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Dragons Rhöndorf

deutscher Basketballverein
Dragons Rhöndorf
Gegründet 1912
Halle Menzenberger Sporthalle
(1.800 Plätze)
Homepage www.dragons.de
Geschäftsführer Alexander Dohms
Geschäftsführer Sport Yassin Idbihi
Trainer Yassin Idbihi (interim)
Liga 1. Regionalliga West Herren
ProB 2018/19: 11. Platz
  NBBL U 19
2014/2015: 4. Platz
  WNBL U 17 weibl.
2014/2015: 1. Platz
Farben Orange / Weiß / Schwarz

Die Dragons Rhöndorf sind die Basketballabteilung des Rhöndorfer TV 1912 aus dem Ortsteil Rhöndorf von Bad Honnef bei Bonn. Die erste Herrenmannschaft des Vereins gehörte bis Ende der Spielzeit 2018/2019 der dritthöchsten nationalen Spielklasse ProB an, nachdem die Mannschaft zwischen 1995 und 1999 bereits erstklassig gespielt hatte.

GeschichteBearbeiten

Wechselbad zwischen ProA und ProBBearbeiten

 
Center Jonas Wohlfarth-Bottermann im Trikot der Dragons

Ehemalige Namen des Teams sind TV Rhöndorf, TV Tatami Rhöndorf und SOBA Dragons Rhöndorf in der 2. Bundesliga Nord und zuvor in der Basketball-Bundesliga. Von 1995 bis 1999 spielte das Team in der Basketball-Bundesliga, bevor die Lizenz zu den Skyliners Frankfurt wechselte. Rhöndorf spielte mit der gekauften Lizenz aus Ludwigsburg weiterhin in der 2. Liga. Nach einem erneuten sportlichen Aufstieg wurde die Lizenz erneut weitergegeben. Nutznießer war diesmal RheinEnergy Cologne, später Köln 99ers. Rhöndorf blieb weiterhin zweitklassig und qualifizierte sich zur Saison 2007/2008 für die neu eingeführte ProA. Nach einem vierten Platz zogen sich die Dragons überraschend in die untere Staffel der 2. Liga zurück. Dort wollen Sie wieder vermehrt auf die Ausbildung junger Talente setzen. Dieses Ziel verfolgen Sie seit der Saison 2006/2007 auch zusammen mit den Telekom Baskets Bonn. Unter dem Namen SG Bonn / Rhöndorf treten beide Vereine zusammen in der NBBL an. Die Saison 2008/2009 beendeten die Dragons auf dem vierten Platz und verpassten damit den Aufstieg in die ProA. Während der Saison 2009/2010 gaben die Dragons bekannt, dass der langjährige Sponsor und Mäzen Franz Ludwig Solzbacher mit Ende der Saison sein Engagement einstellen wird. Somit starten die Dragons in die Saison 2010/2011 ohne den Zusatz SOBA im Namen. Ebenfalls wurde eine neue GmbH gegründet. Die Dragons Rhöndorf Marketing GmbH übernahm mit Ende der Saison 2009/2010 die Lizenz und wurde neuer Träger des Spielbetriebs der Dragons. Der Geschäftsführer der neuen GmbH wurde der Manager der Dragons, Michael Wichterich.

Die Saison 2009/2010 wurde zu einer der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte. Mit 26 Siegen und vier Niederlagen wurden die Soba Dragons souverän Meister der ProB und sicherten sich damit das Recht des Aufstiegs in die ProA. Dazu wurde Eric Detlev als Trainer des Jahres der ProB ausgezeichnet. Während des Sommers wurde fieberhaft versucht, den benötigten Etat für die ProA zu sichern und dies gelang. Doch das Gesicht der Mannschaft veränderte sich stark. Langjährige, etablierte Spieler verließen den Verein, darunter Christopher Rojik, Johannes Lange und Jürgen Malbeck. Ebenso war es nicht möglich, Publikumsliebling DeUndrae Spraggins zu halten. Mit einer stark verjüngten Mannschaft sollte versucht werden, den Verein erneut in der ProA zu etablieren. Doch bereits einen Spieltag vor Saisonende war klar, dass die Dragons den sportlichen Klassenerhalt verpassen würden. Nach einer 75:79-Niederlage gegen Würzburg nach doppelter Verlängerung stand der Abstieg fest. Daran konnte auch der mittlerweile zurückgekehrte DeUndrae Spraggins nichts mehr ändern.

