DFB-Hallenpokal der Frauen 2007

Der 14. DFB-Hallenpokal der Frauen wurde am 20. Januar 2007 in Bonn ausgetragen. Spielort war die Hardtberghalle. Der 1. FFC Frankfurt schlug im Finale den Hamburger SV mit 2:1. Für die Frankfurterinnen war es der sechste Triumph, für den HSV die zweite Finalteilnahme (jeweils Verlierer).

ModusBearbeiten

Am Turnier nahmen die zwölf Mannschaften der laufenden Bundesliga-Saison teil. Die Mannschaften wurden auf drei Gruppen zu je vier Mannschaften verteilt. Innerhalb jeder Gruppe spielte jede Mannschaft einmal gegen jede andere. Die Gruppensieger und -zweiten, sowie die zwei punktbesten Gruppendritten erreichten das Viertelfinale. Stand es ab den Viertelfinale nach regulärer Spielzeit unentschieden, folgte direkt ein Neunmeterschießen.

TeilnehmerBearbeiten

VorrundeBearbeiten

Da der TSV Crailsheim und die SG Essen-Schönebeck tor- und punktgleich waren, musste das Los entscheiden. Crailsheim zog so als zweitbester Gruppendritter ins Halbfinale ein.

Gruppe ABearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. FCR 2001 Duisburg  3  2  0  1 006:400  +2 06
 2. FC Bayern München  3  2  0  1 004:300  +1 06
 3. TSV Crailsheim  3  1  0  2 006:600  ±0 03
 4. FFC Brauweiler Pulheim 2000  3  1  0  2 003:600  −3 03
Ergebnis
FCR 2001 Duisburg 1:0 FFC Brauweiler Pulheim
Bayern München 1:0 TSV Crailsheim
TSV Crailsheim 2:4 FCR 2001 Duisburg
FFC Brauweiler Pulheim 2000 2:1 Bayern München
FCR 2001 Duisburg 1:2 Bayern München
TSV Crailsheim 4:1 FFC Brauweiler Pulheim

Gruppe BBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. 1. FFC Turbine Potsdam  3  3  0  0 012:500  +7 09
 2. 1. FFC Frankfurt  3  2  0  1 011:700  +4 06
 3. Hamburger SV  3  1  0  2 007:600  +1 03
 4. FFC Heike Rheine  3  0  0  3 001:130 −12 00
Ergebnis
1. FFC Frankfurt 4:0 FFC Heike Rheine
1. FFC Turbine Potsdam 2:1 Hamburger SV
Hamburger SV 2:3 1. FFC Frankfurt
FFC Heike Rheine 0:5 1. FFC Turbine Potsdam
1. FFC Frankfurt 4:5 1. FFC Turbine Potsdam
Hamburger SV 4:1 FFC Heike Rheine

Gruppe CBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SC 07 Bad Neuenahr  3  2  1  0 006:400  +2 07
 2. SC Freiburg  3  1  1  1 003:400  −1 04
 3. SG Essen-Schönebeck  3  1  0  2 006:600  ±0 03
 4. VfL Wolfsburg  3  1  0  2 003:400  −1 03
Ergebnis
SC 07 Bad Neuenahr 1:1 SC Freiburg
SG Essen-Schönebeck 1:2 VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg 1:2 SC 07 Bad Neuenahr
SC Freiburg 1:3 SG Essen-Schönebeck
SC 07 Bad Neuenahr 3:2 SG Essen-Schönebeck
VfL Wolfsburg 0:1 SC Freiburg

EndrundeBearbeiten

Viertelfinale Halbfinale Finale
                   
         
 FCR 2001 Duisburg 2
 
 Hamburger SV 3  
 Hamburger SV 2
 
   SC Freiburg 1  
 1. FFC Turbine Potsdam 3
 
 SC Freiburg 4  
 Hamburger SV 1
 
   1. FFC Frankfurt 2
 SC 07 Bad Neuenahr 0
 
 TSV Crailsheim 1  
 TSV Crailsheim 2
 
   1. FFC Frankfurt 3  
 Bayern München 3
 1. FFC Frankfurt 6  

ViertelfinaleBearbeiten

Im Viertelfinale kam es zu einem regelrechten Favoritensterben. Mit dem FCR Duisburg, dem 1. FFC Turbine Potsdam und Ausrichter SC 07 Bad Neuenahr schieden alle drei Gruppensieger der Vorrunde aus. Der 1. FFC Frankfurt setzte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän durch.

Ergebnis
FCR 2001 Duisburg 2:3 Hamburger SV
1. FFC Turbine Potsdam 3:4 n.N. SC Freiburg
SC 07 Bad Neuenahr 0:1 TSV Crailsheim
Bayern München 3:6 1. FFC Frankfurt

HalbfinaleBearbeiten

Im Duell der Außenseiter setzte sich der Hamburger SV glücklich durch, profitierte dabei aber u. a. von einem Patzer der Freiburger Torhüterin Marisa Brunner. Ähnlich knapp zog der 1. FFC Frankfurt gegen Crailsheim ins Finale ein.

Ergebnis
Hamburger SV 2:1 SC Freiburg
TSV Crailsheim 2:3 1. FFC Frankfurt

FinaleBearbeiten

Der HSV ging durch ein Tor von Tanja Vreden zunächst in Führung. Zwei Tore von Kerstin Garefrekes wendeten jedoch das Blatt zugunsten der Frankfurterinnen, die letztlich ihren Titel verteidigen konnten.

Ergebnis
Hamburger SV 1:2 1. FFC Frankfurt

EhrungenBearbeiten

Torschützenkönigin wurde Kerstin Garefrekes vom 1. FFC Frankfurt mit sechs Toren. Zur besten Spielerin wurde Isabell Bachor vom SC 07 Bad Neuenahr gewählt, während Nadine Angerer vom 1. FFC Turbine Potsdam zur besten Torfrau gekürt wurde.

WeblinksBearbeiten