schweden  Torbjörn Blomdahl 2003
2,500 Italien  Marco Zanetti 2013
Einzeldurchschnitt (ED)
BED Name Jahr
0,925 Niederlande  Henk Robijns 1932
Frankreich  Jacques Davin 1935
1,041 Frankreich  Alfred Lagache 1939
1,111 Frankreich  Alfred Lagache 1947
1,219 Frankreich  Roger Hanoun 1948
Frankreich  Alfred Lagache 1949
1,428 Belgien  René Vingerhoedt 1952
Belgien  René Vingerhoedt 1953
1,515 Belgien  René Vingerhoedt 1954
1,724 Belgien  René Vingerhoedt 1958
1,764 Belgien  Raymond Ceulemans 1964
1,818 Belgien  Raymond Ceulemans 1965
2,068 Belgien  Raymond Ceulemans 1965
2,222 Belgien  Raymond Ceulemans 1969
2,400 Osterreich  Johann Scherz 1971
2,875 Belgien  Raymond Ceulemans 1972
3,000 Turkei Tayfun Taşdemir 2002
3,461 Schweden  Torbjörn Blomdahl 2003
Belgien  Frédéric Caudron 2003
5,625 Niederlande  Dick Jaspers 2008
Höchstserie (HS)
HS Name Jahr
08 Deutschland  Otto Unshelm 1932
09 Belgien  René Vingerhoedt 1939
12 Frankreich  Alfred Lagache 1948
15 Niederlande  Herman Popeijus 1955
Niederlande  Henny de Ruijter 1960
17 Belgien  Raymond Ceulemans 1964
20 Belgien  Raymond Ceulemans 1973
23 Griechenland  Nikos Polychronopoulos 2012
28 Belgien  Frédéric Caudron 2013

Medaillenspiegel und teilnehmende NationenBearbeiten

Platz Nation Gold Silber Bronze Gesamt
1. Belgien  Belgien 37 18 27 82
2. Schweden  Schweden 10 3 5 18
3. Niederlande  Niederlande 9 9 18 36
4. Frankreich  Frankreich 5 8 7 20
5. Spanien  Spanien 4 1 9 14
6. Osterreich  Österreich 2 11 5 18
7. Turkei  Türkei 2 2 5 09
8. Italien  Italien 2 1 4 07
9. Schweiz  Schweiz 1 1 0 02
10. Griechenland  Griechenland 1 0 0 01
11. Deutschland  Deutschland 0 12 5 017
12. Danemark  Dänemark 0 6 5 011
13. Portugal  Portugal 0 1 4 05
Alle bisher teilnehmenden Nationen
Agypten  Ägypten Belgien  Belgien Danemark  Dänemark
Deutschland  Deutschland Frankreich  Frankreich Finnland  Finnland
Griechenland  Griechenland Israel  Israel Italien  Italien
Kroatien  Kroatien Luxemburg  Luxemburg Nordmazedonien  Nordmazedonien
Niederlande  Niederlande Norwegen  Norwegen Osterreich  Österreich
Polen  Polen Portugal  Portugal Russland  Russland
Schweden  Schweden Schweiz  Schweiz Spanien  Spanien
Tschechien  Tschechien Turkei  Türkei Ungarn  Ungarn
Zypern Republik  Zypern

TurnierstatistikBearbeiten

Der GD gibt den Generaldurchschnitt des jeweiligen Spielers während des Turniers an.[3]

Nr. Jahr Ort Sieger GD Platz 2 GD Platz 3 GD
01 1932 Niederlande  Amsterdam Schweiz  Franz Aeberhard 0,659 Niederlande  Henk Robijns 0,717 Spanien Zweite Republik  Claudio Puigvert 0,613
02 1935 Niederlande  Amsterdam Frankreich  Alfred Lagache 0,704 Frankreich  Jaques Davin 0,686 Belgien  Emile Zaman 0,595
03 1939 Frankreich  Angoulême Frankreich  Alfred Lagache 0,804 Niederlande  Arie Bos 0,714 Portugal  Alfredo Ferraz 0,574
04 1947 Belgien  Brüssel Frankreich  Alfred Lagache 0,773 Belgien  René Vingerhoedt 0,756 Spanien 1945  Claudio Puigvert 0,644
05 1948 Spanien 1945  Madrid Spanien 1945  Joaquin Domingo 0,793 Frankreich  Roger Hanoun 0,835 Belgien  René Vingerhoedt 0,718
06 1949 Frankreich  Angoulême Frankreich  Alfred Lagache 0,890 Belgien  René Vingerhoedt 0,733 Frankreich  Marcel Lacroix 0,634
07 1950 Niederlande  Amsterdam Niederlande  Bert Wevers 0,584 Frankreich  Bernard Siguret 0,673 Belgien  Leonard Dessart 0,652
08 1951 Belgien  Antwerpen Belgien  René Vingerhoedt 0,895 Frankreich  Alfred Lagache 0,640 Belgien  Leonard Dessart 0,702
