Daniel Mögling

deutscher Mediziner sowie Hochschullehrer
Daniel Mögling, Gemälde von Anton Ramsler in der Tübinger Professorengalerie

Daniel Mögling (* 1546 in Tübingen; † 24. Mai 1603 ebenda)[1], der auch die Pseudonyme Valerius Saledinus, Theophilus Schweighardt und Florentinus de Valentia benutzte,[2] war ein deutscher Mediziner sowie Professor an der Universität Tübingen.

LebenBearbeiten

Daniel Mögling immatrikulierte sich 1561 an der Universität Tübingen. Er wurde 1565 Baccalaureus. Er wurde zum Dr. med. promoviert. 1572 wurde er Stadtphysikus in Weißenburg dann in Heidelberg und 1581 in Göppingen. 1583 wurde er kurfürstlich-pfälzischer Leibarzt und Professor in Heidelberg, 1585 württembergischer Leibarzt in Tübingen, 1587 Professor an der Universität Tübingen sowie 1588 Dekan. 1596 und 1602 war er Rektor der Universität Tübingen.[3]

1618 veröffentlichte Mögling unter dem Decknamen Theophilus Schweighardt den Rosenkreuzerischen Weisheitsspiegel (Speculum sophicum rhodo-stauroticum).[4]

Sein 1590 entweder von Jacob Ramsler oder von Hans Ulrich Alt gemaltes Porträt hängt in der Tübinger Professorengalerie.

FamilieBearbeiten

Mögling war der Vater von Johann Ludwig Mögling und Großvater von Johann David Mögling.[5]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Reinhold Scholl: Die Bildnissammlung der Universität Tübingen, 1477 bis 1927. Schriften des Vereins für Württembergische Familienkunde, Heft 2, Verlag von K. Ad. Emil Müller, Stuttgart, 1927.
  2. Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München 2004, S. 33f.
  3. Eintrag Daniel Mögling auf Tobias-Bild.
  4. Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München 2004, S. 34.
  5. Eintrag Daniel Mögling im Katalog der DNB.

WeblinksBearbeiten

Commons: Daniel Mögling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien