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Der Himmel soll warten (Lied)

Lied des deutschen Rappers Sido
Der Himmel soll warten
Sido feat. Adel Tawil
Veröffentlichung 11. Mai 2010
Länge 3:43 (Unplugged-Version)
3:37 (Studioversion)
Genre(s) Pop, Rap
Autor(en) Beatzarre,
Djorkaeff,
Sido,
Adel Tawil
Album MTV Unplugged Live aus’m MV

Der Himmel soll warten ist ein Lied des deutschen Rappers Sido, in Kooperation mit dem deutschen Popsänger Adel Tawil. Das Stück ist die erste Singleauskopplung aus seinem ersten Livealbum MTV Unplugged Live aus’m MV.[1]

Entstehung und ArtworkBearbeiten

Geschrieben wurde das Lied von Beatzarre, Djorkaeff, Sido und Adel Tawil. Produziert wurde das Stück von Sven Helbig und Marek Pompetzki. Das Mastering erfolgte im True Track Recording Studio, unter der Leitung von Dirk T. Jambor. Gemischt wurde das Lied von Marek Pompetzki im Beatzarre Studio und den Numarek Studios. Die Single wurde unter dem Musiklabel Universal Music Domestic Rock/Urban veröffentlicht. Auf dem Cover der Maxi-Single ist – neben Künstlernamen und Liedtitel – eine Schreibtafel mit Kritzeleien zu sehen. Design und Fotografie stammen von Stefan Vorbeck und hort.org.uk. Die Aufnahmen fanden im Berliner Tonstudio Numarek Studios statt.

Veröffentlichung und PromotionBearbeiten

Die Erstveröffentlichung von Der Himmel soll warten erfolgte am 11. Mai 2010 als Download.[2] Die Veröffentlichung eines physischen Tonträgers folgte drei Tage später am 14. Mai 2010.[1] Die Maxi-Single enthält neben der Unplugged-Version auch eine Studio-Version des Liedes, als B-Seite. Um das Lied zu bewerben, folgten unter anderem Liveauftritte während der Verleihung des VIVA Comet 2010 und in der Late-Night-Show Inas Nacht.[3][4]

Ein Musikvideo hierzu wurde nicht gedreht. Um das Stück zu bewerben wurde der Liveauftritt während Sidos MTV Unplugged verwendet. Während des Videos sind Sido und Tawil zu sehen, sie sitzen gemeinsam auf einer Parkbank und singen das Lied.[5]

InhaltBearbeiten

Der Liedtext zu Der Himmel soll warten ist komplett auf Deutsch verfasst. Die Musik wurde von Beatzarre, Djorkaeff und Adel Tawil; der Text von Sido und Tawil geschrieben. Musikalisch bewegt sich das Lied im Bereich der Popmusik und des Raps. Die Strophen werden von Sido gerappt und der Refrain von Tawil gesungen. In dem Lied geht es darum, dass jemand noch viel Dinge erleben möchte und noch nicht aus dem Leben ausscheiden möchte.

„Ich ruf es nach oben, der Himmel soll warten,
denn ich hab noch was vor, der Himmel muss warten.
Wenn alles vorbei ist, nimm mir den Atem,
doch noch bleib ich hier, der Himmel soll warten.“

Refrain, Originalauszug

MitwirkendeBearbeiten

Liedproduktion

Artwork

Unternehmen

RezeptionBearbeiten

Charts und ChartplatzierungenBearbeiten

Der Himmel soll warten erreichte in Deutschland Position zwei der Singlecharts und konnte sich insgesamt vier Wochen in den Top 10 und 26 Wochen in den Charts halten. In Österreich erreichte die Single Position vier und konnte sich zwei Wochen in den Top 10 und 20 Wochen in den Charts halten. In der Schweiz erreichte die Single in acht Chartwochen Position 28 der Singlecharts. Obwohl es das Lied nicht auf Platz eins schaffte, war es trotzdem für einen Zeitraum von einer Wochen das erfolgreichste deutschsprachige Lied in den österreichischen Singlecharts sowie für den Zeitraum von zwei Wochen das erfolgreichste deutschsprachige Lied in den deutschen Singlecharts. Des Weiteren platzierte sich Der Himmel soll warten auf Position 54 der Single-Jahrescharts 2010 in Deutschland sowie auf Position 66 in Österreich.

Für Sido als Interpret ist dies der 21. Charterfolg als Solokünstler in Deutschland, sowie der 16. Charterfolg in Österreich und der zehnte in der Schweiz. Es ist sein dritter Top-10-Erfolg in Deutschland und der erste in Österreich. Für Tawil als Interpret ist dies der vierte Charterfolg als Solokünstler in Deutschland, sowie jeweils der dritte Charterfolg in Österreich und der Schweiz. Es ist sein dritter Top-10-Erfolg in Deutschland und der zweite in Österreich. Als Autor ist dies sein 18. Charterfolg in Deutschland, sowie der neunte in Österreich und der achte in der Schweiz. Es ist sein siebter Top-10-Erfolg in Deutschland und der vierte in Österreich. Djorkaeff erreichte mit der Der Himmel soll warten zum siebten Mal die deutschen Singlecharts in seiner Autorenbeteiligung, sowie zum vierten Mal die Charts in Österreich und zum dritten Mal die Schweizer Hitparade. Als Autor ist es sein dritter Top-10-Erfolg in Deutschland und der erste in Österreich.

Chartplatzierungen
Charts Höchstplatzierung Wochen
Deutschland  Deutschland (GfK)[6] 2 26
Osterreich  Österreich (Ö3)[7] 4 20
Schweiz  Schweiz (IFPI)[8] 28 8
Jahrescharts
Charts (2010) Platzierung
Deutschland  Deutschland (GfK)[9] 54
Osterreich  Österreich (Ö3)[10] 66

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

2013 wurde Der Himmel soll warten in Deutschland mit einer Goldenen Schallplatte für über 150.000 verkaufter Einheiten ausgezeichnet, somit ist eines der meistverkauften deutschsprachigen Rapsongs seit 1975.

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
Deutschland  Deutschland (BVMI)[11]   Gold 150.000
Insgesamt   1× Gold
150.000

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Sido feat. Adel Tawil – Der Himmel soll warten. discogs.com, abgerufen am 6. Dezember 2018 (englisch).
  2. Der Himmel soll warten. rateyourmusic.com, abgerufen am 6. Dezember 2018 (englisch).
  3. Sido – Der Himmel soll warten (feat. Adel Tawil) (LIVE @ Comet 2010). youtube.com, abgerufen am 17. April 2014.
  4. Inas Nacht – SIDO – Der Himmel soll warten. youtube.com, abgerufen am 17. April 2014.
  5. Sido feat. Adel Tawil – Der Himmel soll warten. youtube.com, abgerufen am 17. April 2014.
  6. „Der Himmel soll warten“ in den deutschen Charts. charts.de, abgerufen am 17. April 2014.
  7. „Der Himmel soll warten“ in den österreichischen Charts. austriancharts.at, abgerufen am 17. April 2014.
  8. „Der Himmel soll warten“ in den Schweizer Charts. swisscharts.com, abgerufen am 17. April 2014.
  9. Single-Jahrescharts 2010. offiziellecharts.de, abgerufen am 10. September 2018.
  10. Jahreshitparade Singles 2010. austriancharts.at, abgerufen am 10. September 2018.
  11. Gold für „Schwarz zu blau“ in Deutschland. musikindustrie.de, abgerufen am 13. April 2014.