09 1952 Schweiz  Lausanne Belgien  René Vingerhoedt 1,023 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,807 Niederlande  Jan Brockhuizen 0,731
10 1953 Spanien 1945  Madrid Belgien  René Vingerhoedt 1,008 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,796 Spanien 1945  Antonio Ventura 0,680
11 1954 Deutschland Bundesrepublik  Mannheim Belgien  René Vingerhoedt 1,190 Deutschland Bundesrepublik  Walter Lütgehetmann 0,863 Belgien  Pierre Fauconnier 0,877
12 1955 Niederlande  Amsterdam Belgien  René Vingerhoedt 1,017 Niederlande  Herman Popeijus 0,884 Deutschland Bundesrepublik  Walter Lütgehetmann 0,813
13 1956 Deutschland Bundesrepublik  Saarbrücken Belgien  René Vingerhoedt 0,831 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,784 Belgien  Pierre Fauconnier 0,763
14 1957/11 Portugal  Lissabon Frankreich  Bernard Siguret 0,677 Portugal  Jaime Pimenta 0,636 Osterreich  Johann Scherz 0,666
15 1957/21 Belgien  Antwerpen Belgien  René Vingerhoedt 0,800 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,815 Belgien  Raymond Steylaerts 0,638
16 1958 Frankreich  Cannes Osterreich  Johann Scherz 0,902 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,863 Belgien  René Vingerhoedt 0,946
17 1959 Niederlande  Hilversum Belgien  René Vingerhoedt 1,041 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,935 Frankreich  Bernard Siguret 0,854
18 1960 Deutschland Bundesrepublik  Düsseldorf Belgien  René Vingerhoedt 1,105 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,992 Belgien  Laurent Boulanger 0,994
19 1961 Italien  Triest Osterreich  Johann Scherz 1,000 Niederlande  Henny de Ruyter 0,796 Belgien  Raymond Ceulemans 0,928
20 1962 Niederlande  Kaatsheuvel Belgien  Raymond Ceulemans 1,159 Osterreich  Johann Scherz 1,015 Niederlande  Herman Popeijus 0,890
21 1963 Belgien  Brüssel Belgien  Raymond Ceulemans 1,202 Osterreich  Johann Scherz 1,007 Belgien  Raymond Steylaerts 0,952
22 1964 Danemark  Kopenhagen Belgien  Raymond Ceulemans 1,197 Osterreich  Johann Scherz 0,876 Belgien  Raymond Steylaerts 0,843
23 1965 Osterreich  Wien Belgien  Raymond Ceulemans 1,160 Osterreich  Johann Scherz 1,053 Frankreich  Roger Hanoun 0,922
24 1966 Portugal  Lissabon Belgien  Raymond Ceulemans 1,420 Osterreich  Johann Scherz 0,872 Niederlande  Jan Doggen 0,801
25 1967 Frankreich  Angoulême Belgien  Raymond Ceulemans 1,253 Belgien  Fernand van Barel 0,971 Osterreich  Johann Scherz 0,924
26 1968 Spanien 1945  Madrid Belgien  Raymond Ceulemans 1,379 Osterreich  Johann Scherz 1,125 Belgien  Laurent Boulanger 1,150
27 1969 Niederlande  Den Haag Belgien  Raymond Ceulemans 1,538 Belgien  Laurent Boulanger 1,174 Osterreich  Johann Scherz 1,069
28 1970 Belgien  Tournai Belgien  Raymond Ceulemans 1,366 Osterreich  Johann Scherz 1,010 Deutschland Bundesrepublik  August Tiedtke 0,809
29 1971 Belgien  Geel Belgien  Raymond Ceulemans 1,621 Osterreich  Johann Scherz 1,142 Belgien  Laurent Boulanger 1,041
30 1972 Deutschland Bundesrepublik  Dortmund Belgien  Raymond Ceulemans 1,501 Danemark  Peter Thøgersen 0,907 Niederlande  Rini van Bracht 0,961
31 1973 Frankreich  Crosne Belgien  Arnold de Paepe 0,940 Belgien  Ludo Dielis 0,949 Frankreich  Roland Dufetelle 0,869
32 1974 Belgien  Eeklo Belgien  Raymond Ceulemans 1,527 Belgien  Ludo Dielis 1,111 Frankreich  Richard Bitalis 1,019
33 1975 Niederlande  Rotterdam Belgien  Raymond Ceulemans 1,406 Niederlande  Rini van Bracht 0,982 Belgien  Laurent Boulanger 1,274
