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Dedelstorf

Ortsteil und Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dedelstorf
Dedelstorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dedelstorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 42′ N, 10° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Samtgemeinde: Hankensbüttel
Höhe: 91 m ü. NHN
Fläche: 76,03 km2
Einwohner: 1184 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29386
Vorwahl: 05832
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 007
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 29
29386 Hankensbüttel
Bürgermeister: Bernd Rodewald (FWG)
Lage der Gemeinde Dedelstorf im Landkreis Gifhorn
SchwülperVordorfDidderseAdenbüttelHillerseMeineWasbüttelRötgesbüttelLeiferdeIsenbüttelRibbesbüttelCalberlahWagenhoffMeinersenOsloßBokensdorfUmmernWesendorfMüden (Aller)SassenburgGifhornSchönewördeWahrenholzWahrenholzGroß OesingenSteinhorstHankensbüttelSprakensehlObernholzDedelstorfWeyhausenTappenbeckJembkeBarwedelBergfeldTiddischeRühenParsaugemeindefreies Gebiet GiebelParsauTülauBromeEhra-LessienWittingenLandkreis GifhornNiedersachsenWolfsburgBraunschweigLandkreis HelmstedtLandkreis PeineRegion HannoverLandkreis CelleLandkreis UelzenSachsen-AnhaltSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild
BW

Dedelstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Sie gehört der Samtgemeinde Hankensbüttel an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Hankensbüttel hat.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Dedelstorf liegt westlich von Hankensbüttel in der Nähe des Naturparks Südheide.

GemeindegliederungBearbeiten

Ortsteile der Gemeinde sind: Dedelstorf, Allersehl, Weddersehl, Oerrel, Repke, Lingwedel und Langwedel.

GeschichteBearbeiten

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Allersehl, Langwedel, Lingwedel, Oerrel, Repke und Weddersehl eingegliedert.[2]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1. Dezember 1905 655
16. Juni 1925 831
16. Juni 1933 858
29. Oktober 1946 1825
6. Juni 1961 1485
27. Mai 1970 1317
31. Dezember 1989 1328
31. Dezember 2009 1541
31. Dezember 2010 1536
31. Dezember 2011 1513

¹ Volkszählungsergebnis

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat aus Dedelstorf setzt sich aus elf Ratsmitgliedern zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.

SPD CDU FWD Gesamt
2001 1 7 3 11 Sitze
2006 1 5 5 11 Sitze
2011 1 4 6 11 Sitze
2016 1 5 5 11 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

BürgermeisterBearbeiten

Der ehrenamtliche Bürgermeister Bernd Rodewald wurde am 16. November 2016 gewählt.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Geteilt von Rot und Grün durch ein silbernes Wellenband; oben ein silberner Heidschnuckenkopf, unten ein silbernes Eichenblatt mit sieben Spitzen und eine silberne Ähre mit sieben Körnern.“

Das Rot der oberen Hälfte steht für die Heideflächen innerhalb des Gemeindegebiets, der Heidschnuckenkopf für eine Heidschnuckenherde. Das silberne Wellenband symbolisiert die Wasserläufe in der Gemeinde. Die grüne Farbe der unteren Hälfte sowie die Ähre und das Eichenblatt stehen für die Landwirtschaft und die Waldgebiete und Eichenhaine. Die sieben Körner der Ähre und die sieben Spitzen des Eichenblattes verweisen auf die sieben Ortsteile.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Auf dem Gemeindegebiet liegt das Naturschutzgebiet Schnuckenheide.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Dedelstorf liegt östlich des Abzweiges der Bundesstraße 244, die nach Helmstedt führt, von der Bundesstraße 4 (UelzenBraunschweig).

LuftverkehrBearbeiten

Nördlich der Ortschaft Repke befindet sich das Segelfluggelände Schnuckenheide-Repke.

GarnisonBearbeiten

Dedelstorf wurde 1936 erstmals Garnisonsstadt und bekam einen Fliegerhorst, den nach dem Krieg die Briten noch eine Zeitlang weiternutzten, siehe Flugplatz Dedelstorf.

Der bislang nur als Lager Dedelstorf bekannten Kaserne wurde am 1. Oktober 1964 der Name Richthofen-Kaserne verliehen, nachdem dort die Bundeswehr bereits 1962 eingezogen war. 1994 verließ sie die Gemeinde wieder, und die Kaserne wurde geschlossen.

Folgende Verbände und Einheiten waren dort stationiert:

  • Panzerartilleriebataillon 35, 1981 in Panzerartilleriebataillon 335 umbenannt (1962–1994)
  • Panzerjägerkompanie 330 (1981–1993)
  • Panzerpionierkompanie 330 (1971–1993)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dedelstorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 227.