Die Jones – Spione von nebenan

Film von Greg Mottola (2016)

Die Jones – Spione von nebenan (Originaltitel: Keeping Up with the Joneses) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Greg Mottola aus dem Jahr 2016.

Film
Deutscher TitelDie Jones – Spione von nebenan
OriginaltitelKeeping Up with the Joneses
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 106 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Stab
Regie Greg Mottola
Drehbuch Michael LeSieur
Produktion Laurie MacDonald,
Walter F. Parkes
Musik Jake Monaco
Kamera Andrew Dunn
Schnitt David Rennie
Besetzung

HandlungBearbeiten

Jeff Gaffney arbeitet in der Personalabteilung der Firma MBI, die Zulieferer für das amerikanische Verteidigungsministerium ist. Gegenüber von seinem Haus in der Vorstadt, das er mit seiner Frau Karen und seinen zwei Kindern bewohnt, bietet die Maklerin Meg ein Haus zum Verkauf an. Kurz darauf lernen sie ihre neuen Nachbarn, das Paar Tim und Natalie Jones kennen, die jede Lebenslage fehlerfrei meistern. Karen misstraut dem allzu perfekten Paar, und als sie in einem Geschenk ihrer Nachbarn eine Wanze in ihrem Haus findet, ist für sie klar, dass mit den Jones irgendetwas nicht stimmt.

Karen und Jeff dringen in das Haus der Jones ein und stellen fest, dass sie und Jeffs Arbeitskollegen ausspioniert werden. Jeff und Karen setzen Carl, den Sicherheitschef von Jeffs Firma, davon in Kenntnis. Als sie sich mit ihm treffen, wird dieser von einem Heckenschützen getötet. Jeff und Karen werden ebenfalls beschossen, erhalten jedoch unerwartet Hilfe von den Jones, die ihnen schließlich eröffnen, dass sie als Spione für die Regierung arbeiten. Sie haben den Auftrag, die Mitarbeiter von Jeffs Firma zu überwachen, da einer von diesen geheime Daten an einen internationalen Waffenhändler namens „Skorpion“ weitergibt.

Kurze Zeit später finden sie heraus, dass die Freunde der Gaffneys – der MBI-Raketeningenieur Dan und seine Frau Meg, die Maklerin – über Jeffs Computer Kontakt mit dem Skorpion hatten und Mikrochips von MBI an ihn verkaufen wollen. Die beiden Verräter werden von den Jones überwältigt und Jeff und Karen stellen sich als Lockvögel zur Verfügung, um mit dem Skorpion die vereinbarte Übergabe der Mikrochips abzuwickeln. Der Skorpion ist ein ehemaliger MBI-Angestellter namens Bruce Springstine. Er erkennt Jeff und lässt seine Tarnung auffliegen. Die Jones greifen ein, der Skorpion und seine Handlanger werden getötet.

Ein Jahr später treffen die Gaffneys während ihres Urlaubs in einem Café in Marrakesch, Marokko, zufällig wieder auf die Jones. Diese beobachteten allerdings dort ihre Zielpersonen. In diesem Moment werden sie von vier Männern attackiert, woraufhin eine Schießerei zwischen den Jones und den Männern ausbricht. Während sie unter dem Cafétisch in Deckung gehen, gesteht Jeff seiner Frau, wie sehr er das alles vermisst hat und seine Frau auch.

HintergrundBearbeiten

Der Film wurde ab dem 20. April 2015 in Atlanta, Georgia gedreht.[2] Die Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten war am 21. Oktober 2016 und in Deutschland am 23. März 2017.[3]

RezeptionBearbeiten

Die US-amerikanischen Kritikermeinungen gegenüber dem Film waren eher negativ, was auf der Seite Rotten Tomatoes zu einer Bewertung von lediglich 19 % bei 124 gewerteten Stimmen und einer Durchschnittswertung von 4,4/10 führte.[4] Metacritic ermittelte einen Metascore von 34 von 100 basierend auf 31 Kritiken.[5]

Christoph Petersen bewertete die Komödie in seiner Kritik auf Filmstarts mit nur 2 von 5 möglichen Sternen und resümierte: „Seine rar gesäten lustigen Momente hat der Film allesamt seinem Hauptdarstellerquartett zu verdanken – aber gegen das einfallslose Skript und die generische Inszenierung haben selbst die vier gut aufgelegten Stars keine Chance.“[6] Etwas wohlwollender urteilte die Redaktion von Cinema über den Film: „Die Action wirkt eine Spur zu heftig, der Humor ein bisschen zu banal. Vollends überzeugt die Mischung nicht, aber die Spielfreude des Casts rechtfertigt den Kinobesuch dann doch.“[7] Der Filmdienst schrieb: „Fade Agentenfilm-Parodie, die sich lustlos an Genrekonventionen abarbeitet und außer großspurigen Actionszenen nichts zu bieten hat. Allein der Hauptdarsteller überzeugt mit seiner Aura der Unbesiegbarkeit als US-amerikanischer James-Bond-Ersatz.“[8]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Die Jones – Spione von nebenan. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Drehorte in der Internet Movie Database
  3. Starttermine in der Internet Movie Database
  4. Keeping Up with the Joneses. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 22. Juni 2021 (englisch).Vorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/Wikidata-Bezeichnung vom gesetzten Namen verschiedenVorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/„importiert aus“ fehlt
  5. Keeping Up with the Joneses. In: Metacritic. CBS, abgerufen am 22. Juni 2021 (englisch).Vorlage:Metacritic/Wartung/Verschiedene Kenner in Wikipedia und WikidataVorlage:Metacritic/Wartung/Wikidata-Bezeichnung vom gesetzten Namen verschieden
  6. Die Jones – Spione von nebenan auf filmstarts.de
  7. Die Jones – Spione von nebenan. In: cinema. Abgerufen am 22. Juni 2021.
  8. Die Jones – Spione von nebenan. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 22. Juni 2021.