34 1976 Spanien 1945  Valencia Belgien  Raymond Ceulemans 1,563 Belgien  Ludo Dielis 0,993 Osterreich  Johann Scherz 1,091
35 1977 Schweiz  Lausanne Belgien  Raymond Ceulemans 1,310 Belgien  Ludo Dielis 1,074 Osterreich  Johann Scherz 1,016
36 1978 Danemark  Kopenhagen Belgien  Raymond Ceulemans 1,476 Danemark  Peter Thøgersen 1,071 Belgien  Ludo Dielis 1,060
37 1979 Deutschland Bundesrepublik  Düren Belgien  Raymond Ceulemans 1,369 Osterreich  Johann Scherz 1,059 Frankreich  Egidio Vierat 1,029
38 1980 Schweden  Helsingborg Belgien  Raymond Ceulemans 1,571 Osterreich  Johann Scherz 0,979 Niederlande  Christ van der Smissen 1,113
39 1981 Osterreich  Wien Belgien  Raymond Ceulemans 1,382 Belgien  Raymond Steylaerts 0,808 Niederlande  Piet de Jong 0,773
40 1982 Portugal  Porto Belgien  Raymond Ceulemans 1,365 Osterreich  Johann Scherz 1,125 Belgien  Ludo Dielis 1,184
41 1983 Frankreich  Dünkirchen Belgien  Raymond Ceulemans 1,333 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,104 Frankreich  Egidio Vierat 1,045
42 1984 Belgien  Löwen Niederlande  Rini van Bracht 1,193 Frankreich  Egidio Vierat 0,978 Deutschland Bundesrepublik  Günter Siebert 1,054
43 1985 Niederlande  Amersfoort Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,327 Niederlande  Rini van Bracht 1,080 Belgien  Raymond Ceulemans 1,262
44 1986 Luxemburg  Bad Mondorf Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,218 Spanien  Avelino Rico 1,027 Portugal  Jorge Theriaga 1,084
45 1987 Niederlande  Waalwijk Belgien  Raymond Ceulemans 1,411 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,261 Belgien  Ludo Dielis 1,156
46 1988 Danemark  Vejle Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,506 Belgien  Raymond Ceulemans 1,476 Niederlande  Christ van der Smissen 1,202
47 1989 Deutschland  Viersen Schweden  Lennart Blomdahl 1,099 Frankreich  Richard Bitalis 1,324 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,225
48 1990 Schweden  Norrköping Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,435 Niederlande  Dick Jaspers 1,389 Belgien  Paul Stroobants 1,158
49 1991 Niederlande  Dordrecht Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,772 Niederlande  Dick Jaspers 1,513 Belgien  Raymond Ceulemans 1,808
50 1992 Agypten 1972  Kairo Belgien  Raymond Ceulemans 1,293 Frankreich  Francis Connesson 1,232 Italien  Marco Zanetti 1,135
51 1993 Frankreich  Corbeil-Essonnes Niederlande  Rini van Bracht 1,231 Deutschland  Maximo Aguirre 0,958 Belgien  Paul Stroobants 1,213
52 1994 Danemark  Odense Niederlande  John Tijssens 1,097 Schweiz  Andreas Efler 0,996 Danemark  Dion Nelin 1,231
Nr. Jahr Ort Sieger GD Platz 2 GD Halbfinalisten GD
53 1995 Tschechien  Prag Belgien  Jozef Philipoom 1,203 Danemark  Hans Laursen 1,083 Portugal  Jorge Theriaga 1,151
Niederlande  John Tijssens 1,050
54 1997 Luxemburg  Bad Mondorf Spanien  Daniel Sánchez 1,579 Frankreich  Jean-Christophe Roux 1,311 Danemark  Dion Nelin 1,353
Belgien  Peter de Backer 1,171
55 1998 Frankreich  Aubagne Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,429 Deutschland  Martin Horn 1,378 Niederlande  Dick Jaspers 1,583
Spanien  Daniel Sánchez 1,524
56 1999 Portugal  Porto Turkei  Semih Saygıner 1,571 Danemark  Dion Nelin 1,355 Portugal  Jorge Theriaga 1,333
Niederlande  Dick Jaspers 1,448
57 2000 Spanien  Madrid Spanien  Daniel Sánchez 1,544 Turkei  Semih Saygıner 1,568 Belgien  Eddy Leppens 1,285
Niederlande  Raimond Burgman 1,200
