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Der Deutsche Medienpreis ist eine Auszeichnung, die seit 1992 jährlich von Media Control, einem Unternehmen für Marktstatistiken (Verkaufscharts), verliehen wird. Die Verleihung findet in Baden-Baden, dem Sitz des Unternehmens, vor rund 200 geladenen prominenten Gästen statt. Karlheinz Kögel stiftete den Medienpreis, um Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu ehren. Eine Jury, bestehend aus Chefredakteuren führender Zeitungen und Zeitschriften, entscheidet über den Preisträger.

Der Preis ist eine handgeformte, bemalte Keramikfigur auf einem blauen brasilianischen Marmorsockel. Die von dem seit 1972 in Deutschland lebenden Schweizer Künstler Roland Junker geschaffene Skulptur erhält jedes Jahr andere Farben und wird von der Staatlichen Majolika-Manufaktur Karlsruhe gefertigt.[1]

Liste der Preisträger und LaudatorenBearbeiten

KritikBearbeiten

Der Publizist, Medienrechtler und ehemalige Regierungssprecher Nordrhein-Westfalens Wolfgang Lieb bemängelte 2010 anlässlich der Verleihung an Angela Merkel, die Prämierung hochrangiger Politiker widerspreche der Kontrollaufgabe der Medien; wesentlicher Zweck dieser Preisverleihung sei offenbar die Eigenwerbung ihrer Teilnehmer.[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Über den Deutschen Medienpreis. (Memento des Originals vom 28. September 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-medienpreis.de Deutscher-medienpreis.de, abgerufen am 27. Mai 2017.
  2. dpa/EPD/fas: Kanzlerin Merkel erhält Deutschen Medienpreis. Die Welt, 7. Januar 2010, abgerufen am 22. Januar 2010.
  3. a b Deutscher Medienpreis 2010 für Sir Richard Branson. (Nicht mehr online verfügbar.) 26. November 2010, archiviert vom Original am 22. Januar 2013; abgerufen am 1. Dezember 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-medienpreis.de
  4. a b Deutscher Medienpreis 2011 für Dr. Sakena Yacoobi, Dr. Mitri Raheb, Stanislaw Petrow und Dr. Denis Mukwege. (Nicht mehr online verfügbar.) 13. Januar 2012, archiviert vom Original am 2. Oktober 2013; abgerufen am 13. Januar 2012.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-medienpreis.de
  5. Deutscher Medienpreis 2012 für George Clooney. (Nicht mehr online verfügbar.) 14. Dezember 2012, archiviert vom Original am 24. Juli 2014; abgerufen am 14. Dezember 2012.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-medienpreis.de
  6. Deutscher Medienpreis 2013 für Königin Máxima. (Nicht mehr online verfügbar.) 19. Dezember 2013, archiviert vom Original am 28. Januar 2015; abgerufen am 21. März 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-medienpreis.de
  7. Wolfgang Lieb: Angela Merkel wird mit dem „Deutschen Medienpreis“ ausgezeichnet. Nachdenkseiten, 23. Januar 2010, abgerufen am 23. Januar 2010.