Hauptmenü öffnen
DDR-Fußball-Liga 1982/83
Logo des DFV
Aufsteiger BSG Stahl Riesa
BSG Chemie Leipzig
Absteiger BSG CM Veritas Wittenberge
BSG KKW Greifswald
BSG Hydraulik Parchim (Staffel A)
BSG Bergmann-Borsig Berlin
BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O.
BSG KWO Berlin (Staffel B)
BSG Lokomotive Stendal
BSG Motor Altenburg
BSG Stahl Blankenburg (Staffel C)
ASG Vorwärts Plauen
BSG Lokomotive Cottbus
BSG Fortschritt Neustadt (Staffel D)
BSG Motor Hermsdorf
BSG Motor Eisenach
BSG Motor Steinach (Staffel E)
Mannschaften 60 (5 × 12)
Spiele 660 (5 × 132)
Tore 2.079  (ø 3,15 pro Spiel)
Zuschauer 1.036.420  (ø 1570 pro Spiel)
Torschützenkönig Hans-Jürgen Pohl (Staffel A)
Jürgen Vüllings (Staffel B)
Hans-Dieter Auffenbauer
Michael Reimer
Andreas Wolf (Staffel C)
Dietmar Jentzsch (Staffel D)
Bernd Tipold (Staffel E)
Liga 1981/82
Oberliga 1982/83

In der Saison 1982/83 gelang der BSG Stahl Riesa und der BSG Chemie Leipzig nach zwei bzw. drei Jahren wieder der Sprung in die DDR-Oberliga.

Inhaltsverzeichnis

ModusBearbeiten

Gespielt wurde in fünf Staffeln zu je 12 Mannschaften (regionale Gesichtspunkte). In einer einfachen Runde mit Hin- und Rückspiel wurden die Staffelsieger und je drei Absteiger pro Staffel ermittelt. Die Staffelsieger ermittelten ebenfalls mit Hin- und Rückspiel in einer Aufstiegsrunde die zwei Oberligaaufsteiger.

Staffel ABearbeiten

SaisonverlaufBearbeiten

Im Kampf um den Staffelsieg kam es zu einem Kopf an Kopf Rennen zwischen der BSG Schiffahrt/Hafen Rostock und der ASG Vorwärts Neubrandenburg. Beide gingen punktgleich in den letzten Spieltag, wobei die Rostocker über das bessere Torverhältnis verfügten. Neubrandenburg führte schnell bei der SG Dynamo Schwerin, musste aber in der 65. Minute den Ausgleich hinnehmen, der gleichzeitig den Endstand bedeutete. Dieses Unentschieden hätte fast noch den Staffelsieg gebracht, den man dann der TSG Bau Rostock zu verdanken hätte. Diese noch in Abstiegsnöten befindliche Elf führte gegen den Tabellenführer schon mit 3:1, ehe man noch nach dem 3:2 (78.), das 3:3 in der 89. Minute hinnehmen musste. Am Ende konnten beide Rostocker Mannschaften jubeln, die eine über den Klassenerhalt (Bau) und die andere über den Staffelsieg (Schiffahrt/Hafen). Auf den Plätzen drei und vier folgten Dynamo Schwerin und Vorjahressieger Vorwärts Stralsund. Beide waren nach der Winterpause nicht konstant genug um an dem Spitzenduo dran zu bleiben. Die Mannschaften ab Platz fünf spielten gegen den Abstieg, wobei die BSG Hydraulik Parchim und Neuling BSG KKW Greifswald frühzeitig als Absteiger in die Bezirksliga feststanden. Am vorletzten Spieltag retteten sich die ISG Schwerin-Süd und Post Neubrandenburg und somit kämpften noch vier Mannschaften am letzten Spieltag um die drei zum Klassenerhalt berechtigenden Plätze. Für die TSG Wismar und TSG Bau Rostock reichte im letzten Spiel jeweils ein Unentschieden, weil die punktgleichen Neulinge BSG Lok/Armaturen Prenzlau und BSG CM Veritas Wittenberge sich im direkten Duell gegenüberstanden und darüber hinaus das schlechtere Torverhältnis besaßen. Wismar gewann gegen Greifswald und Bau Rostock holte den nötigen Punkt zum Klassenerhalt gegen Schiffahrt/Hafen. Als dritte Elf musste dann Wittenberge absteigen, die nicht über ein Unentschieden in Prenzlau hinauskam.

AbschlusstabelleBearbeiten

Standorte der Mannschaften der Staffel A
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BSG Schiffahrt/Hafen Rostock  22  12  9  1 055:230 +32 33:11
 2. ASG Vorwärts Neubrandenburg  22  13  7  2 054:260 +28 33:11
 3. SG Dynamo Schwerin  22  10  7  5 044:220 +22 27:17
 4. ASG Vorwärts Stralsund  22  11  5  6 046:300 +16 27:17
 5. ISG Schwerin-Süd  22  7  8  7 029:320  −3 22:22
 6. BSG Post Neubrandenburg  22  7  7  8 033:340  −1 21:23
 7. TSG Wismar  22  8  5  9 031:320  −1 21:23
 8. TSG Bau Rostock  22  7  6  9 037:440  −7 20:24
 9. BSG Lok/Armaturen Prenzlau (N)  22  7  6  9 032:400  −8 20:24
10. BSG CM Veritas Wittenberge (N)  22  6  8  8 033:420  −9 20:24
11. BSG KKW Greifswald (N)  22  6  2  14 024:510 −27 14:30
12. BSG Hydraulik Parchim  22  1  4  17 023:650 −42 06:38
Legende
Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga
Absteiger in die Bezirksliga
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

