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DFB-Pokal 2014/15 (Frauen)

35. Ausspielung des Wettbewerbs
Frauen-DFB-Pokal 2014/15
Logo des DFB-Pokals
Pokalsieger VfL Wolfsburg (2. Titel)
Beginn 23. August 2014
Finale 1. Mai 2015
Stadion RheinEnergieStadion, Köln
Mannschaften 56
Spiele 55
Tore 253  (ø 4,6 pro Spiel)
Torschützenkönig Pauline Bremer
(1. FFC Turbine Potsdam, 8 Tore)
Frauen-DFB-Pokal 2013/14
Frauen-Verbandspokal 2014/15↓

Der DFB-Pokal der Frauen wurde in der Saison 2014/15 zum 35. Mal ausgespielt. Titelverteidiger war der 1. FFC Frankfurt. Das Endspiel fand am 1. Mai 2015 im Kölner Rheinenergiestadion statt. Pokalsieger wurde der VfL Wolfsburg, der sich im Finale mit 3:0 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam durchsetzte und zum zweiten Mal den DFB-Pokal gewann.

Inhaltsverzeichnis

Teilnehmende MannschaftenBearbeiten

Automatisch qualifiziert waren die Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga der abgelaufenen Spielzeit. Dazu kamen die Aufsteiger in die 2. Bundesliga und die Sieger der 21 Landespokalwettbewerbe. Zweite Mannschaften sind grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigt.[1] Gewinnt eine zweite Mannschaft, deren 1. Mannschaft bereits für den DFB-Pokal qualifiziert ist, oder ein Aufsteiger in die 2. Bundesliga den Landespokal, so rückt der jeweils unterlegene Finalist in den DFB-Pokal nach.

Bundesliga
die 12 Vereine der Saison 2013/14
2. Bundesliga
19 der 24 Vereine der Saison 2013/14 1
Regionalliga
4 der 5 Zweitliga-Aufsteiger der Regionalliga-Saison 2013/14 2
  BV Cloppenburg
MSV Duisburg
  SGS Essen
1. FFC Frankfurt (TV)
  SC Freiburg
  TSG 1899 Hoffenheim
  FF USV Jena
  Bayer 04 Leverkusen
  FC Bayern München
  1. FFC Turbine Potsdam
  VfL Sindelfingen
  VfL Wolfsburg
  SC 13 Bad Neuenahr
  FC Viktoria 1889 Berlin
  VfL Bochum
  Werder Bremen
  TSV Crailsheim
  FSV Gütersloh 2009
  Herforder SV
  Blau-Weiß Hohen Neuendorf
1. FC Köln
  FFV Leipzig
  1. FC Lübars
  Magdeburger FFC
  SV Meppen
  1. FFC 08 Niederkirchen
1. FC Saarbrücken
  SC Sand
  SV 67 Weinberg
  TuS Wörrstadt
  ETSV Würzburg
  Alemannia Aachen
1. FC Union Berlin
  Holstein Kiel
 1. FFC Montabaur 3
Verbandspokale
die Landespokalsieger der 21 Landesverbände des DFB
  • Baden
  ASV Hagsfeld (IV)
  • Bayern
  1. FC Nürnberg (III)
  • Berlin
  SV Blau Weiss Berlin (IV) 4
  • Brandenburg
  Blau-Weiß Beelitz (IV)
  • Bremen
  ATS Buntentor (IV)
  • Hamburg
  Hamburger SV (III)
  • Hessen
  TSV Jahn Calden (III)
  • Mecklenburg-Vorpommern
  FSV 02 Schwerin (IV)
  • Mittelrhein
  1. FFC Bergisch Gladbach (V)5
  • Niederrhein
  GSV Moers (III)
  • Niedersachsen
  SV Union Meppen (IV)
  • Rheinland
  SG 99 Andernach (IV) 6
  • Saarland
  1. FC Riegelsberg (IV)
  • Sachsen
  FC Erzgebirge Aue (III)
  • Sachsen-Anhalt
  Hallescher FC (III)
  • Schleswig-Holstein
  SV Henstedt-Ulzburg (III) 7
  • Südbaden
  Hegauer FV (III)
  • Südwest
TSV Schott Mainz (III)
  • Thüringen
  1. FFV Erfurt (III)
  • Westfalen
  Germania Hauenhorst (IV)
  • Württemberg
  SpVgg Rommelshausen (V)
Ligaebene in Klammern: III = Regionalliga • IV = 4. Liga • V = 5. Liga • VI = 6. Liga