ProB, ProA und wieder ProB (2011 bis 2017)Bearbeiten

 
Florian Koch stand von 2011 bis 2013 im Kader der Dragons

Aufgrund des Lizenzentzugs gegen den USC Freiburg und die GiroLive-Ballers Osnabrück erhielten die Dragons ihr Startrecht in der ProA für 2011/2012 zunächst zurück. Ende Juni 2011 gaben die Verantwortlichen jedoch bekannt, dass die Dragons sich erneut in die ProB zurückziehen werden. Dafür waren vor allem finanzielle Aspekte verantwortlich. Dort konnte sich die stark verjüngte Mannschaft im Laufe der Saison etablieren und erreichte zum Ende der regulären Saison Platz 5 der Süd-Staffel. In den Play Offs unterlagen die Dragons dann der SG Braunschweig in zwei Spielen und schieden damit im Achtelfinale aus. Kurz danach folgte die Trennung von Trainer Eric Detlev nach über 10 Jahren Tätigkeit bei den Dragons. Als Grund für die Trennung wurden zunehmend unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Vereins genannt, aber auch der Wunsch nach neuen Impulsen für die Mannschaften und das Konzept der Dragons.

Mit Boris Kaminski wurde im April 2012 ein neuer Headcoach und sportlicher Leiter vorgestellt. Kaminski war zuvor für die Hertener Löwen tätig. Die erste Saison unter Boris Kaminski beendeten die Dragons auf Platz 1 der Süd-Staffel mit 19 Siegen und 3 Niederlagen. In der ersten Runde der Play Offs trafen die Dragons anschließend auf die BSW Sixers aus Sandersdorf und schieden auch aufgrund von Verletzungssorgen in der ersten Runde aus. Zur Saison 2013/2014 kehrte mit Fabian Thülig ein ehemaliger Publikumsliebling zurück an den Drachenfels, nachdem er zuvor seinen Vertrag bei den Telekom Baskets Bonn aufgelöst hatte. Die Mannschaft erreichte auch 2014 die Play Offs mit 12 Siegen und 10 Niederlagen in der regulären Saison. Gegner im Achtelfinale war der ehemalige Bundesligist Schwelmer Baskets. Gegen die Baskets schieden die Dragons letztlich mit 1:2 erneut in der ersten Runde aus. Bereits kurz nach dem Ausscheiden aus den Play Offs gaben die Dragons die Vertragsverlängerung mit Headcoach Boris Kaminski bekannt. Er erhielt einen neuen Vertrag bis Sommer 2016.

Zur Saison 2014/2015 kehrte mit Savo Milovic ein ehemaliger Jugendspieler der Dragons zurück. Ebenso wurden die Talente Kostja Mushidi, Alexander Angerer und Alexander Möller in den ProB-Kader der Rhöndorfer berufen. Im Laufe der Saison folgte die Trennung von Sportmanager Sebastian Schmidt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich des Clubs. Sportlich etablierten sich die Dragons im Spitzenfeld der ProB-Süd und konnten die reguläre Saison auf Platz 3 beenden. In den Play Offs traf die Mannschaft von Boris Kaminski im Achtelfinale auf die Uni-Riesen Leipzig, gegen welche die Dragons mit 1:2 ausschieden und somit zum vierten Mal in Folge die erste Runde der Play Offs nicht überstanden.