1982/83                        
01. BSG Schiffahrt/Hafen Rostock 0:3 1:1 2:2 3:2 3:1 2:1 1:0 7:1 2:0 8:0 5:1
02. ASG Vorwärts Neubrandenburg 2:2 1:1 1:0 2:1 3:2 0:1 4:1 2:0 8:2 4:2 6:2
03. SG Dynamo Schwerin 1:1 1:1 4:3 1:1 5:1 3:0 0:0 1:0 3:1 4:0 4:0
04. ASG Vorwärts Stralsund 0:0 1:1 1:1 6:0 2:1 1:0 6:2 3:2 1:3 0:2 5:2
05. ISG Schwerin-Süd 1:1 1:1 1:0 2:2 0:1 2:0 0:0 3:1 0:4 2:0 1:1
06. BSG Post Neubrandenburg 1:1 1:1 1:0 0:1 1:2 1:1 3:0 4:5 3:2 4:2 2:2
07. TSG Wismar 1:1 5:2 0:3 2:1 2:4 1:1 4:1 0:0 0:1 1:0 2:0
08. TSG Bau Rostock 3:3 0:3 4:2 3:2 1:1 2:0 1:3 3:5 1:0 7:0 3:1
09. BSG Lok/Armaturen Prenzlau 1:3 1:3 2:0 0:2 2:1 0:0 3:0 2:2 1:1 0:1 2:1
10. BSG CM Veritas Wittenberge 1:4 0:0 0:6 2:3 0:0 0:0 3:3 3:0 1:1 5:3 2:2
11. BSG KKW Greifswald 0:1 1:4 2:1 0:1 2:0 1:2 1:0 0:2 1:1 0:0 5:2
12. BSG Hydraulik Parchim 0:4 1:2 1:2 0:3 1:4 0:3 1:4 1:1 1:2 1:2 2:1

TorschützenlisteBearbeiten

Spieler Verein Tore
01. Hans-Jürgen Pohl SG Dynamo Schwerin 13
02. Andreas Below ASG Vorwärts Stralsund 12
Wolfgang Schwerin ISG Schwerin-Süd 12
Joachim Susa BSG Schiffahrt/Hafen Rostock 12
05. Peter Schlesinger BSG Schiffahrt/Hafen Rostock 11
Rainer Scholz BSG Lok/Armaturen Prenzlau 11
Klaus-Peter Stein TSG Wismar 11
Karsten Winkel ASG Vorwärts Neubrandenburg 11

ZuschauerBearbeiten

  • In 132 Spielen kamen 000000000143970.0000000000143.970 Zuschauer (  000000000001090.00000000001.090 pro Spiel) in die Stadien.
Größte Zuschauerkulisse
000000000004500.00000000004.500 BSG Post Neubrandenburg – ASG Vorwärts Neubrandenburg (20. Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse
000000000000250.0000000000250 TSG Bau Rostock – BSG Post Neubrandenburg (15. Sp.)
Mannschaft Gesamt   Heim   Ausw.  
BSG Schiffahrt/Hafen Rostock 000000000020350.000000000020.350 0000000000000925.0000000000925 0000000000005550.00000000005.550 0000000000000504.0000000000504 000000000014800.000000000014.800 000000000001345.00000000001.345
ASG Vorwärts Neubrandenburg 000000000028700.000000000028.700 000000000001305.00000000001.305 000000000014600.000000000014.600 000000000001327.00000000001.327 000000000014100.000000000014.100 000000000001281.00000000001.281
SG Dynamo Schwerin 000000000024370.000000000024.370 000000000001108.00000000001.108 000000000010500.000000000010.500 0000000000000954.0000000000954 000000000013670.000000000013.670 000000000001242.00000000001.242
ASG Vorwärts Stralsund 000000000028300.000000000028.300 000000000001286.00000000001.286 000000000013700.000000000013.700 000000000001245.00000000001.245 000000000014600.000000000014.600 000000000001327.00000000001.327
ISG Schwerin-Süd 000000000017450.000000000017.450 0000000000000793.0000000000793 0000000000006750.00000000006.750 0000000000000613.0000000000613 000000000010700.000000000010.700 0000000000000972.0000000000972
BSG Post Neubrandenburg 000000000026850.000000000026.850 000000000001220.00000000001.220 000000000015100.000000000015.100 000000000001372.00000000001.372 000000000011750.000000000011.750 000000000001068.00000000001.068
TSG Wismar 000000000021500.000000000021.500 0000000000000977.0000000000977 000000000010400.000000000010.400 0000000000000945.0000000000945 000000000011100.000000000011.100 000000000001009.00000000001.009
TSG Bau Rostock 000000000022450.000000000022.450 000000000001020.00000000001.020 0000000000007750.00000000007.750 0000000000000704.0000000000704 000000000012700.000000000012.700 000000000001154.00000000001.154
BSG Lok/Armaturen Prenzlau 000000000038200.000000000038.200 000000000001736.00000000001.736 000000000026200.000000000026.200 000000000002381.00000000002.381 000000000012000.000000000012.000 000000000001090.00000000001.090
BSG CM Veritas Wittenberge 000000000023020.000000000023.020 000000000001046.00000000001.046 000000000013020.000000000013.020 000000000001183.00000000001.183 000000000010000.000000000010.000 0000000000000909.0000000000909
BSG KKW Greifswald 000000000022400.000000000022.400 000000000001018.00000000001.018 000000000012500.000000000012.500 000000000001136.00000000001.136 0000000000009900.00000000009.900 0000000000000900.0000000000900
BSG Hydraulik Parchim 000000000016650.000000000016.650 0000000000000757.0000000000757 0000000000007900.00000000007.900 0000000000000718.0000000000718 0000000000008750.00000000008.750 0000000000000795.0000000000795

Staffel BBearbeiten

SaisonverlaufBearbeiten

Zum ersten Mal in ihrer 13-jährigen Ligazugehörigkeit wurde die BSG Stahl Brandenburg Staffelsieger. Brandenburg verwies die SG Dynamo Fürstenwalde sowie den Oberligaabsteiger und Staffelfavorit Energie Cottbus auf die Plätze. Die „launische“ Energie-Elf ließ immer dann unerwartet Punkte liegen, wenn sie sich gerade an Brandenburg heran gekämpft hatten. Danach kam ein breites Mittelfeld von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt bis zur BSG Stahl Hennigsdorf. Im Kampf gegen den Abstieg mussten die BSG Bergmann-Borsig Berlin und der Neuling BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. frühzeitig die Segel streichen. Den dritten Absteiger ermittelten die Berliner Vereine von Rotation und KWO. Beide Vereine verpassten nach der Winterpause den Anschluss an das Mittelfeld und trafen nun zum entscheidenden Spiel am letzten Spieltag aufeinander. KWO, dem ein Unentschieden gereicht hätte, kam unerwartet klar mit 1:4 beim Nachbarn unter die Räder und stieg in die Bezirksliga ab.

