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Detlef Schößler

deutscher Fußballspieler

Detlef Schößler (* 3. Oktober 1962 in Magdeburg[1]) war Fußballspieler in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse im Fußball der DDR. Dort spielte er für den 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden. Für Dresden spielte Schößler auch in der 1. Bundesliga. Nach seiner Laufbahn als Fußballspieler war Schößler als Trainer tätig.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Mit 17 Jahren begann Schößler seine Fußballkarriere beim 1. FC Magdeburg, für den er 169 Mal in der DDR-Oberliga, 25 Mal im FDGB-Pokal und 6 Mal im Europapokal spielte. Anschließend wechselte er zu Dynamo Dresden. Nach zwei Jahren in der höchsten Spielklasse der DDR konnten sich die Dresdner für die Bundesliga qualifizieren, wo Schößler innerhalb von vier Jahren noch zu 113 Bundesligaeinsätzen kam. Nach Matthias Maucksch ist er auf Rang 2 in der Rekordliste aller Dresdner Bundesligaspieler. Als 32-Jähriger wechselte er zum Zweitligisten VfB Leipzig, wo er zu 68 Einsätzen in der 2. Bundesliga kam.

Zudem absolvierte Schößler 18 Einsätze in der DDR-Nationalmannschaft. Für eine WM- oder EM-Endrunde konnte sich Schößler, der im Spätsommer 1990 auch am letzten DDR-Länderspiel teilnahm, mit seinen Teamkollegen nicht qualifizieren.

In der Saison 2002/2003 wurde Schößler Trainer des Oberligisten VfB Leipzig, wo er zuvor die A-Jugend trainiert hatte. 2003/2004 coachte er den SV Grimma in derselben Liga. Während der Saison 2006/2007 war er Trainer beim Oberligisten Hallescher FC und damit Nachfolger seines ehemaligen Mannschaftskameraden René Müller, musste dort zum Ende der Saison allerdings seinen Stuhl räumen. Zur Saison 2008/09 wurde er beim FC Energie Cottbus erster hauptamtlicher Trainer der A-Junioren-Bundesligamannschaft der Lausitzer. Ab November 2010 leitete Schößler das Training der U15 Regionalliga-Mannschaft von RB Leipzig. Im Juli 2011 übernahm er die U19 des Vereins, legte das Amt aus privaten und beruflichen Gründen jedoch bereits im September nieder.

In der Saison 2017/18 war Schößler Trainer des sachsen-anhaltinischen Verbandsligisten VfB IMO Merseburg.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Detlef Schößler - Spielerprofil. Abgerufen am 20. August 2019.