Mit Ablauf der Saison 2014/2015 wurde bekannt, dass die beiden sportlich qualifizierten Teams des SC Rist Wedel und des Oldenburger TB von ihrem Aufstiegsrecht keinen Gebrauch machen würden. Nachdem auch die Uni-Riesen Leipzig auf den Aufstieg verzichteten ging die Lizenz an die Dragons Rhöndorf, die am 12. Mai 2015 offiziell bekannt gaben wieder in der ProA anzutreten. Nach lediglich zwei Siegen und 16 Niederlagen trat im Januar 2016 Headcoach Boris Kaminski von seinen Aufgaben zurück. Nachfolger wurde sein bisheriger Co-Trainer Christian Mehrens. Doch auch unter Mehrens gelang der sportliche Umschwung nicht mehr und die Dragons stiegen als Tabellenletzter wieder in die ProB ab. Kurz nach Saisonende gaben die Dragons die Trennung von Christian Mehrens bekannt, der keinen neuen Vertrag als Headcoach erhielt. Sein Vorgänger Boris Kaminski kehrte als neuer Geschäftsführer zu den Dragons Rhöndorf zurück.

Neuer Cheftrainer zur Saison 2016/2017 wurde Matthias Sonnenschein, der zuvor als Co-Trainer für die Dragons tätig war und als Headcoach die JBBL-Mannschaft der SG Bonn/Rhöndorf betreute. Die Spielzeit wurde zu einer wahren Achterbahnfahrt und gipfelte am letzten Spieltag der Hauptrunde in einem engen Finale um die letzten Playoff-Plätze. Letztlich rutschten die Dragons aufgrund der eigenen Niederlage gegen die Weißenhorn Youngstars und der parallelen Siege der Licher BasketBären, der TG s.Oliver Würzburg und der Skyliners Frankfurt II noch vom siebten auf den zehnten Rang und mussten erstmals in der Vereinsgeschichte in die ProB-Abstiegsrunde.[1] Mit dem US-Amerikaner Aaron Nelson verließ der statistisch gesehen beste Spieler die Mannschaft vor dem Beginn der Abstiegsrunde,[2] Ende März nahm die Mannschaftsleitung einen Trainerwechsel vor, um im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren Reiz zu setzen: Der Niederländer Thomas Roijakkers, der einen Monat zuvor beim ebenfalls abstiegsbedrohten RSV Eintracht (ProB-Nordstaffel) entlassen worden war,[3] ersetzte Sonnenschein als Cheftrainer.[4] Letztlich schafften die Rhöndorfer unter Roijakkers Leitung den Klassenerhalt dank eines 59:84-Auswärtssieges am letzten Spieltag der Playdowns bei den Licher BasketBären und lagen in der Abschlusstabelle der Abstiegsrunde zwei Punkte vor den Uni-Riesen Leipzig, die aufgrund eines Verstoßes gegen die Ligastatuten während der Playdowns einen Abzug von zwei Zählern hatten hinnehmen müssen.[5]

Intensivierte Kooperation mit Bonn und Abstieg aus dem Profi-Basketball (ab 2017)Bearbeiten

Im Laufe des Sommers 2017 verkündete Geschäftsführer Boris Kaminski seinen Abschied von den Dragons Rhöndorf und wechselte nach insgesamt 5 Jahren in verschiedenen Positionen innerhalb des Clubs zu einem Sponsor in die freie Wirtschaft. Sein Nachfolger wurde Alexander Dohms, der bereits zwischen 2011 und 2012 als Geschäftsführer des Gesamtvereins bei den Dragons tätig war. Zeitgleich mit Alexander Dohms wurde Thomas Adelt als neuer Headcoach der Dragons vorgestellt. Adelt war zuvor Headcoach der Zweitvertretung der Telekom Baskets Bonn in der 1. Regionalliga West.

Im Zuge der Vorstellung des neuen Personals wurde verkündet, dass die Kooperation zwischen Bonn und Rhöndorf weiter intensiviert wird und sich zukünftig die Telekom Baskets Bonn für die sportlichen Belange der Dragons Rhöndorf verantwortlich zeichnen werden. Damit einhergehen soll eine einheitlich konzeptionelle Planung, die auch die JBBL- und NBBL-Teams des Team Bonn/Rhöndorf mit einschließt.