AbschlusstabelleBearbeiten

Standorte der Mannschaften der Staffel B
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BSG Stahl Brandenburg  22  16  3  3 053:210 +32 35:90
 2. SG Dynamo Fürstenwalde  22  11  8  3 049:300 +19 30:14
 3. BSG Energie Cottbus (A)  22  11  8  3 037:300  +7 30:14
 4. BSG Stahl Eisenhüttenstadt  22  11  3  8 041:340  +7 25:19
 5. BSG Chemie Premnitz (N)  22  8  7  7 037:420  −5 23:21
 6. BSG Chemie PCK Schwedt  22  9  4  9 043:310 +12 22:22
 7. BSG Motor Babelsberg  22  7  8  7 038:270 +11 22:22
 8. BSG Stahl Hennigsdorf  22  7  7  8 044:370  +7 21:23
 9. BSG Rotation Berlin (N)  22  7  5  10 037:450  −8 19:25
10. BSG KWO Berlin  22  5  8  9 029:330  −4 18:26
11. BSG Bergmann-Borsig Berlin  22  4  5  13 031:590 −28 13:31
12. BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. (N)  22  2  2  18 027:770 −50 06:38
Legende
Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga
Absteiger in die Bezirksliga
(A) Absteiger aus der DDR-Oberliga der letzten Saison
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

1982/83                        
01. BSG Stahl Brandenburg 2:2 5:0 2:1 1:0 3:2 4:2 2:0 2:1 2:0 5:1 4:1
02. SG Dynamo Fürstenwalde 1:1 2:2 1:1 7:3 3:1 0:0 3:2 3:0 0:1 3:0 3:2
03. BSG Energie Cottbus 1:0 2:2 2:1 4:1 1:0 2:0 3:3 2:3 2:0 4:2 2:1
04. BSG Stahl Eisenhüttenstadt 2:1 3:2 1:2 0:1 1:3 2:2 4:3 3:2 3:1 5:2 4:1
05. BSG Chemie Premnitz 0:2 2:3 1:1 1:1 2:2 3:1 3:0 3:2 2:1 0:3 1:0
06. BSG Chemie PCK Schwedt 0:1 0:0 2:2 3:1 0:3 0:2 3:2 4:0 2:0 7:1 7:1
07. BSG Motor Babelsberg 0:1 5:1 3:0 1:2 1:1 1:0 3:3 0:0 1:1 2:2 5:0
08. BSG Stahl Hennigsdorf 1:0 1:1 0:0 2:0 5:0 1:2 2:1 2:2 1:1 0:1 8:0
09. BSG Rotation Berlin 3:7 2:3 1:2 0:1 3:3 2:1 2:1 2:0 4:1 1:1 3:2
10. BSG KWO Berlin 0:0 0:1 0:1 2:1 2:2 1:1 0:0 2:2 2:2 1:2 5:1
11. BSG Bergmann-Borsig Berlin 0:4 0:5 0:0 0:3 1:1 1:2 0:4 1:2 1:2 2:5 8:1
12. BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. 3:4 0:3 2:2 0:1 2:4 2:1 1:3 3:4 1:0 1:3 2:2

TorschützenlisteBearbeiten

Spieler Verein Tore
01. Jürgen Vüllings BSG Bergmann-Borsig Berlin 13
02. Frank Jeske BSG Stahl Brandenburg 12
Michael Klein BSG KWO Berlin 12
Detlef Schulz SG Dynamo Fürstenwalde 12
Rüdiger Uentz BSG Stahl Hennigsdorf 12
06. Bernd Rosenberg BSG Chemie Premnitz 10

ZuschauerBearbeiten

  • In 132 Spielen kamen 000000000195800.0000000000195.800 Zuschauer (  000000000001483.00000000001.483 pro Spiel) in die Stadien.
Größte Zuschauerkulisse
000000000007000.00000000007.000 BSG Motor Babelsberg – BSG Stahl Brandenburg (9. Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse
000000000000050.000000000050 BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. – BSG KWO Berlin (18. Sp.)
Mannschaft Gesamt   Heim   Ausw.  
BSG Stahl Brandenburg 000000000053100.000000000053.100 000000000002414.00000000002.414 000000000030300.000000000030.300 000000000002754.00000000002.754 000000000022800.000000000022.800 000000000002072.00000000002.072
SG Dynamo Fürstenwalde 000000000023900.000000000023.900 000000000001086.00000000001.086 0000000000009450.00000000009.450 0000000000000859.0000000000859 000000000014450.000000000014.450 000000000001313.00000000001.313
BSG Energie Cottbus 000000000056600.000000000056.600 000000000002573.00000000002.573 000000000039000.000000000039.000 000000000003545.00000000003.545 000000000017600.000000000017.600 000000000001600.00000000001.600
BSG Stahl Eisenhüttenstadt 000000000034650.000000000034.650 000000000001575.00000000001.575 000000000017450.000000000017.450 000000000001586.00000000001.586 000000000017200.000000000017.200 000000000001563.00000000001.563
BSG Chemie Premnitz 000000000028350.000000000028.350 000000000001289.00000000001.289 000000000014300.000000000014.300 000000000001300.00000000001.300 000000000014050.000000000014.050 000000000001277.00000000001.277
BSG Chemie PCK Schwedt 000000000026800.000000000026.800 000000000001218.00000000001.218 000000000012000.000000000012.000 000000000001090.00000000001.090 000000000014800.000000000014.800 000000000001345.00000000001.345
BSG Motor Babelsberg 000000000054600.000000000054.600 000000000002482.00000000002.482 000000000037300.000000000037.300 000000000003390.00000000003.390 000000000017300.000000000017.300 000000000001572.00000000001.572
BSG Stahl Hennigsdorf 000000000033100.000000000033.100 000000000001505.00000000001.505 000000000016100.000000000016.100 000000000001463.00000000001.463 000000000017000.000000000017.000 000000000001545.00000000001.545
BSG Rotation Berlin 000000000023200.000000000023.200 000000000001055.00000000001.055 0000000000007400.00000000007.400 0000000000000672.0000000000672 000000000015800.000000000015.800 000000000001436.00000000001.436
BSG KWO Berlin 000000000023150.000000000023.150 000000000001052.00000000001.052 0000000000005850.00000000005.850 0000000000000531.0000000000531 000000000017300.000000000017.300 000000000001572.00000000001.572
BSG Bergmann-Borsig Berlin 000000000012850.000000000012.850 0000000000000584.0000000000584 0000000000003800.00000000003.800 0000000000000345.0000000000345 0000000000009050.00000000009.050 0000000000000822.0000000000822
BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. 000000000017300.000000000017.300 0000000000000786.0000000000786 0000000000002850.00000000002.850 0000000000000259.0000000000259 000000000014450.000000000014.450 000000000001313.00000000001.313

