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Zwischenhirn

Hirnteil zwischen End- und Mittelhirn
(Weitergeleitet von Diencephalon)
Stadien in der Embryogenese des Gehirns von Schädeltieren: Aus dem vorderen Neuralrohr entstehen Prosencephalon, Mesencephalon und Rhombencephalon (linke Bildhälfte, ungefähr 5. Woche beim Menschen). Anschließend differenziert das Prosencephalon in Telencephalon und Diencephalon. Das Diencephalon differenziert danach weiter aus.
3D-Animation

Das Zwischenhirn oder Diencephalon (auch Dienzephalon) ist ein Teil des Gehirns und schließt sich scheitelwärts dem Mittelhirn (Mesencephalon) an. Es umschließt auf beiden Seiten den 3. Ventrikel.

Es kann, auch nach funktionellen Bezügen, eingeteilt werden in:

Das Zwischenhirn enthält Zentren für die Riech-, Seh- und Hörbahn, die Oberflächensensibilität, die Tiefensensibilität und die emotionale Empfindung. Es ist Sitz vieler überlebenswichtiger Empfindungen, Triebe und Instinkte wie Hunger und Durst, Schlaf- und Fortpflanzungsbedürfnis sowie des Überlebensinstinkts.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. R. Jung: Neurophysiologie und Psychiatrie. In: K. P. Kisker u. a. (Hrsg.): Psychiatrie der Gegenwart. Forschung und Praxis. Band I/2: Grundlagen und Methoden der Psychiatrie. Teil 2. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 1980, ISBN 978-3-642-67417-4, S. 753 ff., hier: S. 945 ff. (Neurophysiologie der Affekte und Triebe).