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Daniel Wayenberg

niederländischer Pianist und Komponist
Marijke Smit Sibinga und Daniel Wayenberg (1964)

Daniel Wayenberg (* 11. Oktober 1929 in Paris) ist ein niederländischer Pianist und Komponist.

LebenBearbeiten

Der Sohn der russischen Geigerin Margarete Berson und eines niederländischen Journalisten hatte den ersten Unterricht bei seiner Mutter. Er studierte dann in Den Haag bei Ary Verhaar und am Conservatoire de Paris bei Marguerite Long. Als jüngster Teilnehmer am Concours International Marguerite Long-Jacques Thibaud erhielt er 1949 den Großen Preis der Stadt Paris.

1953 debütierte er in der Carnegie Hall in New York mit den New Yorker Philharmonikern unter Leitung von Dimitri Mitropoulos. Er unternahm dann Konzertreisen durch die USA, Kanada, Indonesien und verschiedene europäische Staaten und trat bei internationalen Festivals auf. Für die Aufnahme von Werken Johannes Brahms', Maurice Ravels, George Gershwins und Sergei Rachmaninows erhielt er 1956 den Grand Prix du Disque.

Wayenberg trat als Klaviersolist unter Dirigenten wie Eugen Jochum, Karl Böhm, Jean Martinon, Rafael Kubelík, George Szell, Sir John Barbirolli, Georges Prêtre und Bernard Haitink auf. 1962 zeichneten ihn die Niederlande mit dem Orde van Oranje Nassau aus. In Frankreich wurde er 1967 als Chevalier des Arts et des Lettres ausgezeichnet. Ab 1985 war er Dozent für Klavier am Konservatorium von Rotterdam.

Neben kammermusikalischen Werken komponierte Wayenberg u. a. eine Sinfonie und ein Konzert für drei Klaviere.

WerkeBearbeiten

  • Solstice, Ballett, 1955
  • Concerto für fünf Blasinstrumente und Klavier, 1958
  • Sonate für Violine und Klavier, 1966
  • Capella, Sinfonie, 1973
  • Concerto für drei Klaviere und Orchester, 1974