Staffel CBearbeiten

SaisonverlaufBearbeiten

Die BSG Chemie Leipzig wurde souverän Staffelsieger und verwies die immer in Lauerstellung liegende ASG Vorwärts Dessau auf Platz zwei. Der Oberligaabsteiger BSG Chemie Buna Schkopau büßte zum Saisonbeginn zu viel Boden ein und musste sich letztendlich mit Platz drei zufriedengeben. Danach kamen mit der SG Dynamo Eisleben, BSG Stahl Thale und dem Neuling TSG Chemie Markkleeberg drei Vereine die rechtzeitig den Klassenerhalt schafften. Am vorletzten Spieltag folgte ihnen die BSG Einheit Wernigerode und somit kämpften noch vier Mannschaften am letzten Spieltag um die zwei zum Klassenerhalt berechtigenden Plätze. Den Neulingen BSG Chemie Wolfen und BSG Motor Schönebeck würde jeweils ein Unentschieden zum Klassenerhalt reichen, wobei der BSG Lokomotive Stendal und BSG Motor Altenburg nur eigene Siege und Ausrutscher der Konkurrenz helfen würde. Wolfen (4:4 gegen Eisleben) und Schönebeck (3.3 gegen Dessau) retteten sich aus eigener Kraft und schickten Stendal (3:0 gegen Markkleeberg) und Altenburg (0:3 in Schkopau) in die Bezirksliga. Die BSG Stahl Blankenburg, jahrelang an der Spitze der Ligastaffel C anzutreffen, konnte den Abwärtstrend der Vorsaison nicht aufhalten und stieg als dritte Mannschaft ab.

AbschlusstabelleBearbeiten

Standorte der Mannschaften der Staffel C
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BSG Chemie Leipzig  22  20  1  1 043:900 +34 41:30
 2. ASG Vorwärts Dessau  22  17  3  2 056:230 +33 37:70
 3. BSG Chemie Buna Schkopau (A)  22  11  8  3 045:230 +22 30:14
 4. SG Dynamo Eisleben  22  8  5  9 042:430  −1 21:23
 5. BSG Stahl Thale  22  8  5  9 027:290  −2 21:23
 6. TSG Chemie Markkleeberg (N)  22  5  10  7 028:290  −1 20:24
 7. BSG Einheit Wernigerode  22  5  8  9 024:370 −13 18:26
 8. BSG Chemie Wolfen (N)  22  6  5  11 029:410 −12 17:27
 9. BSG Motor Schönebeck (N)  22  5  7  10 028:430 −15 17:27
10. BSG Lokomotive Stendal  22  5  6  11 020:310 −11 16:28
11. BSG Motor Altenburg  22  6  2  14 022:440 −22 14:30
12. BSG Stahl Blankenburg  22  3  6  13 026:380 −12 12:32
Legende
Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga
Absteiger in die Bezirksliga
(A) Absteiger aus der DDR-Oberliga der letzten Saison
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

1982/83                        
01. BSG Chemie Leipzig 2:0 4:0 3:1 2:0 4:1 3:1 2:0 3:0 2:0 1:0 2:0
02. ASG Vorwärts Dessau 3:1 3:0 3:1 5:1 2:0 4:0 2:1 4:1 2:1 4:0 3:1
03. BSG Chemie Buna Schkopau 0:0 2:2 1:0 1:0 2:2 6:1 5:0 1:1 0:0 3:0 3:1
04. SG Dynamo Eisleben 1:2 3:3 0:6 1:1 2:1 0:1 3:0 2:0 0:0 5:2 4:1
05. BSG Stahl Thale 1:2 0:2 2:1 3:1 1:1 0:1 1:0 1:1 3:0 2:0 4:1
06. TSG Chemie Markkleeberg 0:1 2:1 0:1 5:3 2:0 1:1 2:2 2:0 1:1 3:0 1:1
07. BSG Einheit Wernigerode 0:1 2:3 2:2 0:1 1:1 0:0 2:1 2:0 0:2 3:1 0:0
08. BSG Chemie Wolfen 0:2 1:3 2:2 4:4 2:1 2:1 1:1 2:0 3:1 0:1 2:1
09. BSG Motor Schönebeck 1:2 3:3 1:1 2:4 4:1 0:0 2:2 3:2 1:0 4:3 1:0
10. BSG Lokomotive Stendal 0:1 0:1 0:2 1:4 1:1 2:0 3:1 1:0 2:2 3:0 1:3
11. BSG Motor Altenburg 0:2 0:1 1:3 3:1 0:2 1:1 3:1 1:2 2:1 1:1 1:0
12. BSG Stahl Blankenburg 0:1 1:2 1:3 1:1 0:1 2:2 2:2 2:2 4:0 3:0 1:2

TorschützenlisteBearbeiten

Spieler Verein Tore
01. Hans-Dieter Auffenbauer SG Dynamo Eisleben 12
Michael Reimer BSG Chemie Leipzig 12
Andreas Wolf ASG Vorwärts Dessau 12
04. Heiner Häusler ASG Vorwärts Dessau 11
05. Günter Klomhuß BSG Motor Schönebeck 10
Rainer Wallek BSG Chemie Buna Schkopau 10