1 Die zweiten Mannschaften des 1. FFC Frankfurt, des FF USV Jena, des FC Bayern München, des 1. FFC Turbine Potsdam und des VfL Wolfsburg sind nicht teilnahmeberechtigt.
2 Die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim ist nicht teilnahmeberechtigt.
3 Der TSV Schott Mainz wäre sportlicher Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Allerdings hat der Verein den Lizenzantrag zu spät gestellt. Der 1. FFC Montabaur ist Nachrücker.
4 Pokalsieger 1. FC Union Berlin ist bereits als Zweitligaaufsteiger qualifiziert.
5 Pokalsieger Alemannia Aachen ist bereits als Zweitligaaufsteiger qualifiziert.
6 Pokalsieger 1. FFC Montabaur ist bereits als Zweitligaaufsteiger qualifiziert.
7 Pokalsieger Holstein Kiel ist bereits als Zweitligaaufsteiger qualifiziert.

TermineBearbeiten

Die Spielrunden wurden an den folgenden Terminen ausgetragen:[2]

  • 1. Runde: 23. August und 24. August 2014
  • 2. Runde: 27. und 28. September 2014
  • Achtelfinale: 1. und 2. November 2014
  • Viertelfinale: 20. und 21. Dezember 2014
  • Halbfinale: 4. April 2015
  • Finale: 1. Mai 2015 in Köln

1. RundeBearbeiten

Gespielt wurde am 23. August und 24. August 2014. Die Auslosung erfolgte am 11. Juli auf der Jahrestagung der 2. Frauen-Bundesliga in Frankfurt am Main.[3] Gezogen wurden die Lose von der ehemaligen Nationalspielerin Anouschka Bernhard. Die acht bestplatzierten Teams der Bundesligasaison 2013/14 haben ein Freilos für Runde 1 erhalten. Die Auslosung erfolgte getrennt in Nord- und eine Südgruppe.

Ergebnis


SV Henstedt-Ulzburg (III) 3:4 (0:3)  FFV Leipzig (II)
TSV Schott Mainz (III) 7:1 (2:1)  VfL Sindelfingen (II)
GSV Moers (III) 1:2 (1:0)  Magdeburger FFC (II)
Blau-Weiß Beelitz (III) 0:8 (0:3)  FSV Gütersloh 2009 (II)
SV Union Meppen (IV) 0:5 (0:3)  1. FC Lübars (II)
FC Viktoria Berlin (III) 3:1 n. V. (0:0, 0:0)  SV Meppen (II)
Hallescher FC (III) 0:5 (0:3)  Werder Bremen (II)
1. FFV Erfurt (IV) 0:2 (0:2)  1. FC Köln (II)
Hegauer FV (III) 3:1 (1:0)  Alemannia Aachen (II)
FC Erzgebirge Aue (III) 0:6 (0:1)  TSG 1899 Hoffenheim (I)
Germania Hauenhorst (IV) 1:0 (0:0)  1. FC Union Berlin (II)
Blau-Weiß Hohen Neuendorf (III) 0:5 (0:3)  MSV Duisburg (I)
FSV 02 Schwerin (IV) 0:6 (0:5)  BV Cloppenburg (II)
SV Blau Weiss Berlin (IV) 1:5 (0:1)  Holstein Kiel (II)
ATS Buntentor (IV) 0:13 (0:7)  VfL Bochum (II)
Hamburger SV (III) 2:5 (2:3)  Herforder SV (I)
SpVgg Rommelshausen (V) 0:3 (0:1)  1. FFC Montabaur (II)
SG 99 Andernach (III) 3:2 n. V. (1:1, 0:0)  SV 67 Weinberg (II)
TuS Wörrstadt (II) 0:5 (0:3)  ETSV Würzburg (II)
ASV Hagsfeld (IV) 1:4 (0:1)  TSV Crailsheim (II)
TSV Jahn Calden (III) 2:4 (1:1)  1. FC Saarbrücken (II)
1. FC Nürnberg (III) 0:9 (0:5)  SC Sand (I)
1. FFC Bergisch Gladbach (IV) 2:1 (1:0)  1. FC Riegelsberg (IV)
SC 13 Bad Neuenahr (III) 0:5 (0:3)  1. FFC 08 Niederkirchen (II)

