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Dingwall

Kleinstadt im Vereinigten Königreich

Dingwall (schottisch-gälisch Inbhir Pheofharain)[1] ist eine Kleinstadt mit 5491 Einwohnern[2] in den Highlands im Nordosten von Schottland. Es liegt am Cromarty Firth.

Dingwall
schottisch-gälisch Inbhir Pheofharain
Blick über Dingwall
Blick über Dingwall
Koordinaten 57° 36′ N, 4° 26′ WKoordinaten: 57° 36′ N, 4° 26′ W
Dingwall (Schottland)
Dingwall
Dingwall
Einwohner 5491 Zensus 2011
Verwaltung
Post town DINGWALL
Postleitzahlen­abschnitt IV15
Vorwahl 01349
Landesteil Schottland
Council area Highland
Britisches Parlament Ross, Skye and Lochaber
Schottisches Parlament Skye, Lochaber and Badenoch

GeschichteBearbeiten

VerkehrBearbeiten

In Dingwall gab es einst einen Nordsee-Hafen. Aufgrund von Verlandung liegt der Ort heute jedoch ein Stück landeinwärts.

Der Bahnhof von Dingwall ist ein Trennungsbahnhof, in dem die Kyle of Lochalsh Line von der Far North Line abzweigt. Hier sitzt die Betriebsleitung für beide Strecken. Im Bahnhof von Dingwall ist eine Erinnerungstafel angebracht, die darauf hinweist, dass hier im Ersten Weltkrieg 134.864 Seeleute und Soldaten mit Tee versorgt wurden.[3]

Cross Slab von DingwallBearbeiten

2019 wurde nahe einer frühchristlichen Kirche in der Nähe von Dingwall eine piktische Cross Slab entdeckt, die vor etwa 1200 Jahren von geschnitzt wurde. Der Fund ist von nationaler Bedeutung, da es sich um eine von nur etwa 50 bekannten vollständigen piktischen Kreuzplatten handelt. Sie wurde in den 1790er Jahren als Grabstein verwendet und von Anne MacInnes in der Vegetation versteckt entdeckt.

SportBearbeiten

Der Ross County FC, seit der Saison 2012/13 Mitglied der höchsten schottischen Spielklasse im Fußball (Scottish Premier League), trägt seine Heimspiele in Dingwall aus.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dingwall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Informationen des schottischen Parlaments
  2. Zensus 2011
  3. Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 73.