ZuschauerBearbeiten

  • In 132 Spielen kamen 000000000349850.0000000000349.850 Zuschauer (  000000000002650.00000000002.650 pro Spiel) in die Stadien.
Größte Zuschauerkulisse
000000000017500.000000000017.500 BSG Chemie Leipzig – ASG Vorwärts Dessau (8. Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse
000000000000450.0000000000450 BSG Chemie Buna Schkopau – BSG Motor Altenburg (22. Sp.)
Mannschaft Gesamt   Heim   Ausw.  
BSG Chemie Leipzig 000000000166100.0000000000166.100 000000000007550.00000000007.550 000000000098000.000000000098.000 000000000008909.00000000008.909 000000000068100.000000000068.100 000000000006190.00000000006.190
ASG Vorwärts Dessau 0000000000072300.000000000072.300 000000000003286.00000000003.286 000000000035200.000000000035.200 000000000003200.00000000003.200 000000000037100.000000000037.100 000000000003372.00000000003.372
BSG Chemie Buna Schkopau 0000000000051850.000000000051.850 000000000002357.00000000002.357 000000000019650.000000000019.650 000000000001786.00000000001.786 000000000032200.000000000032.200 000000000002927.00000000002.927
SG Dynamo Eisleben 0000000000038550.000000000038.550 000000000001752.00000000001.752 000000000013350.000000000013.350 000000000001213.00000000001.213 000000000025200.000000000025.200 000000000002290.00000000002.290
BSG Stahl Thale 0000000000049700.000000000049.700 000000000002259.00000000002.259 000000000023700.000000000023.700 000000000002154.00000000002.154 000000000026000.000000000026.000 000000000002363.00000000002.363
TSG Chemie Markkleeberg 0000000000061700.000000000061.700 000000000002805.00000000002.805 000000000033550.000000000033.550 000000000003050.00000000003.050 000000000028150.000000000028.150 000000000002559.00000000002.559
BSG Einheit Wernigerode 0000000000041450.000000000041.450 000000000001884.00000000001.884 000000000019150.000000000019.150 000000000001740.00000000001.740 000000000022300.000000000022.300 000000000002027.00000000002.027
BSG Chemie Wolfen 0000000000031100.000000000031.100 000000000001414.00000000001.414 000000000012150.000000000012.150 000000000001104.00000000001.104 000000000018950.000000000018.950 000000000001722.00000000001.722
BSG Motor Schönebeck 0000000000036100.000000000036.100 000000000001641.00000000001.641 000000000019250.000000000019.250 000000000001750.00000000001.750 000000000016850.000000000016.850 000000000001531.00000000001.531
BSG Lokomotive Stendal 0000000000044500.000000000044.500 000000000002023.00000000002.023 000000000017500.000000000017.500 000000000001590.00000000001.590 000000000027000.000000000027.000 000000000002454.00000000002.454
BSG Motor Altenburg 0000000000062800.000000000062.800 000000000002855.00000000002.855 000000000041200.000000000041.200 000000000003745.00000000003.745 000000000021600.000000000021.600 000000000001963.00000000001.963
BSG Stahl Blankenburg 0000000000041550.000000000041.550 000000000001889.00000000001.889 000000000017150.000000000017.150 000000000001559.00000000001.559 000000000024400.000000000024.400 000000000002218.00000000002.218

Staffel DBearbeiten

SaisonverlaufBearbeiten

Ungeschlagen und mit 14 Punkten Vorsprung wurde die BSG Stahl Riesa Staffelsieger. Danach kam ein breites ausgeglichenes Mittelfeld von der BSG Aktivist Schwarze Pumpe bis zur FSV Lokomotive Dresden. Für die drei Neulinge ASG Vorwärts Plauen, BSG Lokomotive Cottbus und BSG Fortschritt Neustadt ging es nach nur einer Saison in die Bezirksliga zurück. Lediglich Plauen hielt den Abstiegskampf etwas offen, bevor auch sie durch Niederlagen am 20. Spieltag bei der BSG Fortschritt Bischofswerda und am 21. Spieltag gegen die BSG Lokomotive Cottbus den Klassenerhalt abhaken mussten.

AbschlusstabelleBearbeiten

Standorte der Mannschaften der Staffel D
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BSG Stahl Riesa  22  18  4  0 063:150 +48 40:40
 2. BSG Aktivist Schwarze Pumpe  22  11  4  7 036:280  +8 26:18
 3. ASG Vorwärts Kamenz  22  11  4  7 043:370  +6 26:18
 4. BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt  22  10  4  8 031:340  −3 24:20
 5. BSG Aktivist Brieske-Senftenberg  22  9  5  8 028:270  +1 23:21
 6. BSG Motor Werdau  22  8  5  9 033:290  +4 21:23
 7. BSG Fortschritt Bischofswerda  22  8  5  9 032:290  +3 21:23
 8. TSG Gröditz  22  9  3  10 024:340 −10 21:23
 9. FSV Lokomotive Dresden  22  5  10  7 028:280  ±0 20:24
10. ASG Vorwärts Plauen (N)  22  5  7  10 024:340 −10 17:27
11. BSG Lokomotive Cottbus (N)  22  7  1  14 023:400 −17 15:29
12. BSG Fortschritt Neustadt (N)  22  3  4  15 016:460 −30 10:34
Legende
Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga
Absteiger in die Bezirksliga
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

1982/83                        
01. BSG Stahl Riesa 3:2 4:0 1:0 3:1 4:1 4:0 1:1 6:1 1:1 3:2 7:0
02. BSG Aktivist Schwarze Pumpe 0:2 3:2 1:0 1:0 2:1 1:1 2:2 2:1 3:0 2:0 0:0
03. ASG Vorwärts Kamenz 0:4 0:0 1:0 1:3 2:1 3:1 3:0 0:5 2:0 4:0 6:1
04. BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt 0:3 2:1 3:3 3:2 1:3 1:0 2:1 2:2 1:1 2:1 3:1
05. BSG Aktivist Brieske-Senftenberg 1:2 2:1 1:3 3:2 2:1 0:0 0:1 2:2 3:1 2:0 2:0
06. BSG Motor Werdau 0:1 3:2 0:0 1:2 0:0 2:2 4:0 4:2 2:1 3:0 4:2
07. BSG Fortschritt Bischofswerda 1:1 3:1 1:4 1:2 0:1 0:0 2:1 4:1 2:0 6:1 3:0
08. TSG Gröditz 0:4 2:0 2:1 4:0 2:0 0:1 2:1 1:1 0:4 0:1 2:1
09. FSV Lokomotive Dresden 0:1 1:3 0:0 0:0 2:0 0:0 1:0 4:0 0:0 3:0 1:1
10. ASG Vorwärts Plauen 3:3 1:3 1:3 2:1 1:1 3:1 2:3 1:0 0:0 1:3 0:2
11. BSG Lokomotive Cottbus 1:2 1:3 4:1 2:3 1:1 1:0 0:1 0:1 2:1 0:1 1:0
12. BSG Fortschritt Neustadt 0:3 1:3 3:4 0:1 0:1 2:1 1:0 1:2 0:0 0:0 0:2

