Diskussion:Dohnaische Fehde

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(nicht signierter Beitrag von 88.72.199.141 (Diskussion) 22:05, 17. Apr. 2007 (CEST)) Der Artikel erscheint mir sehr eindimensional. Der Konflikt muß im Spannungsverhältnis des Dreieckes Böhmen-Kaiser- Wettiner gesehen werden. Dazu erscheinen mir mehrere Angaben falsch, der Ritter von Köbitz überfiel die Burg Dohna 1385 als während der Taufe eines Enkel der Burggraf abgelenkt war. Es handelte sich also um einen Handstreich nicht um eine Belagerung! Zu letzteren hätte der Ritter auch nicht die Macht gehabt, man bedenke dass selbst für die Wettiner die Dohnis eine harte Nuss waren. Dem Überfall der das Edikett "Raubritter" den Dohnis gab ist eine Verlegung der Handelsstrasse durch die Wettiner vorausgegangen.

Ich habe auf ein umfangreiches editieren verzichtet da ich nur aus "700 Jahre Schloß Weesenstein" (Verlag der Kunst 1994) abschreiben würde. Dem Interessierten sind die ersten Kapitel empfohlen. Für Rückfragen bin ich unter: cruisader@arcor.de zu erreichen. (nicht signierter Beitrag von 88.72.199.141 (Diskussion) 22:05, 17. Apr. 2007 (CEST))

Ich habe im Literaturverzeichnis mal einen neuen wissenschaftlichen Fachaufsatz von Kurt Andermann ergänzt, auf dessen Basis sich vielleicht einige Passagen des Lemmas überarbeiten lassen (denn gemäß Rezension im DA, Bd. 66.1/2010, S. 391, online handelt es sich um eine Überblicksdarstellung, die die Dohnaer Fehde in größere Zusammenhänge einordnet). Wer den Band leicht greifbar hat, mag das übernehmen (ich müßte ihn mir erst bestellen). --bvo66 13:23, 4. Feb. 2011 (CET)
Der ganze Artikel muss überarbeitet werden. Es gab z.B. 1391 keine Grenzstreitigkeiten zwischen Böhmen und der Mark Meißen. In den vorliegenden Urkunden geht es um Kriegshandlungen in der Markgrafschaft Meißen. Wenzel II. tritt hier nicht als böhmischer, sondern als deutscher König auf. Es gibt zu der Zeit auch keinen Kaiser. Die Dohnaische Fehde ist nur einen Randerscheinung bei der Durchsetzung von Machtinteressen im deutsch-böhmischen Raum in dieser Zeit. Die These, das der sinkende Silbergehalt in den Münzen eine Auswirkung des Dohnaischen Krieges ist, ist unhaltbar. Das Ereignis ist in der Landesgeschichte viel zu klein um nachhaltig zu sein. Der Hintergrund des sinkenden Silbergehaltes ist die Bindung an den rheinischen Goldgulden als Leitwährung und dessen sinkender Goldgehalt. Auf der anderen Seite muss man das einfach als Inflation betrachten, die zwischen 1360 und 1440 nur 1,13% im Jahr betrug. Auch von einer Stabilisierung 1412 kann keine Rede sein.--Privoksalnaja (Diskussion) 14:20, 15. Dez. 2015 (CET)
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