Hauptmenü öffnen

Dietrich Oldenburg

deutscher Schriftsteller und Beamter

Dietrich Eberhard Oldenburg (* 19. Januar 1933 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller und Beamter.

Dietrich Oldenburgs Eltern waren der promovierte Diplomvolkswirt Ulrich Oldenburg (2003-1968) und Charlotte Oldenburg, geb. Stanke (1904-1995), Tochter des Berliner Architekten Paul Stanke (1875-1948). Nach dem Abitur 1952 am Friedrich Paulsen-Gymnasium in Niebüll studierte Oldenburg von 1952 bis 1956 Rechtswissenschaften in Marburg und Tübingen. In Marburg wurde er 1952 Mitglied der Burschenschaft Germania, aus der er 1956 mit vielen anderen wegen der sogenannten Petri-Affäre ausgeschlossen wurde[1]. Nach dem Referendariat am Landgericht Flensburg und dem Oberlandesgericht Schleswig erfolgte sein 2. juristisches Staatsexamen in Hamburg. Seit 1962 war er im Staatsdienst als Beamter bei der Bundesanstalt für Arbeit. Er war von 1970 bis 1975 Direktor des Arbeitsamtes Braunschweig[2], von 1975 bis 1986 des Arbeitsamtes Hamburg[3]. und 1986–1998 als Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen[4] tätig. Nach der Versetzung in den Ruhestand war er als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main tätig. Er veröffentlichte historische Romane, die sich vor allem mit Stoffen aus der römischen Geschichte befassten. Oldenburg hielt sich dabei weitgehend an die von antiken Autoren überlieferten Fakten, die er in eine Romanhandlung bettete.

Oldenburg war auch bei der beruflichen Bildung von Arbeitnehmern und Rehabilitation Behinderter sozial engagiert. Er war von 1978 bis 1990 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Groneschule in Hamburg, Vorstandsvorsitzender des Berufsförderungswerkes Hessen in Frankfurt von 1986 bis 2001, Beiratsvorsitzender des Berufsbildungswerkes Nordhessen in Arolsen von 1987 bis 1998, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Berufsbildungswerkes Südhessen in Karben und Vorsitzender des Berufsförderungswerkes Thüringen in Gera von 1990 bis 1998.

Oldenburg ist seit 1964 mit Monika, geborene Bauck, verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Inhaltsverzeichnis

PublikationenBearbeiten

  • Die Träger der beruflichen Bildung als Tendenzbetriebe, Neue Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht, vom 5. Juni 1989, Nr. 11/89 Seiten 414 ff, C.H. Beck Verlag
  • Familienbande. C. A. Starke-Verlag, Limburg 2000, ISBN 3-7980-0564-8
  • Die Spur der Wölfe. Haag und Herchen, Frankfurt 2002, ISBN 3-89846-111-4
  • Keine Schonzeit für Wölfe. Haag und Herchen, Frankfurt 2004, ISBN 3-89846-268-4
  • Tod eines Leitwolfes. Haag und Herchen, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-89846-439-0
  • Pisos Verbrechen. Historischer Roman. Haag und Herchen, Frankfurt 2010, ISBN 978-3-89846-586-1

LiteraturBearbeiten

  • Artikel Oldenburg, Dietrich. In: Wer ist Wer? Ausgabe 2009. Schmidt Römhild-Verlag, Lübeck 2009

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der Spiegel, Nr. 34 vom 21. August 1957 Artikel: Das Wort der Alten Herren, Seiten 29 ff.
  2. Braunschweiger Zeitung vom 3. April 1970
  3. Hamburger Abendblatt vom 5./6. Juli 1975
  4. Frankfurter Rundschau Nr. 18 vom 22. Januar 1986