Nach der schwierigen Spielzeit 2016/2017 wurde die Saison 17/18 wieder ein erfolgreiches Jahr für die Dragons, die angeführt von US-Guard Kameron Taylor 15 Siege bei 7 Niederlagen einfahren konnten und von Tabellenplatz 3 in die Playoffs starten konnten. Dort schied das Team jedoch glatt mit 0:2 gegen die Herzöge Wolfenbüttel aus.

In der Folge verließ über den Sommer ein Großteil der Leistungsträger das Team und schlossen sich anderen Mannschaften aus der ProB an. Vor allem aufgrund der Schwäche auf den deutschen Positionen im Kader gerieten die Dragons Rhöndorf in der Saison 2018/2019 bereits frühzeitig in den Abstiegskampf und mussten als Vorletzter der Tabelle in die Abstiegsrunde der Liga gehen. Dort gelang es nicht mehr, den Klassenerhalt sicherzustellen, und bereits zwei Spieltage vor Ende der Playdowns stand der sportliche Abstieg nach einer Niederlage gegen den BBC Coburg fest. Damit endete eine Ära von 25 Jahren im Profi-Basketball in Bad Honnef.[6]

Mitte Mai 2019 gaben die Dragons die Verpflichtung von Yassin Idbihi als neuen Geschäftsführer für den sportlichen Bereich bekannt. Idbihi, der zuvor bei Brose Bamberg als Jugendkoordinator tätig war, soll gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Alexander Dohms die Leitung der Dragons übernehmen. Auch der Trainerposten wurde neu besetzt, Markus Röwenstrunk wurde für dieses Amt unter Vertrag genommen.[7] Nach einem holprigen Start mit lediglich drei Siegen aus den ersten sechs Partien wurde Headcoach Markus Röwenstrunk bereits im Oktober 2019 von seinen Aufgaben entbunden. Als Interims-Headcoach übernahm Yassin Idbihi neben seinen Aufgaben als Geschäftsführer Sport die sportliche Leitung der 1. Mannschaft.

Mannschaft 2019/2020Bearbeiten

Kader der Dragons Rhöndorf in der Saison 2019/2020
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
2 Deutschland  Jeffrey Martin 1994 1,90 m ETB Wohnbau Baskets Essen
12 Deutschland  Kilian Binapfl 2000 1,97 m DL FC Bayern München (Basketball)
24 Deutschland /Vereinigte Staaten  Anish Sharda 1982 1,86 m ASC Theresianum Mainz
15 Deutschland  Philipp Gruber 1996 1,93 m Telekom Baskets Bonn II
11 Slowakei  Samuel Horvath 2001 1,80 m Slowakei  BC Prievidza
10 Deutschland  David Falkenstein 1997 1,85 m DL eigene Jugend
4 Deutschland  Jonas Falkenstein 2000 1,85 m DL SG Bonn / Rhöndorf
Forwards (SF, PF)
0 Vereinigte Staaten  Curtis Hollis 1998 1,98 m Vereinigte Staaten  Houston Ballers
7 Deutschland  Pal Ghotra 1998 1,97 m BSW Sixers
8 Deutschland  Lotola Otshumbe 1984 1,95 m Telekom Baskets Bonn II
3 Deutschland  Gabriel de Oliveira 1998 2,06 m DL Iserlohn Kangaroos
Center (C)
23 Slowenien  Jure Besedic 1992 2,07 m Slowenien  KK Helios Domžale
25 Deutschland  Marek Mboya Kotieno 2000 2,06 m DL Herzöge Wolfenbüttel
Trainer
Nat. Name Position
Deutschland  Yassin Idbihi Cheftrainer
Deutschland  Julius Thomas Co-Trainer
Deutschland  Yassin Idbihi Geschäftsführer Sport
Legende
Abk. Bedeutung
DL Doppellizenz mit Bonn
NBBL Auch im NBBL-Team
K Kapitän
II Doppellizenz für 2. Mannschaft
NT Nationalteam
Quellen
Teamhomepage
Stand: 26. Oktober 2018

