Hauptmenü öffnen

Deutsch-Französischer Journalistenpreis

europäischer Journalistenpreis

Er zeichnet alljährlich Autoren oder Redaktionen aus, die in den vergangenen zwölf Monaten mit ihrer Arbeit in besonderer Weise zum besseren Verständnis der deutsch-französischen und europäischen Beziehungen beigetragen haben. Der Preis wird in mehreren Kategorien vergeben: Video (bis 2011: Fernsehen), Audio (bis 2011: Hörfunk), Textbeitrag (bis 2011: Printmedien) und Multimedia (bis 2011: Internet). Die Preisträger des mit jeweils 6.000 Euro dotierten Preises werden von einer deutsch-französischen Jury ausgewählt. Daneben werden auch ein Nachwuchspreis (6.000 Euro) und ein undotierter Großer Deutsch-Französischer Medienpreis vergeben. Neben den Hauptpreisen gab es bis 2002 auch Sonderpreise wie z. B. den der Asko Europa-Stiftung oder des Deutsch-Französischen Kulturrats.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis
(DFJP)
Logo
Zweck Der Peis zeichnet alljährlich Autoren oder Redaktionen aus, die in den vergangenen zwölf Monaten mit ihrer Arbeit in besonderer Weise zum besseren Verständnis der deutsch-französischen und europäischen Beziehungen beigetragen haben.
Sitz Saarbrücken, Berlin, Paris
Gründung 1983

Vizepräsident(en) Peter Boudgoust, Delphine Ernotte, Stefan Raue
Vorstand Thomas Kleist
Website http://dfjp.eu/

Inhaltsverzeichnis

PreisträgerBearbeiten

1983 | 1984 | 1985 | 1989 | 1990 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019

1983–1989Bearbeiten

1983:

  • Fernsehen, 1. Preis: Ernst Weisenfeld für Nur das Rot im Blau-Weiss-Rot – aus der Geschichte der kommunistischen Partei Frankreichs, SR
  • Fernsehen, 2. Preis: Thomas Reimer, Elke Bauer für Zu Gast zwischen Haguenau und Pfingsten – ein Gespräch zwischen Thomas Reimer und André Weckmann, SWF
  • Fernsehen, 3. Preis: Jaqueline Perard, Lorenz Knauer, Bernd Becker für Die Zehn: Atomkraft – nein danke. Atomkraft – ja bitte, ZDF
  • Hörfunk, 1. Preis: Jean-Paul Picaper für Beobachtung und Aphorismen zum dt.-franz. Verhältnis – Die Gegensätze ziehen sich an, Le Figaro
  • Hörfunk, 2. Preis: Wolfgang Aigner für Mehr Rechte für Frankreichs Provinz – Thionville zum Beispiel, BR
  • Hörfunk, 3. Preis: Dieter Mayer-Simeth für Pulverfass Korsika – Bericht einer explosiven Insel, BR

1984:

1985:

1986–1988: keine Preisvergabe

1989:

1990–1999Bearbeiten

1990:

1991–1992: keine Preisvergabe

1993:

  • Fernsehen, 1. Preis: Agence CAPA für 24 Heures: Görlitz – Le pont de la rivière Neisse, Canal+
  • Fernsehen, 2. Preis: Fritz Breuer für Rückblende: Vor 110 Jahren geboren – René Schickele, WDR
  • Hörfunk, 1. Preis: Gabi Mayr für Tanz der Schienbeine – Der Architekt Hector Guimard und das 16. Arrondissement, Radio Bremen

1994:

1995:

  • Fernsehbeiträge über 20 Minuten:
  • Fernsehbeiträge bis 20 Minuten:
  • Hörfunk, 1. Preis: Karl Lippegaus für Samstagabend in West 3: Rap, Rai, Ramadhan – Arabische und westliche Kultur in Marseille und Paris, WDR

1996:

1997:

  • Fernsehen, 1. Preis: Ulrike Becker, Sophie Rosenzweig für Eine Bleibe in der Fremde / A chacun son étranger (Beitrag zur Sendereihe Passe Partout) SWF, La Cinquième
  • Hörfunk, 1. Preis: Feature-Werkstatt Redaktion Interregionale Kultur des SR für Saar-Lor-Luxus

1998:

1999:

2000–2009Bearbeiten

2000:

Sonderpreise ASKO Europa-Stiftung:

2001:

  • Fernsehen: Patrice Romedenne für Pour en finir avec l’extrémisme, France 2
  • Fernsehen (Kurzreportage): Jörg Krause für Wer war Omar Ben Noui? – von Algier nach Guben und zurück, Arte
  • Hörfunk: Lisa Huth für Mir gehen nur niwwer kaafe (Wir gehen nur rüber einkaufen) – darüber, was Saarländer und Lothringer wirklich voneinander wissen, SR
  • Print: Dorothea Hahn für Mörderisches Milieu, Frankreich von einer anderen Seite, taz

Sonderpreise ASKO Europa-Stiftung:

Sonderpreise Deutsch-Französischer Kulturrat:

2002:

