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Dejan Manaskov

mazedonischer Handballspieler
Dejan Manaskov
Dejan Manaskov (2014)

Dejan Manaskov 2014

Spielerinformationen
Geburtstag 26. August 1992
Geburtsort Créteil, FrankreichFrankreich Frankreich
Staatsbürgerschaft MazedonierMazedonier mazedonisch
Körpergröße 1,81 m
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein KC Veszprém
Trikotnummer 2
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
2002–2008 NordmazedonienNordmazedonien RK Borec Veles
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
2008–2/2015 NordmazedonienNordmazedonien RK Metalurg Skopje
2/2015–2015 DeutschlandDeutschland HSG Wetzlar
2015–2016 NordmazedonienNordmazedonien RK Vardar Skopje
2016–2017 DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
2017– UngarnUngarn KC Veszprém
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
NordmazedonienNordmazedonien Nordmazedonien 38 (117)[1]

Stand: 26. August 2018

Dejan Manaskov (mazedonisch Дејан Манасков; * 26. August 1992 in Créteil, Frankreich[2]) ist ein mazedonischer Handballspieler. Sein Vater ist der ehemalige Handballnationalspieler Pepi Manaskov und sein jüngerer Bruder ist Martin Manaskov.

Der 1,81 m große und 78 kg schwere Rechtshänder wird zumeist auf Linksaußen eingesetzt.

KarriereBearbeiten

Dejan Manaskov begann mit 10 Jahren mit dem Handballspiel beim RK Borec Veles. Ab 2008 lief er für RK Metalurg Skopje auf. Mit Metalurg gewann er viermal die mazedonische Meisterschaft und viermal den Pokal. Außerdem erreichte er das Viertelfinale im Europapokal der Pokalsieger 2008/09, in der EHF Champions League 2012/13 und in der EHF Champions League 2013/14. Nachdem Metalurg in der Saison 2014/15 in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, verließ er Skopje und unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende beim deutschen Bundesligisten HSG Wetzlar, zu dem zuvor bereits sein ehemaliger Mitspieler Vladan Lipovina gewechselt war.[3] Zur Saison 2015/16 kehrte er nach Skopje zurück und schloss sich RK Vardar Skopje an.[4] Im Sommer 2016 wechselte er zum deutschen Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen.[5] Seit der Saison 2017/18 steht er beim ungarischen Verein Telekom Veszprém unter Vertrag.[6] Mit Veszprém gewann er 2019 die ungarische Meisterschaft.

Mit der Mazedonischen Nationalmannschaft nahm Dejan Manaskov an der Europameisterschaft 2012 (5. Platz; 4 Tore)[7], der Weltmeisterschaft 2013 (14. Platz, 26 Tore),[8] der Europameisterschaft 2014 (10. Platz; 19 Tore)[9] und der Weltmeisterschaft 2015 teil. Bisher bestritt er 38 Länderspiele, in denen er 117 Tore erzielte. (Stand: 11. Dezember 2016)

Dejan Manaskov, der mit zwei Jahren mit seiner Familie nach Deutschland zog und in Niedersachsen in den Kindergarten ging, spricht fließend Deutsch.[2]

ErfolgeBearbeiten

  • Mazedonischer Meister 2010, 2011, 2012, 2014 und 2016
  • Mazedonischer Pokalsieger 2009, 2010, 2011, 2013 und 2016
  • Deutscher Meister 2017
  • Ungarischer Meister 2019

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dejan Manaskov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ihf.info: Macedonia, abgerufen am 8. Januar 2017
  2. a b www.handball-world.com Über den Vater, Metalurg, Mazedonien und Wetzlar - Dejan Manaskov im Interview vom 17. Februar 2015, abgerufen am 18. Februar 2015
  3. www.handball-world.com Offiziell - Wetzlar bestätigt Transfer von Manaskov vom 8. Februar 2015, abgerufen am 8. Februar 2015
  4. handball-world.com: Abgang bei Wetzlar: Linksaußen kehrt im Sommer nach Skopje zurück vom 11. März 2015, abgerufen am 12. März 2015
  5. handball-world.com: Rhein-Neckar Löwen bestätigen Transfer von Manaskov - Sigurmannsson geht vom 26. Mai 2016, abgerufen am 26. Mai 2016
  6. handball-world.com: Löwen bestätigen Manaskov-Abgang vom 18. März 2017, abgerufen am 18. März 2017
  7. www.ehf-euro.com EHF Euro 2012: Official Squads (Memento vom 8. Februar 2015 im Internet Archive) (PDF, 381 kB) abgerufen am 23. Februar 2014
  8. ihf.info Team Roster FYR Macedonia (PDF, 296 kB) abgerufen am 23. Februar 2014
  9. www.ehf-euro.com EHF Euro 2014: Official Squads (Memento vom 4. Januar 2014 im Internet Archive) (PDF, 633 kB) abgerufen am 23. Februar 2014