Dieter Soltmann

deutscher Manager

Dieter Hans Soltmann (* 17. März 1935 in München; † 26. Juli 2022[1]) war ein deutscher Manager. Er gilt als Oberhaupt der Familie Sedlmayr.[2]

WerdegangBearbeiten

Soltmann absolvierte ein Studium an der Technischen Universität München in Weihenstephan, das er als Diplom-Ingenieur sowie Diplom-Braumeister beendete. Anschließend folgte dort auch seine Promotion zum Dr.-Ing. bei Ludwig Narziß.

Er war von 1976 bis 2000 geschäftsführender Gesellschafter der Münchner Spaten-Franziskaner-Bräu KGaA und war anschließend bis 2002 dort Aufsichtsratsvorsitzender. Soltmann ist zudem Mitglied des Aufsichtsrates der BDO Deutsche Warentreuhand.

Von 1987 bis 1990 war er Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, von 1991 bis 1998 der IHK München und des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages. Außerdem war er Vizepräsident beim Deutschen Industrie- und Handelstag.[3]

AuszeichnungenBearbeiten

1993 wurde er mit der Ritter-von-Spix-Medaille ausgezeichnet für seine Unterstützung der Zoologischen Staatssammlung München

1998 erhielt er die Goldene Ehrenmünze der Stadt München.

2001 erhielt er das Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.[4]

Wegen seiner Verdienste wurde er zum Ehrenpräsidenten der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern ernannt. Außerdem ist er noch Ehrenpräsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages und des Bayerischen Brauerbundes. Er ist Ehrensenator der Technischen Universität München und war von 2001 bis 2011 Mitglied des Hochschulrates derselben.[5]

2006 bekam Soltmann für seine Verdienste das Große Verdienstkreuz mit Stern am Schulterband verliehen. 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der TU München (Dr.-Ing.E.h.).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Traueranzeigen von Dieter Soltmann. In: trauer.sueddeutsche.de. 6. August 2022, abgerufen am 7. August 2022.
  2. Marianne E. Haas: Das Familien-Unternehmen, in: Süddeutsche Zeitung vom 19. September 2003
  3. Süddeutsche Zeitung vom 15. März 2000, Seite L5
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  5. TUM - Übersicht. 25. Februar 2017, abgerufen am 2. Juli 2018.