TorschützenlisteBearbeiten

Spieler Verein Tore
01. Dietmar Jentzsch BSG Stahl Riesa 16
02. Uwe Müller ASG Vorwärts Kamenz 15
03. Rainer Sachse BSG Stahl Riesa 14
04. Detlef Oppermann ASG Vorwärts Kamenz (8)
BSG Aktivist Brieske-Senftenberg (2)
10

ZuschauerBearbeiten

  • In 132 Spielen kamen 000000000157300.0000000000157.300 Zuschauer (  000000000001191.00000000001.191 pro Spiel) in die Stadien.
Größte Zuschauerkulisse
000000000003500.00000000003.500 BSG Aktivist Schwarze Pumpe – BSG Stahl Riesa (2. Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse
000000000000100.0000000000100 BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt – BSG Aktivist Brieske-Senftenberg (13. Sp.)
Mannschaft Gesamt   Heim   Ausw.  
BSG Stahl Riesa 000000000045550.000000000045.550 000000000002070.00000000002.070 000000000024900.000000000024.900 000000000002263.00000000002.263 000000000020650.000000000020.650 000000000001877.00000000001.877
BSG Aktivist Schwarze Pumpe 000000000032450.000000000032.450 000000000001475.00000000001.475 000000000020400.000000000020.400 000000000001854.00000000001.854 000000000012050.000000000012.050 000000000001095.00000000001.095
ASG Vorwärts Kamenz 000000000026800.000000000026.800 000000000001218.00000000001.218 000000000012900.000000000012.900 000000000001172.00000000001.172 000000000013900.000000000013.900 000000000001263.00000000001.263
BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt 000000000017700.000000000017.700 0000000000000805.0000000000805 0000000000006650.00000000006.650 0000000000000604.0000000000604 000000000011050.000000000011.050 000000000001004.00000000001.004
BSG Aktivist Brieske-Senftenberg 000000000029650.000000000029.650 000000000001348.00000000001.348 000000000016400.000000000016.400 000000000001490.00000000001.490 000000000013250.000000000013.250 000000000001204.00000000001.204
BSG Motor Werdau 000000000022100.000000000022.100 000000000001005.00000000001.005 000000000011350.000000000011.350 000000000001031.00000000001.031 000000000010750.000000000010.750 0000000000000977.0000000000977
BSG Fortschritt Bischofswerda 000000000029950.000000000029.950 000000000001361.00000000001.361 000000000017000.000000000017.000 000000000001545.00000000001.545 000000000012950.000000000012.950 000000000001177.00000000001.177
TSG Gröditz 000000000023000.000000000023.000 000000000001045.00000000001.045 0000000000009950.00000000009.950 0000000000000904.0000000000904 000000000013050.000000000013.050 000000000001186.00000000001.186
FSV Lokomotive Dresden 000000000019500.000000000019.500 0000000000000886.0000000000886 0000000000006400.00000000006.400 0000000000000581.0000000000581 000000000013100.000000000013.100 000000000001190.00000000001.190
ASG Vorwärts Plauen 000000000019250.000000000019.250 0000000000000875.0000000000875 0000000000006000.00000000006.000 0000000000000545.0000000000545 000000000013250.000000000013.250 000000000001204.00000000001.204
BSG Lokomotive Cottbus 000000000020900.000000000020.900 0000000000000950.0000000000950 0000000000009550.00000000009.550 0000000000000868.0000000000868 000000000011350.000000000011.350 000000000001031.00000000001.031
BSG Fortschritt Neustadt 000000000027650.000000000027.650 000000000001257.00000000001.257 000000000015800.000000000015.800 000000000001436.00000000001.436 000000000011850.000000000011.850 000000000001077.00000000001.077

Staffel EBearbeiten

SaisonverlaufBearbeiten

Diesmal verwies die BSG Wismut Gera Vorjahressieger BSG Motor Nordhausen sowie die BSG Motor Suhl auf die Plätze und wurde nach drei Jahren wieder einmal Staffelsieger. Gera konnte an die guten Leistungen der Vorsaison (Rückrunde) anknüpfen und führte an 20 Spieltagen die Tabelle an. Danach folgten BSG Chemie IW Ilmenau, BSG Glückauf Sondershausen, BSG Motor Rudisleben und BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort die weder mit dem Auf- bzw. Abstieg zu tun hatten. Für die BSG Motor Eisenach und den Neuling BSG Motor Steinach waren schnell die Würfel Richtung Bezirksliga gefallen, wobei gerade für Steinach die DDR-Liga eine Klasse zu hoch war. Der dritte Absteiger wurde zwischen den beiden Neulingen TSG Ruhla und BSG Motor Hermsdorf sowie der BSG Motor Weimar ermittelt. Die Hermsdorfer mussten nach zwei Niederlagen an den letzten beiden Spieltagen (jeweils 1:5 in Nordhausen und gegen Gera) bei gleichzeitigen Punktgewinnen der Konkurrenz, den Gang in die Drittklassigkeit antreten.

AbschlusstabelleBearbeiten

Standorte der Mannschaften der Staffel E
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BSG Wismut Gera  22  14  5  3 062:170 +45 33:11
 2. BSG Motor Nordhausen  22  13  4  5 045:240 +21 30:14
 3. BSG Motor Suhl  22  11  6  5 035:210 +14 28:16
 4. BSG Chemie IW Ilmenau  22  10  7  5 031:210 +10 27:17
 5. BSG Glückauf Sondershausen  22  10  6  6 051:380 +13 26:18
 6. BSG Motor Rudisleben  22  9  7  6 039:280 +11 25:19
 7. BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort  22  7  11  4 026:150 +11 25:19
 8. TSG Ruhla (N)  22  7  6  9 025:350 −10 20:24
 9. BSG Motor Weimar  22  7  5  10 031:350  −4 19:25
10. BSG Motor Hermsdorf (N)  22  5  6  11 022:460 −24 16:28
11. BSG Motor Eisenach  22  2  7  13 021:380 −17 11:33
12. BSG Motor Steinach (N)  22  1  2  19 013:830 −70 04:40
Legende
Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga
Absteiger in die Bezirksliga
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