Wechsel zur Saison 2019/2020Bearbeiten

Zugänge: Markus Röwenstrunk (Headcoach/Dresden Titans), Gabriel de Olveira (Iserlohn Kangaroos), Pal Ghotra (BSW Sixers), Marek Mboya Kotieno (Herzöge Wolfenbüttel), Curtis Hollis (Houston Ballers/USA), Julius Thomas (Co-Trainer/Telekom Baskets Bonn II), Kilian Binapfl (FC Bayern München (Basketball)), Jeffrey Martin (ETB Wohnbau Baskets Essen), Jure Besedic (KK Helios Domžale/SLO)

Abgänge: Thomas Adelt (Headcoach/Ziel unbekannt), Zygimantas Riauka (Miramar Montevideo/URU), Karl Mamady Dia (RheinStars Köln), Bo Meister (Dresden Titans), Yannick Kneesch (RheinStars Köln), Joachim Koschade (Deutzer TV), Kwan Waller (Ziel unbekannt), Max Schwamborn (Co-Trainer/Ziel unbekannt), Julian Jasinski (BC Zielona Góra/POL), Alexander Möller (SG ART Giants Düsseldorf), Markus Röwenstrunk (Trainer/Ziel unbekannt)

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

 
Spieler der Dragons Rhöndorf bei einem Auswärtsspiel gegen die s.Oliver Baskets aus Würzburg

Folgende Spieler waren vor, während oder nach ihrer Spielzeit bei den Dragons A-Nationalspieler:

Weitere ehemalige bekannte Spieler sind:

Trainerhistorie (ab 1993)Bearbeiten

Vergangene Spielzeiten (seit 1994)Bearbeiten

  • 1994/1995: 01. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel (Aufstieg in die Basketball-Bundesliga)
  • 1995/1996: 11. Platz Basketball-Bundesliga
  • 1996/1997: 02. Platz Basketball-Bundesliga (2:4 im Play-Off Viertelfinale gegen die Telekom Baskets Bonn ausgeschieden)
  • 1997/1998: 05. Platz Basketball-Bundesliga (1:4 im Play-Off Viertelfinale gegen die TBB Trier ausgeschieden)
  • 1998/1999: 03. Platz Basketball-Bundesliga (1:3 im Play-Off Halbfinale gegen die Telekom Baskets Bonn ausgeschieden, anschließend Verkauf der Lizenz an die Frankfurt Skyliners)
  • 1999/2000: 02. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel (3. Platz in der Aufstiegsrunde)
  • 2000/2001: 01. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel (Startrecht für die 1. Liga wurde an die Köln 99ers abgegeben)
  • 2001/2002: 05. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel
  • 2002/2003: 09. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel
  • 2003/2004: 04. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel
  • 2004/2005: 03. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel
  • 2005/2006: 06. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel
  • 2006/2007: 04. Platz in 2. Bundesliga Nord–Staffel
  • 2007/2008: 04. Platz ProA
  • 2008/2009: 04. Platz ProA (Anschließend freiwilliger Rückzug in die ProB)
  • 2009/2010: 01. Platz ProB (Aufstieg in die ProA)
  • 2010/2011: 16. Platz ProA (Abstieg in die ProB)
  • 2011/2012: 05. Platz ProB Süd (0:2 im Play-Off Achtelfinale gegen die SG Braunschweig ausgeschieden)
  • 2012/2013: 01. Platz ProB Süd (0:2 im Play-Off Achtelfinale gegen die BSW Sixers ausgeschieden)
  • 2013/2014: 06. Platz ProB Süd (1:2 im Play-Off Achtelfinale gegen die Schwelmer Baskets ausgeschieden)
  • 2014/2015: 03. Platz ProB Süd (1:2 im Play-Off Achtelfinale gegen die Uni-Riesen Leipzig ausgeschieden, Aufstieg in die ProA durch Lizenzverzicht der Uni-Riesen Leipzig)
  • 2015/2016: 16. Platz ProA (Abstieg in die ProB)
  • 2016/2017: 10. Platz ProB Süd (Klassenerhalt über die Playdowns)
  • 2017/2018: 03. Platz ProB Süd (0:2 im Play-Off Achtelfinale gegen die Herzöge Wolfenbüttel ausgeschieden)
  • 2018/2019: 11. Platz ProB Süd (Abstieg in die 1. Regionalliga West)

Bestmarken vergangener Spielzeiten (ab 1996)Bearbeiten

Saison Punkte Rebounds Assists Steals Blocks
1996/1997 Richard Morton Vereinigte Staaten 
561 (23,4 pro Spiel)
Christian Mehrens Deutschland 
152 (6,3)
Steven Key Vereinigte Staaten 
167 (6,9)
Richard Morton Vereinigte Staaten 
52 (2,2)
Christian Mehrens Deutschland 
40 (1,7)
1997/1998 Richard Morton Vereinigte Staaten 
512 (19,7 pro Spiel)
Stephan Johnson Frankreich 
177 (7,4)
Steven Key Vereinigte Staaten 
106 (5,1)
Steven Key Vereinigte Staaten 
49 (2,3)
Stephan Johnson Frankreich 
23 (0,9)
1998/1999 Matthew Alosa Italien 
535 (16,4 pro Spiel)
Detlef Musch Deutschland 
179 (5,8)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
105 (5,3)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
51 (2,6)
Detlef Musch Deutschland 
21 (0,7)
1999/2000 Duane Washington Vereinigte Staaten 
578 (20,6 pro Spiel)
Sascha Rudolphi Deutschland 
158 (5,5)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
103 (3,7)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
59 (2,1)
Sascha Rudolphi Deutschland 
17 (0,6)
2000/2001 Duane Washington Vereinigte Staaten 
699 (25,0 pro Spiel)
Jürgen Massmann Deutschland 
124 (4,7)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
98 (5,5)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
66 (2,4)
Thomas Lieschke Deutschland 
15 (0,5)
2001/2002 Duane Washington Vereinigte Staaten 
609 (22,6 pro Spiel)
Yassin Idbihi Deutschland 
139 (7,0)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
113 (4,2)
Duane Washington Vereinigte Staaten 
62 (2,3)
Yassin Idbihi Deutschland 
20 (1,0)
2002/2003 Alexander Seggelke Deutschland 
618 (21,3 pro Spiel)
Michael Skender Deutschland 
159 (6,4)
Rodney Scruggs Deutschland 
57 (2,1)
Alexander Seggelke Deutschland 
38 (1,3)
Yassin Idbihi Deutschland 
21 (1,0)
2003/2004 Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
650 (21,7 pro Spiel)
Jürgen Malbeck Deutschland 
221 (7,6)
Michael Koch Deutschland 
125 (4,5)
Michael Koch Deutschland 
54 (1,9)
Jürgen Malbeck Deutschland 
39 (1,3)
2004/2005 Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
573 (19,1 pro Spiel)
Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
227 (7,6)
Gordon Scott Vereinigte Staaten 
113 (4,3)
Gordon Scott Vereinigte Staaten 
69 (2,7)
Jürgen Malbeck Deutschland 
30 (1,0)
2005/2006 Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
516 (17,2 pro Spiel)
Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
236 (7,9)
Nicholas Moore Vereinigte Staaten 
105 (3,9)
Nicholas Moore Vereinigte Staaten 
33 (1,2)
Jürgen Malbeck Deutschland 
19 (0,7)
2006/2007 William Hatcher Vereinigte Staaten 
565 (18,5 pro Spiel)
Jürgen Malbeck Deutschland 
198 (6,8)
William Hatcher Vereinigte Staaten 
149 (5,0)
William Hatcher Vereinigte Staaten 
45 (1,5)
Jürgen Malbeck Deutschland 
