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Design-Center (2006)
Ein Soziales Kunstprojekt von Johannes Angerbauer-Goldhoff im Design-Center Linz. Gesamt Oberösterreich in Social Gold. (1997)

Das Design Center Linz ist ein Kongress- und Ausstellungszentrum in der Stadtgemeinde Linz in Oberösterreich.

GeschichteBearbeiten

Die Messehalle und das Ausstellungszentrum wurde von 1991 bis 1993 nach Plänen des Architekten Thomas Herzog mit dem Lichttechniker Christian Bartenbach entwickelt erbaut.[1]

ArchitekturBearbeiten

Das Gebäude wurde in gedanklicher Verbindung zur Stahlstadt Linz als Stahl-Glas-Konstruktion entworfen. Es hat die Form eines liegenden Zylindersegmentes.[2] Die Bogenkonstruktion – die Bogenanläufe werden außen frei geführt – ist statisch und formal wirksam. Das Glasdach mit 3.456 Glaspaneelen schafft eine blendfreie Tageslichtatmosphäre.

Kunst am BauBearbeiten

Bildende Kunst am Bau zeigen Nikolaus Lang und Rainer Wittenborn, Pepi Meier, Waltraut Cooper und Ferdinand Götz.[3] Johannes Angerbauer-Goldhoff inszenierte im Oktober 1997 im Design-Center eine großräumige Kunstinstallation, eine begehbare, goldene Empore.[4]

LiteraturBearbeiten

  • Design Center, Linz, Oberösterreich, 1988, 1991–1993. S. 266–267. In: Architektur im 20. Jahrhundert. Österreich. Deutsches Architekturmuseum, Katalog zur Ausstellung 1995/1996, Herausgegeben von Annette Becker, Dietmar Steiner und Wilfried Wang, Prestel Verlag, München 1995, ISBN 3-7913-1613-3.
  • Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Linz 2009. Linzer Aussenbereiche zwischen Donau und Traun, Bauten im Straßenverband, Europaplatz, Design-Center, S. 396.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Design Center Linz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Erlebnisarchitektur design-center.at
  2. Dehio Linz 2009
  3. Peter Kraft: Kunst im Design-Center. Die Botschaft der Künstler (PDF; 7,6 MB) design-center.at
  4. Die Goldene Empore des Design Center Linz goldeneempore.com

Koordinaten: 48° 17′ 54,7″ N, 14° 18′ 20,9″ O