1982/83                        
01. BSG Wismut Gera 1:0 1:0 3:0 2:2 3:2 0:0 02:0 4:0 6:0 0:0 11:1
02. BSG Motor Nordhausen 0:3 1:1 3:0 2:1 2:1 1:0 10:1 2:1 5:1 1:1 03:0
03. BSG Motor Suhl 2:1 0:1 2:1 3:0 1:1 1:1 02:0 1:1 1:0 5:2 03:0
04. BSG Chemie IW Ilmenau 0:0 2:0 2:2 2:1 2:1 1:1 00:0 1:1 0:0 5:0 02:0
05. BSG Glückauf Sondershausen 2:6 3:0 4:2 1:3 1:1 1:1 03:0 4:2 5:2 5:3 06:2
06. BSG Motor Rudisleben 0:3 3:1 0:3 1:2 3:2 1:1 01:1 4:0 4:0 2:1 06:1
07. BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort 1:1 0:0 1:2 2:1 1:1 0:0 00:1 0:0 5:0 2:0 01:0
08. TSG Ruhla 3:2 1:2 0:0 2:1 1:3 1:2 3:0 1:1 0:0 1:1 02:1
09. BSG Motor Weimar 2:0 0:1 1:1 1:2 0:2 1:1 0:4 01:0 2:0 1:0 03:0
10. BSG Motor Hermsdorf 1:5 1:5 1:2 0:0 0:2 1:1 1:1 03:0 2:1 1:0 03:0
11. BSG Motor Eisenach 0:1 1:1 0:1 0:2 0:0 1:2 0:2 00:1 5:2 1:1 03:0
12. BSG Motor Steinach 1:7 2:4 1:0 0:2 2:2 0:2 0:2 00:6 0:9 0:4 2:2

TorschützenlisteBearbeiten

Spieler Verein Tore
01. Bernd Tipold BSG Wismut Gera 14
02. Heinz Zubek BSG Wismut Gera 13
03. Matthias Jacob BSG Wismut Gera 10
Hartmut Molata BSG Motor Rudisleben 10

ZuschauerBearbeiten

  • In 132 Spielen kamen 000000000189500.0000000000189.500 Zuschauer (  000000000001435.00000000001.435 pro Spiel) in die Stadien.
Größte Zuschauerkulisse
000000000005300.00000000005.300 BSG Glückauf Sondershausen – BSG Motor Nordhausen (20. Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse
000000000000100.0000000000100 BSG Motor Steinach – BSG Motor Nordhausen (22. Sp.)
Mannschaft Gesamt   Heim   Ausw.  
BSG Wismut Gera 000000000043250.000000000043.250 000000000001966.00000000001.966 000000000025600.000000000025.600 000000000002327.00000000002.327 000000000017650.000000000017.650 000000000001604.00000000001.604
BSG Motor Nordhausen 000000000046000.000000000046.000 000000000002091.00000000002.091 000000000025900.000000000025.900 000000000002354.00000000002.354 000000000020100.000000000020.100 000000000001827.00000000001.827
BSG Motor Suhl 000000000028550.000000000028.550 000000000001298.00000000001.298 000000000010850.000000000010.850 0000000000000986.0000000000986 000000000017700.000000000017.700 000000000001609.00000000001.609
BSG Chemie IW Ilmenau 000000000045200.000000000045.200 000000000002055.00000000002.055 000000000018500.000000000018.500 000000000001681.00000000001.681 000000000026700.000000000026.700 000000000002427.00000000002.427
BSG Glückauf Sondershausen 000000000044500.000000000044.500 000000000002023.00000000002.023 000000000026850.000000000026.850 000000000002440.00000000002.440 000000000017650.000000000017.650 000000000001604.00000000001.604
BSG Motor Rudisleben 000000000032000.000000000032.000 000000000001455.00000000001.455 000000000010050.000000000010.050 0000000000000913.0000000000913 000000000016950.000000000016.950 000000000001540.00000000001.540
BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort 000000000028600.000000000028.600 000000000001300.00000000001.300 000000000012600.000000000012.600 000000000001145.00000000001.145 000000000016000.000000000016.000 000000000001454.00000000001.454
TSG Ruhla 000000000026150.000000000026.150 000000000001189.00000000001.189 000000000011700.000000000011.700 000000000001063.00000000001.063 000000000014450.000000000014.450 000000000001313.00000000001.313
BSG Motor Weimar 000000000028600.000000000028.600 000000000001300.00000000001.300 000000000014750.000000000014.750 000000000001340.00000000001.340 000000000013850.000000000013.850 000000000001259.00000000001.259
BSG Motor Hermsdorf 000000000022800.000000000022.800 000000000001036.00000000001.036 0000000000009250.00000000009.250 0000000000000840.0000000000840 000000000013550.000000000013.550 000000000001231.00000000001.231
BSG Motor Eisenach 000000000033400.000000000033.400 000000000001518.00000000001.518 000000000017400.000000000017.400 000000000001581.00000000001.581 000000000016000.000000000016.000 000000000001454.00000000001.454
BSG Motor Steinach 000000000020650.000000000020.650 0000000000000939.0000000000939 0000000000006050.00000000006.050 0000000000000550.0000000000550 000000000014600.000000000014.600 000000000001327.00000000001.327

AufstiegsrundeBearbeiten

SaisonverlaufBearbeiten

Mit der BSG Stahl Riesa stieg eine Mannschaft die DDR-Oberliga auf, die weder in ihrer Staffel, noch in der Aufstiegsrunde eine Niederlage hinnehmen musste. Dies gelang vorher nur dem F.C. Hansa Rostock 1975/76 und dem FC Vorwärts Frankfurt /O. 1978/79. Neben der Elf aus Riesa, schaffte auch die traditionsreiche BSG Chemie Leipzig den Aufstieg ins Oberhaus. Die einzige Mannschaft, die den Aufsteigern Paroli bieten konnte, war die BSG Stahl Brandenburg. Diese musste aber nach zwei unnötigen Niederlagen gegen die BSG Wismut Gera ihre Aufstiegsträume begraben. Bei Gera wechselte zu oft Licht und Schatten in ihren Leistungen, um ernsthaft um den Aufstieg mitreden zu können. Die BSG Schiffahrt/Hafen Rostock enttäuschte auf der ganzen Linie und kam nur gegen Gera mit einem Sieg zu Punkten.

AbschlusstabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BSG Stahl Riesa  8  4  4  0 020:400 +16 12:40
 2. BSG Chemie Leipzig  8  5  1  2 013:900  +4 11:50
 3. BSG Stahl Brandenburg  8  3  2  3 013:900  +4 08:80
 4. BSG Wismut Gera  8  3  1  4 014:170  −3 07:90
 5. BSG Schiffahrt/Hafen Rostock  8  1  0  7 007:280 −21 02:14
Legende
Aufsteiger in die DDR-Oberliga

KreuztabelleBearbeiten

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

1982/83          
01. BSG Stahl Riesa 2:0 1:1 1:1 9:0
02. BSG Chemie Leipzig 2:2 1:0 4:1 1:0
03. BSG Stahl Brandenburg 0:0 4:1 1:2 4:2
04. BSG Wismut Gera 0:3 0:2 2:1 6:2
05. BSG Schiffahrt/Hafen Rostock 0:2 0:2 0:2 3:2

TorschützenlisteBearbeiten

Spieler Verein Tore
01. Thomas Arendt BSG Stahl Brandenburg 5
Rainer Sachse BSG Stahl Riesa 5
02. Andreas Gareis BSG Wismut Gera 4
Frank Jeske BSG Stahl Brandenburg 4
Frank Kühne BSG Chemie Leipzig 4

ZuschauerBearbeiten

  • In 20 Spielen kamen 000000000148500.0000000000148.500 Zuschauer (  000000000007425.00000000007.425 pro Spiel) in die Stadien.
Größte Zuschauerkulisse
000000000020000.000000000020.000 BSG Chemie Leipzig – BSG Schiffahrt/Hafen Rostock (3. Sp.)
000000000020000.000000000020.000 BSG Chemie Leipzig – BSG Stahl Brandenburg (5. Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse
000000000001000.00000000001.000 BSG Wismut Gera – BSG Schiffahrt/Hafen Rostock (7. Sp.)
000000000001000.00000000001.000 BSG Wismut Gera – BSG Stahl Brandenburg (9. Sp.)
Mannschaft Gesamt   Heim   Ausw.  
BSG Stahl Riesa 0000000000048200.000000000048.200 0000000000006025.00000000006.025 000000000023000.000000000023.000 0000000000005750.00000000005.750 000000000025200.000000000025.200 000000000006300.00000000006.300
BSG Chemie Leipzig 000000000104500.0000000000104.500 000000000013062.000000000013.062 000000000070500.000000000070.500 000000000017625.000000000017.625 000000000034000.000000000034.000 000000000008500.00000000008.500
BSG Stahl Brandenburg 0000000000051200.000000000051.200 0000000000006400.00000000006.400 000000000023500.000000000023.500 0000000000005875.00000000005.875 000000000027700.000000000027.700 000000000006925.00000000006.925
BSG Wismut Gera 0000000000052800.000000000052.800 0000000000006600.00000000006.600 000000000023200.000000000023.200 0000000000005800.00000000005.800 000000000029600.000000000029.600 000000000007400.00000000007.400
BSG Schiffahrt/Hafen Rostock 0000000000040300.000000000040.300 0000000000005037.00000000005.037 0000000000008300.00000000008.300 0000000000002075.00000000002.075 000000000032000.000000000032.000 000000000008000.00000000008.000

AufsteigerBearbeiten

1. BSG Stahl Riesa
  Claus Boden (30 Spiele / Tore 5) (C) 

Reinhard Hauptmann (21/2)
Wolfgang Schremmer (20/2), Henry Vetters (22/5), Peter Semek (17/1)
Fred Mecke (24/7), Ingolf Pfahl (28/3), Gerd Kerper (29/5)
Frank Kerper (27/6), Dietmar Jentzsch (28/18), Rainer Sachse (27/19)
Trainer: Peter Kohl

außerdem: Michael Geißler (7/–), Hartmut Jank (4/–), Peter Juretzko (11/–), Klaus Müller (12/–), Roland Rüster (6/–), Gerhard Tietze (1/–), Roland Wenzel (9/–), Roman Ziebig (2/–); Volker Hennig (8/1), Jörg Kretschmar (1/–), Volkmar Raabe (4/–); Klaus Biedermann (21/2), Andreas Heinze (4/–), Andreas Schöne (5/2), Falk Zschiedrich (7/–)
dazu je ein Eigentor von Schmidt (Fortschritt Neustadt), Grundey, Lichtenberger (beide Lokomotive Dresden), Schlesinger und Wolter (beide Schiffahrt/Hafen Rostock)

ohne Einsatz blieben: Frank Schreckenbach (Tor), Wilfried Brendel (Tor), Thorsten Hartwig (Tor), Dietmar Sahlbach (Tor), Uwe Michel

2. BSG Chemie Leipzig
  Jörg Saumsiegel (28 Spiele / Tore –)

Stephan Fritzsche (21/1)
Wolfgang Andreßen (27/5) (C) , Hans-Christian Kaubitzsch (27/1), Wilfried Czablewski (21/1)
Frank Illge (29/2), Manfred Graul (22/4), Holger Stieglitz (29/5)
Michael Reimer (30/13), Frank Kühne (22/9), Hans-Jörg Leitzke (29/9)
Trainer: Wolfgang Müller

außerdem: Hubert Suchantke (Tor 2/–); Joachim Fritsche (11/–), Tilo Heinemann (3/–), Ulrich Kufs (3/–), Horst Linde (3/1); Uwe Schleier (2/–), Norman Schubert (8/1), Matthias Weiß (25/3); Michael Breitkopf (8/1), Michael Geßner (5/–), Veit Gläßer (1/–), Klaus-Dieter Gosch (10/–)

ohne Einsatz blieben: Harald Bellot (Tor), Ralph Kahnt (Tor), Lutz Eichhorn

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  • Alexander Mastrogiannopoulos: East Germany 1982/83. DDR-Liga 1982/1983 [Second Level]. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation, 16. Oktober 2005, abgerufen am 8. Juni 2014 (englisch).
  • DDR-Liga 1982/83. Das Deutsche Fußball-Archiv, abgerufen am 8. Juni 2014.