28 (1,0)
2007/2008 Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
463 (15,4 pro Spiel)
Matt Dlouhy Vereinigte Staaten 
207 (6,9)
Kelvin Parker Vereinigte Staaten 
123 (4,1)
Kelvin Parker Vereinigte Staaten 
79 (2,6)
Jürgen Malbeck Deutschland 
18 (0,6)
2008/2009 Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
497 (19,1 pro Spiel)
Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
237 (9,1)
Gabriel Moore Vereinigte Staaten 
125 (4,3)
Gabriel Moore Vereinigte Staaten 
62 (2,1)
Jürgen Malbeck Deutschland 
22 (0,8)
2009/2010 DeUndrae Spraggins Vereinigte Staaten 
599 (20,7 pro Spiel)
Christopher Rojik Vereinigte Staaten 
196 (6,5)
DeUndrae Spraggins Vereinigte Staaten 
112 (3,9)
DeUndrae Spraggins Vereinigte Staaten 
57 (2,0)
Jonas Wohlfarth-Bottermann Deutschland 
37 (1,4)
2010/2011 Sanijay Watts Vereinigte Staaten 
532 (17,7 pro Spiel)
Sanijay Watts Vereinigte Staaten 
262 (8,7)
Nick Larsen Deutschland 
119 (4,6)
Nick Larsen Deutschland 
34 (1,3)
Jonas Wohlfarth-Bottermann Deutschland 
61 (2,1)
2011/2012 Stuart Turnbull Kanada 
410 (17,1 pro Spiel)
Tim Kasper Deutschland 
159 (6,6)
Nick Larsen Deutschland 
119 (5,0)
Stuart Turnbull Kanada 
55 (2,3)
Tim Kasper Deutschland 
17 (0,7)
2012/2013 Geddes Robinson Vereinigte Staaten 
389 (17,3 pro Spiel)
Geddes Robinson Vereinigte Staaten 
269 (11,7)
Nick Larsen Deutschland 
127 (5,5)
Nick Larsen Deutschland 
37 (1,6)
Alejo Rodriguez Vereinigte Staaten 
26 (1,4)
2013/2014 Tim Schönborn Deutschland 
356 (14,6 pro Spiel)
Cory Remekun Vereinigte Staaten 
203 (8,1)
Nick Larsen Deutschland 
118 (4,7)
Fabian Thülig Deutschland 
40 (1,6)
Cory Remekun Vereinigte Staaten 
65 (2,6)
2014/2015 Justin Smith Vereinigte Staaten 
234 (21,3 pro Spiel)
Theron Laudermill Vereinigte Staaten 
168 (6,7)
Viktor Frankl-Maus Deutschland 
73 (4,1)
Fabian Thülig Deutschland 
45 (1,8)
Theron Laudermill Vereinigte Staaten 
39 (1,6)
2015/2016 Stering Carter Vereinigte Staaten 
389 (15,6 pro Spiel)
Florian Wendeler Deutschland 
138 (4,9)
Viktor Frankl-Maus Deutschland 
135 (5,0)
Viktor Frankl-Maus Deutschland 
48 (1,8)
Florian Wendeler Deutschland 
26 (0,9)
2016/2017 Aaron Nelson Vereinigte Staaten 
459 (23,0 pro Spiel)
Aaron Nelson Vereinigte Staaten 
250 (12,5)
Viktor Frankl-Maus Deutschland 
176 (6,8)
Viktor Frankl-Maus Deutschland 
43 (1,7)
Aaron Nelson Vereinigte Staaten 
26 (1,3)
2017/2018 Kameron Taylor Vereinigte Staaten 
562 (23,4 pro Spiel)
Kameron Taylor Vereinigte Staaten 
189 (7,9)
Kameron Taylor Vereinigte Staaten 
135 (5,6)
Kameron Taylor Vereinigte Staaten 
63 (2,6)
Brandon Watkins Vereinigte Staaten 
16 (1,6)
2018/2019 Zygimantas Riauka Litauen 
482 (17,2 pro Spiel)
Zygimantas Riauka Litauen 
365 (13,0)
Joachim Koschade Deutschland 
109 (3,9)
Kwan Waller Vereinigte Staaten 
70 (3,2)
Zygimantas Riauka Litauen 
41 (1,5)