Sonderpreise Deutsch-Französischer Kulturrat:

Preis des Deutsch-Französischen Jugendwerks: Pascale Hugues und Michael Hammon für Reportage Gehen oder bleiben? Jugendliche in Deutschland-Ost, Arte

2003:

  • Fernsehen: Harald Schmidt für Die Harald Schmidt Show – Le show en français, Sat.1-Sendung vom 28. Mai 2002 komplett in französischer Sprache
  • Hörfunk: Radio France Internationale und Deutsche Welle für Gemeinschaftsprojekt Duo für Europa anlässlich des 40. Jahrestages des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrags
  • Print: Libération und Berliner Zeitung für Doppelausgabe zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags
  • Nachwuchspreis: ZDF-Mitarbeiter Harald Jung und sein Team für Fremde Freunde, ZDF

2004:

2005:

2006:

  • Fernsehen: Imke Meier für Dok-Film über eine 13-jährige Deutsche in einer französischen Gastfamilie, Vivian – ein halbes Jahr allein in Frankreich, ZDF/Kinderkanal
  • Hörfunk: Aurélie Luneau für Beitrag über die Studentenbewegungen in Deutschland und in Frankreich, Dans les pas de Rudi le Rouge, France Culture
  • Print: Lorenz Wagner für Der General (de Gaulle) hätte ‚oui’ gesagt, Financial Times Deutschland
  • Internet: Andreas Noll für Spurensuche in einem verunsicherten Land. Frankreich – eine Winterreise (www.frankreich-forum.de/winterreise)
  • Ehrenpreis: Ulrich Wickert, ARD Tagesthemen-Moderator
  • Nachwuchspreis: Rencontres und Chefredakteurin Johanna Heinen (www.recontres.de)

2007:

  • Medienpreis: Michel Meyer, im Elsass geborener Journalist und früherer Hörfunk-, Fernseh- und Zeitungskorrespondent in Deutschland
  • Fernsehen: Arnaud Miguet, Jérôme Bony, Karine Comazzi und Bernard Lebrun für die kurz vor der Fußballweltmeisterschaft ausgestrahlte Sondersendung Allemagne: la grande mutation? (Deutschland: der große Wandel?), France 2
  • Hörfunk: Hélène Kohl für Le souvenir du ‚miracle de Berne’ aujourd’hui en Allemagne (Erinnerung an das ‚Wunder von Bern’ heute in Deutschland), Europe 1
  • Print: Michael Kläsgen für Beitrag zum Schicksal der neuen Obdachlosen in Frankreich, Zimmer ohne Aussicht, Süddeutsche Zeitung
  • Internet: Harald Schultz für Frankreich heute – Das Magazin für frankophile Internauten (www.frankreich-heute.de)
  • Nachwuchspreis: Anne Funk für Magazin-Beitrag Zugbekanntschaften anlässlich der neuen TGV-Verbindung Paris-Frankfurt am Main, Potato

2008:

2009:

2010–2018Bearbeiten

2010:

2011:

2012:

2013:

2014:

2015:

2016:

  • Medienpreis: Jean Asselborn
  • Video: Christian Dassel, Clemens Gersch für #jesuischarlie: Ein Hashtag und die Folgen, WDR
  • Audio: Pascal Dervieux für Immigration en Allemagne: le tournant?, France Inter
  • Text: Leo Klimm für Chef-Köche, Capital
  • Multimedia: Christian Beetz, Jakob Vicari, Jens-Uwe Grau, Tanja Schmoller für Falcianis Swissleaks – Der große Bankdatenraub, ARTE
  • Nachwuchspreis: Laetitia Grevers (in Zusammenarbeit mit Gabriela Herpell, Alex Rühle und Lorenz Wagner) für Wir klingen alle so, als müsste uns irgendwer erlösen, Süddeutsche Zeitung Magazin

2017:

  • Medienpreis: SOS MEDITERRANEE
  • Video: Christian Frey, Susanne Wittek für Stille Retter, ARTE / NDR
  • Audio: Sabine Wachs für SOS im Mittelmeer, SR
  • Text: Marion Van Renterghem für Angela Merkel d’Est en Ouest, Le Monde
  • Multimedia: Vera Rudolph für TAXI Europa, http://multimedia.swr.de/taxi-europa, SWR
  • Nachwuchspreis: Sophie Serbini, Côme Tessier für C’est Jérôme, So Foot

2018:

  • Medienpreis: Jürgen Habermas
  • Video: Karine Comazzi und Patrice Brugère für „Les Klarsfeld, chasseurs de ténèbres“, France 2
  • Audio: Adèle Humbert und Emilie Denètre für „Les Petits Revenants“, BoxSons
  • Text: Stephan Maus für „Zwei Brüder“, Stern Crime
  • Multimedia: Annika Joeres, Simon Jockers, Jade Lindgaard, Donatien Huet und Felix Michel für „Steigende Meere“, https://searise.correctiv.org/de/
  • Nachwuchspreis: Anika Maldacker für „Der Kampf gegen das Vergessen“, Badische Zeitung

WeblinksBearbeiten