58 2001 Danemark  Odense Schweden  Torbjörn Blomdahl 2,235 Danemark  Tonny Carlsen 1,326 Danemark  Dion Nelin 1,447
Niederlande  Dick Jaspers 1,839
59 2002 Turkei  Izmir Belgien  Frédéric Caudron 1,730 Danemark  Tonny Carlsen 1,497 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,481
Danemark  Jacob Haack Sørensen 1,397
60 2003 Turkei  Göynük Niederlande  Dick Jaspers 1,834 Belgien  Frédéric Caudron 1,864 Italien  Marco Zanetti 1,984
Deutschland  Martin Horn 1,468
61 2004 Turkei  Ölüdeniz Turkei  Murat Naci Çoklu 1,652 Deutschland  Martin Horn 1,358 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,669
Spanien  Daniel Sánchez 1,493
62 2005 Portugal  Porto Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,643 Belgien  Frédéric Caudron 1,333 Niederlande  Dick Jaspers 1,920
Danemark  Brian Knudsen 1,413
63 2006 Turkei  Antalya Belgien  Frédéric Caudron 1,937 Turkei  Semih Saygıner 1,922 Spanien  Daniel Sánchez 1,772
Niederlande  Dick Jaspers 1,698
64 2007 Frankreich  Salon-de-Provence Belgien  Eddy Merckx 1,714 Belgien  Frédéric Caudron 1,962 Spanien  Daniel Sánchez 1,608
Niederlande  Dick Jaspers 1,860
65 2008 Frankreich  Florange Niederlande  Dick Jaspers 2,169 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,557 Italien  Marco Zanetti 1,317
Belgien  Roland Forthomme 1,391
66 2009 Danemark  Odense Spanien  Daniel Sánchez 1,864 Belgien  Frédéric Caudron 1,760 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,529
Turkei  Tayfun Taşdemir 1,388
67 2010 Deutschland  St. Wendel Niederlande  Dick Jaspers 2,168 Belgien  Eddy Merckx 1,581 Italien  Marco Zanetti 2,007
Turkei  Tayfun Taşdemir 1,428
68 2011 Portugal  Porto Niederlande  Dick Jaspers 1,715 Belgien  Eddy Merckx 1,518 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,655
Belgien  Frédéric Caudron 1,631
69 2012 Turkei  Istanbul Griechenland  Filipos Kasidokostas 1,798 Niederlande  Raimond Burgman 1,465 Deutschland  Martin Horn 1,682
Turkei  Murat Naci Çoklu 1,587
70 2013 Deutschland  Brandenburg an der Havel Italien  Marco Zanetti 2,500 Deutschland  Christian Rudolph 1,465 Belgien  Frédéric Caudron 1,869
Niederlande  Glenn Hofman 1,059
71 2015 Schweden  Torbjörn Blomdahl 1,739 Belgien  Eddy Merckx 2,417 Niederlande  Dick Jaspers 1,646
Turkei  Adnan Yüksel 1,405
72 2017 Italien  Marco Zanetti 1,980 Belgien  Frédéric Caudron 1,933 Niederlande  Dick Jaspers 1,807
Spanien  David Martinez 1,229
73 2019 Niederlande  Dick Jaspers 2,352 Italien  Marco Zanetti 1,948 Turkei  Murat Naci Çoklu 1,873
Spanien  Ruben Legazpi 1,666

1 1957 wurden von den konkurrierenden und zerstrittenen Verbänden Union Internationale des Fédérations d’Amateurs de Billard (UIFAB) und Fédération Internationale de Billard (FIB) zwei Europameisterschaften ausgetragen. Da die Spieler nur jeweils einem Verband angehören konnten, war das Teilnehmerfeld der jeweiligen Europameisterschaft sehr unterschiedlich.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Preisgeld und Ranglistenpunkte. (PDF; 110 kB) Archiviert vom Original am 7. Februar 2013; abgerufen am 7. Februar 2013.
  2. Bert van Manen: And then there were three... BC De Deken, Januar 2013, archiviert vom Original am 19. November 2016; abgerufen am 19. November 2016 (englisch).
  3. Heinrich Weingartner, Dieter Haase: Enzyklopädie des Billardsports. Ergebnisse von 1932 – 2008. 1. Auflage. Band 2. Heinrich Weingartner, Wien 2009, ISBN 978-3-200-01489-3, S. 855–915.