2. RundeBearbeiten

Gespielt wurde am 27. und 28. September 2014. Die Auslosung erfolgte am 30. August 2014 in der Halbzeitpause des Eröffnungsspiel der Allianz Frauen-Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Losfee war Conny Pohlers. Es wurde getrennt in Nord- und Südgruppe gelost, wobei alle Vereine die unterhalb der 2. Bundesliga spielen, gesetzt waren. Diese sind der FC Viktoria 1889 Berlin und der SV Germania Hauenhorst für die Nordgruppe, sowie der Hegauer FV, der TSV Schott Mainz, die SG 99 Andernach und der 1. FFC Bergisch Gladbach für die Südgruppe.

Ergebnis


Germania Hauenhorst (IV) 0:8 (0:4)   1. FFC Turbine Potsdam (I)
FFV Leipzig (II) 2:3 n. V. (2:2, 1:1)   MSV Duisburg (I)
Holstein Kiel (II) 1:5 (1:1)  VfL Wolfsburg (I)
FC Viktoria Berlin (III) 1:5 (0:1)   Herforder SV (I)
Hegauer FV (III) 0:6 (0:3)   Bayer 04 Leverkusen (I)
TSV Schott Mainz (III) 1:9 (1:5)   FC Bayern München (I)
Werder Bremen (II) 1:5 (0:2)   SGS Essen (I)
FSV Gütersloh 2009 (II) 9:1 (3:1)  Magdeburger FFC (II)
SC Sand (I) 6:0 (5:0)  ETSV Würzburg (II)
SG 99 Andernach (III) 1:15 (0:8)   1. FFC Frankfurt (I)
TSV Crailsheim (II) 2:0 (1:0)  1. FFC Montabaur (II)
SC Freiburg (I) 2:0 (2:0)   TSG 1899 Hoffenheim (I)
1. FC Saarbrücken (II) 1:3 (0:1)   1. FFC Niederkirchen (II)
1. FC Lübars (II) 0:1 (0:1)   FF USV Jena (I)
BV Cloppenburg (II) 3:1 n. V. (1:1, 1:0)  VfL Bochum (II)
1. FFC Bergisch Gladbach (IV) 1:11 (0:4)   1. FC Köln (II)

AchtelfinaleBearbeiten

Es verbleiben fünf Zweitligisten und elf Erstligisten. Gespielt wird am 1. und 2. November 2014. Die Auslosung erfolgte am 13. Oktober 2014 im Rahmen der Sendung heimspiel! des hessischen Rundfunks. Losfee war Nia Künzer.[4]

Ergebnis


1. FFC Niederkirchen (II) 0:6 (0:3)   SC Freiburg (I)
TSV Crailsheim (II) 0:3 (0:0)   1. FC Köln (II)
SC Sand (I) 2:0 (0:0)   MSV Duisburg (I)
FF USV Jena (I) 0:1 (0:0)   FC Bayern München (I)
SGS Essen (I) 0:1 (0:1)   FSV Gütersloh 2009 (II)
1. FFC Turbine Potsdam (I) 4:0 (2:0)   Herforder SV (I)
Bayer 04 Leverkusen (I) 0:3 (0:3)   1. FFC Frankfurt (I)
VfL Wolfsburg (I) 8:0 (2:0)  BV Cloppenburg (II)

ViertelfinaleBearbeiten

Es verblieben zwei Zweitligisten und sechs Erstligisten. Gespielt wurde am 20. und 21. Dezember 2014. Die Auslosung erfolgte am 8. November 2014 im Rahmen des Bundesligaspiels zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FFC Turbine Potsdam. Losfee war Silke Rottenberg.[5]

Ergebnis


VfL Wolfsburg (I) 2:1 n. V. (1:1, 0:0)   SC Sand (I)
1. FC Köln (II) 0:3 (0:0)   1. FFC Turbine Potsdam (I)
1. FFC Frankfurt (I) 3:1 (1:0)   FC Bayern München (I)
SC Freiburg (I) 7:3 n. V. (3:3, 0:3)   FSV Gütersloh 2009 (II)

HalbfinaleBearbeiten

Die Auslosung erfolgte im Rahmen des Hallenpokals am 17. Januar 2015. Losfee war Maren Meinert.[6] Die Spiele wurden am 1. April 2015 ausgetragen.

