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Curicó ist eine Stadt in der Mitte des südamerikanischen Anden-Staates Chile. Sie gehört zur Región del Maule und hat 126.092 Einwohner (Stand: 16. April 2017).

Curicó
Koordinaten: 34° 59′ S, 71° 14′ W
Karte: Chile
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Curicó
Curicó auf der Karte von Chile
Basisdaten
Staat Chile
Einwohner 126.092 (2017)
Stadtinsignien
Escudo de Curicó.svg
Detaildaten
Höhe 208 m

Der Name Curicó kommt aus der Sprache Mapudungun und bedeutet schwarzes Wasser (Curi = schwarz; Co = Wasser).

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Curicó liegt in Mittelchile, etwa 194 km südlich von Santiago in der Región del Maule (Region VII).

Die Tages- und Nachttemperaturen schwanken relativ stark. Dies schafft für einige Rebsorten ideale Bedingungen. Das Klima ist mediterran.

GeschichteBearbeiten

 
Curicó nach dem Beben von 2010

Curicó wurde am 9. Oktober 1743 unter dem Namen San José de Buena Vista von José Antonio Manso de Velasco gegründet. 1830 erhielt die Stadt ihre Stadtrechte.

Die Kirche Iglesia San Francisco entstand 1731 und kam 1758 an ihren heutigen Standpunkt.

Beim Erdbeben am 27. Februar 2010 wurden 90 % des historischen Stadtkerns und damit fast 60 % der gesamten Stadt zerstört.[1][2]

TourismusBearbeiten

Zwischen dem 15. und 20. März feiert die Stadt jedes Jahr ein großes Weinfest, die 'Fiesta de la Vendimia'. In der Region gibt es eine eigene Weinstraße, die Ruta del Vino en el Valle de Curicó.

Potrero Grande liegt etwa 30 km von Curicó entfernt. Ein hügeliges Gebiet ideal zum Wandern und Campen mit großen Wäldern und Wasserfällen. Die Flüsse um Curicó sind bei Trekking-Freunden beliebt.

WirtschaftBearbeiten

In der Region um Curicó hat sich in ein beachtliches Weinanbaugebiet entwickelt. Auch als Obst-Anbaugebiet hat Curicó eine Bedeutung.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Curicó – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mehr als hundert Überlebende unter Hochhaus-Trümmern begraben. In: Spiegel Online. 28. Februar 2010, abgerufen im 2. Dezember 2014.
  2. http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8541546.stm