Dimaro

Ort im Trentino, Italien

Dimaro (deutsch veraltet Diemmer oder Dietmarsdorf, im örtlichen Dialekt: Dimàr) ist eine Fraktion der Gemeinde (comune) Dimaro Folgarida und war bis 2015 eine selbständige Gemeinde im Trentino in der Region Trentino-Südtirol.

Dimaro
Dimaro-Carciato 1.jpg
Panorama auf Dimaro
Staat Italien
Region Trentino-Südtirol
Provinz Trient (TN)
Gemeinde Dimaro Folgarida
Koordinaten 46° 20′ N, 10° 52′ OKoordinaten: 46° 19′ 34″ N, 10° 52′ 15″ O
Höhe 766 m s.l.m.
Fläche 27,77 km²
Einwohner 1.298 (2015)
Bevölkerungsdichte 47 Einw./km²
Patron Sankt Laurentius
Kirchtag 10. August
Telefonvorwahl 0463 CAP 38025

GeografieBearbeiten

Dimaro liegt etwa 36 Kilometer nordnordwestlich von Trient auf der orographischen rechten Talseite im Val di Sole auf einer Höhe von 766 m.s.l.m. am nördlichen Rand des Naturparks Adamello-Brenta. Am östlichen Ortsrand von Dimaro fließt der Meledriobach aus dem gleichnamigen Val di Meledrio kommend vorbei, der nicht weit von Dimaro in den Noce mündet.

 
Sankt Laurentius Kirche

GeschichteBearbeiten

Am 1. Januar 2016 schloss sich Dimaro mit der Gemeinde Monclassico zur neuen Gemeinde Dimaro Folgarida zusammen. Dimaro hatte am 31. Dezember 2015 1298 Einwohner auf einer Fläche von 28 km². Die Nachbargemeinden waren Malè, Cles, Commezzadura, Monclassico, Tuenno, Pinzolo und Ragoli. Zur Gemeinde Dimaro gehörten die Fraktionen Carciato und der Wintersportort Folgarida.

VerkehrBearbeiten

In Dimaro beginnt die Strada Statale 239 di Campiglio, die über den Passo Campo Carlo Magno nach Madonna di Campiglio in das Val Rendena bis nach Tione di Trento führt. Am Ort führt auch die Strada Statale 42 del Tonale e della Mendola von Treviglio nach Bozen vorbei. Dimaro verfügt seit 2003 über einen Bahnhof an der Schmalspurbahn Trient-Malè-Mezzana.

GemeindeverwaltungBearbeiten

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Dimaro war von 2005 bis 2015 Romedio Menghini von der „Lista Civica“ (Bürgerliste).

GemeindepartnerschaftBearbeiten

SonstigesBearbeiten

Der niederösterreichische Geistliche und Kunsthistoriker Johannes Fahrngruber ist hier begraben. Er verstarb bei einer Reise an einem Schlaganfall.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bernhard Gamsjäger, Ernst Langthaler (Hrsg.): Das Frankenfelser Buch. Frankenfels 1997, ISBN 3-9500720-0-4, S. 196.