Ergebnis


1. FFC Frankfurt (I) 1:2 (0:1)   1. FFC Turbine Potsdam (I)
SC Freiburg (I) 2:4 n. V. (1:1, 0:0)   VfL Wolfsburg (I)

FinaleBearbeiten

Das Pokalfinale fand am 1. Mai 2015 statt und wurde im ersten Programm der ARD übertragen.

Paarung   1. FFC Turbine Potsdam  VfL Wolfsburg
Ergebnis 0:3 (0:1)
Datum 1. Mai 2015 um 17:15 Uhr
Stadion Köln (RheinEnergieStadion)
Zuschauer 19.204
Schiedsrichterin Moiken Wolk (Worms)
Tore 0:1 Martina Müller (13.)
0:2 Martina Müller (61., Foulelfmeter)
0:3 Alexandra Popp (71.)
1. FFC Turbine Potsdam Anna Felicitas SarholzNina Frausing Pedersen (65. Viktoria Schwalm), Johanna Elsig, Inka WeselyJennifer Zietz, Tabea Kemme, Lia Wälti, Jennifer CramerGenoveva Añonma, Asano Nagasato (46. Nataša Andonova), Lidija Kuliš
Trainer: Bernd Schröder
VfL Wolfsburg Almuth SchultAnna Blässe, Nilla Fischer, Babett Peter, Noëlle MaritzCaroline Graham Hansen (73. Yūki Ōgimi), Lena Goeßling, Alexandra Popp, Vanessa Bernauer (84. Julia Simic), Verena FaißtMartina Müller (90.+1' Selina Wagner)
Trainer: Ralf Kellermann
Gelbe Karten   Nina Frausing Pedersen, Jennifer Cramer – Alexandra Popp, Martina Müller

Beste TorschützinnenBearbeiten

Nachfolgend sind die besten Torschützen des DFB-Pokals 2014/15 aufgeführt[7]. Die Sortierung erfolgt nach Anzahl ihrer Treffer bzw. bei gleicher Toranzahl alphabetisch.

Rang Spielerin Verein Tore
1 Deutschland  Pauline Bremer 1. FFC Turbine Potsdam 8
2 Deutschland  Anne van Bonn SC Sand 6
3 Deutschland  Nina Ehegötz FSV Gütersloh 2009 5
Deutschland  Kerstin Garefrekes 1. FFC Frankfurt 5
Deutschland  Marie Pollmann FSV Gütersloh 2009 5
6 Deutschland  Shpresa Aradini FSV Gütersloh 2009 4
Serbien  Jovana Damnjanović VfL Wolfsburg 4
Deutschland  Dzsenifer Marozsán 1. FFC Frankfurt 4
Deutschland  Martina Müller VfL Wolfsburg 4
Deutschland  Célia Šašić 1. FFC Frankfurt 4
Neuseeland  Rebekah Stott SC Sand 4
Ungarn  Erika Szuh 1. FC Lübars 4
Tschechien  Lucie Voňková MSV Duisburg 4

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Spielordnung. (PDF; 907 kB) In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 29. Mai 2013.
  2. Präsidium verabschiedet Rahmenterminkalender Frauen und Mädchen 2014/2015. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 31. Januar 2014, archiviert vom Original am 19. Februar 2014; abgerufen am 1. Februar 2014.
  3. Hallescher FC gewinnt erneut den Polytan Pokal der Frauen des FSA. (Nicht mehr online verfügbar.) In: fsa-online.de. Fußballverband Sachsen-Anhalt, 29. Mai 2014, archiviert vom Original am 26. Juni 2014; abgerufen am 21. Juni 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fsa-online.de
  4. Künzer lost DFB-Pokalachtelfinale aus. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 13. Oktober 2014, abgerufen am 3. November 2014.
  5. K1. FFC Frankfurt empfängt Bayern München im Viertelfinale. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 8. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  6. DFB-Pokal: Titelverteidiger Frankfurt im Halbfinale gegen Turbine. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 17. Januar 2015, abgerufen am 17. Januar 2015.
  7. Torschützenliste auf weltfussball.de