Weitere Mannschaften (Auswahl)Bearbeiten

  • 2. Herren Mannschaft: Oberliga
  • 1. Damen Mannschaft: 1. Regionalliga West
  • U 19 Männlich NBBL als Kooperation SG Bonn / Rhöndorf
  • U 19 Weiblich NRW-Liga
  • U 16 Männlich JBBL als Kooperation SG Bonn / Rhöndorf
  • U 17 Weiblich WNBL
  • U 15 Weiblich Regionalliga
  • U 14 Männlich Regionalliga

SpielorteBearbeiten

Die Heimspielhalle der Dragons ist die Sporthalle Menzenberg im Bad Honnefer Stadtteil Selhof. Dort trugen die Dragons bereits zu Erstligazeiten ihre Heimspiele aus. Aktuell hat die Halle bei Heimspielen ein Fassungsvermögen von 1800 Plätzen. Im Laufe der Saison 2006/2007 mussten die Dragons jedoch einen Großteil ihrer Heimspiele in der Sporthalle am Sonnenhügel im benachbarten Oberpleis austragen, da die Sporthalle Menzenberg nach einer Brandstiftung unbespielbar war. Durch den Brand wurde ein Anbau der Halle komplett zerstört. Ebenso die darin lagernden mobilen Tribünen. Dazu musste der komplette Parkettboden der Halle ausgetauscht werden. Pünktlich zur Saison 2007/2008 konnten die Dragons aber wieder in ihre angestammte Heimhalle zurückkehren. Im Laufe der Sommerpause 2015 wurde die Sporthalle Menzenberg erneut saniert und es wurden neue Anzeigetafeln, eine LED Videowand und ein neuer Parkettboden eingebaut, bzw. verlegt.

Zum Heimspiel gegen den FC Bayern München im Oktober 2010 zogen die Dragons erneut in eine andere Halle um. Das Spiel fand aufgrund der großen Nachfrage im Bonner Telekom Dome vor 3300 Zuschauern statt.

Weitere Spielorte der weiteren Mannschaften der Dragons sind:

Schloss HagerhofBearbeiten

Um den Talenten eine optimale Vernetzung von Sport und Ausbildung zu ermöglichen, kooperieren die Dragons Rhöndorf seit vielen Jahren mit dem Gymnasium Schloss Hagerhof. Viele talentierte Spieler haben bislang im dortigen Internat gelebt und am Gymnasium ihren Schulabschluss gemacht. Ebenso bietet das Gymnasium Hagerhof mit seinem Sportschwerpunkt vielen Talenten die Möglichkeit, auch abseits des Vereins-Trainings sich zu entwickeln und individuell zu trainieren.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. #MissionPlayoffs gescheitert – Dragons unterliegen im Saisonfinale | Dragons Rhöndorf - 2.Basketball-Bundesliga/ProB. In: Dragons Rhöndorf - 2.Basketball-Bundesliga/ProB. 4. März 2017 (dragons.de [abgerufen am 26. März 2017]).
  2. Dragons Rhöndorf gehen ohne Aaron Nelson in die Playdowns | Dragons Rhöndorf - 2.Basketball-Bundesliga/ProB. In: Dragons Rhöndorf - 2.Basketball-Bundesliga/ProB. 8. März 2017 (dragons.de [abgerufen am 26. März 2017]).
  3. RSV Eintracht Basketball - Lars Boljahn: RSV Eintracht künftig ohne Thomas Roijakkers | RSV Eintracht Basketball. Abgerufen am 26. März 2017.
  4. Neuer Input für die Playdowns: Thomas Roijakkers übernimmt an der Seitenlinie | Dragons Rhöndorf - 2.Basketball-Bundesliga/ProB. In: Dragons Rhöndorf - 2.Basketball-Bundesliga/ProB. 26. März 2017 (dragons.de [abgerufen am 26. März 2017]).
  5. 2. Basketball-Bundesliga | Punktabzug für die Uni-Riesen Leipzig. Abgerufen am 22. April 2017.
  6. Dragons vor dem Umbruch.
  7. https://www.dragons.de/markus-roewenstrunk-neuer-dragons-headcoach/