Die Pratermizzi

Film von Gustav Ucicky und Karl Hartl

Die Pratermizzi ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 1926, der im Januar 1927 in die Kinos kam, lange als verschollen galt und 2005 wiederentdeckt wurde.

Filmdaten
OriginaltitelDie Pratermizzi
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1927
Länge50 Minuten
Stab
RegieGustav Ucicky, Karl Leiter, Artur Berger, Walter Reisch
DrehbuchWalter Reisch
ProduktionSascha-Film
KameraGustav Ucicky,
Eduard von Borsody
Besetzung

HandlungBearbeiten

Marie, Kassiererin in der Wiener Grottenbahn Zum Walfisch, und Baron Christian von B. verlieben sich ineinander, doch in die Beziehung mischt sich die Tänzerin Valette, die stets eine Larve vor ihrem Gesicht trägt, ein. Christian folgt Valette schließlich bis nach Paris. Als er ihr die goldene Maske vom Gesicht reißt, erleidet er einen Schock, denn Valette ist durch eine Krankheit entstellt. Er kehrt nach Wien zurück, um dort zu sterben, doch im letzten Moment kann Marie ihn retten.

Die Fahrt durch die Grottenbahn wird in diesem Film mit einer Reise ins eigene Ich assoziiert.

Geschichte des FilmsBearbeiten

Eine Nitrofilmkopie der Pratermizzi wurde im Jahr 2005 im Archiv des Centre national de la cinématographie entdeckt. Die Restaurierung gelang, und im Jahr 2005 konnte der Film zur Eröffnung des Praterfilmfestivals gezeigt werden.

Ausschnitte des Films wurden auf der DVD des Filmarchivs Austria „Der Wiener Prater im Film“ im Juli 2005 veröffentlicht.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Inhaltsangabe zur DVD „Der Wiener Prater im Film“ auf www.ofdb.de – Online-Filmdatenbank, Eintragsdatum: 23. November 2008 (abgerufen am 24. Februar 2009)

WeblinksBearbeiten