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Die Gazette ist ein politisches Kulturmagazin aus München. Es erscheint seit 1998 online, seit 2004 auch gedruckt und wird von Fritz R. Glunk herausgegeben. Die gedruckte Auflage beträgt nach Verlagsangaben (Mediadaten 2014) 6.800 Exemplare.

Seit 2014 erscheint die Zeitschrift im Verlag Kastner AG in Wolnzach. Chefredakteur ist Rudolf Schröck.

Inhaltsverzeichnis

SelbstverständnisBearbeiten

Die Gazette sieht sich als „Intelligenzblatt zwischen Zeit und Spiegel“. Als Zielgruppe sieht sie „Gutausgebildete, Entscheider, Meinungsführer und Multiplikatoren“. Ihr Thema ist der Zusammenhang „zwischen kultureller Produktion und politischer Praxis“. An ihre Texte stellt sie den Anspruch „gesellschaftlicher Relevanz, thematischer Tiefe, klarer Position und stilistischer Qualität“. Zu ihren Autoren zählen unter anderem Carl Amery, Giscard d’Estaing, Rita Süssmuth, Uri Avnery, Christian Ude und Seyran Ates.

Im PresseurteilBearbeiten

Die Frankfurter Rundschau urteilte: „Das Magazin setzt auf die Lust am Lesen und liefert unabhängige und kritische Informationen aus Kultur und Politik.“ Laut Münchner Merkur verzichtet Die Gazette „auf intellektuelle Moden“ und will „geistige Strömungen der Gegenwart diskutieren“. Das Medienmagazin brand eins bewertete süffisant, es sei ein Heft, bei dem der „Marktforscher seufzt und eine Flasche Whisky in einem Zug leert: […] Kein schickes Layout, kein Geschrei, keine Stars, keine Weltverbesserungsvorschläge, keine steilen Thesen, keine Fernreiseberichte. Größtenteils schwarz-weiß.“

In der Süddeutschen Zeitung hob Heribert Prantl hervor, Die Gazette habe „keinen starken Auftritt, dafür aber einen starken Inhalt“. Die Zeitschrift komme unaufgeregt daher, dafür aber sei der „Anteil der aufregend guten Stücke hoch“. Man finde Essays, Kurzgeschichten, Lyrik und „Fundsachen“. Eine klare politische Linie habe das Blatt nicht; „man darf es ‚aufklärerisch‘ nennen“.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelbelegeBearbeiten

  1. Es gibt auch viele Medien, die auf den Putz hauen. Zu ihnen gehört Die Gazette nicht., Süddeutsche Zeitung vom 31. Dezember 2012, abgerufen 10. März 2013